Mit seinen Smartphones konnte der den meisten eher als Computerhersteller bekannte Elektronikspezialist Asus in Deutschland nie Fuß fassen, mit seinen Android-Tablets funktioniert das schon besser. Kein Wunder, schließlich glänzte das Transformer Prime mit Spitzentechnik und schickem Design – das ging allerdings zu Lasten des Empfangs. Beim technisch minimal niedriger angesiedelten Nachfolger TF300T besteht diese Gefahr nicht mehr – wir haben das Kunststoff-Tablet ausgepackt und präsentieren es in einem Unboxing.
Grundsätzlich ist die technische Ausstattung des Asus Transformer Pad TF300T mit dem älteren Transformer Prime identisch. Doch während das Prime als erstes Quad-Core-Tablet in einem schicken Metallgehäuse zum Kunden kam, setzt der Hersteller beim neuen Modell ausschließlich auf Kunststoff. Dadurch wirkt das Gerät deutlich weniger hochwertig, rutscht optisch zum Glück aber auch nicht in die Billig-Ecke. Was dem Design abträglich ist, hilft dem Empfang. Denn das Prime hatte wegen des Metallpanzers mit kaum funktionierendem GPS-Empfang und eingeschränkter Signalstärke für Wlan und Bluetooth zu kämpfen. Beim neuen Modell sollte es diese Probleme nicht mehr geben.
Und es gibt weitere kleine Änderungen: So ist die Dicke um 1,6 Millimeter auf 9,9 Millimeter gewachsen und das Gewicht auf 635 Gramm gestiegen – trotz des eigentlich leichteren Kunststoffs. Der Rest bleibt gleich: Ein Quad-Core-Prozessor von Nvidia mit 1,2 Gigahertz Taktfrequenz verhilft dem Gerät zu flüssiger Bedienbarkeit, das Display misst 10.1 Zoll und liefert 1.280x800 Pixel Auflösung – mehr kommt erst mit dem größeren Infinity Pad. Zum Glück gibt es auch wieder eine Version mit dem praktischen Keyboard, das aus dem Gerät einen hervorragenden Netbook-Ersatz macht, an dessen USB-Anschluss sich sogar externe Festplatten anschließen lassen. Verwunderlich erscheint nur, dass das neue Transformer Pad TF300T kaum billiger ist, als der edle Vorgänger.
eines meiner besten Anschaffungen in der letzten Zeit.
Und in welchen grundlegenden Design-Punkten unterscheidet sich das Modell hier vom Galaxy Tab 10.1 (die in DE verbotene Version meine ich)?
1 Lautsprecher zb, ganz andere Rückseite mit konischen Kreisen im Plastik.
Interessante Idee eigentlich. Bin gespannt, wie die sich weiter entwickeln :)
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Schade dass es immernoch keine news zu dem infinity pad gibt. Würd mich endlich mal intressieren wann das kommt und wieviel das kostet