Der Akku ist die Achillessehne manches Smartphones. Beim Motorola RAZR Maxx soll sich der Akku keine Blöße geben: Der Hersteller verspricht eine Sprechzeit von bis zu 17,6 Stunden mit einer Akku-Ladung. Wir präsentieren vor dem Test das Motorola RAZR Maxx in einer Unboxing-Galerie.
Im Inneren des zweiten Vertreters der RAZR-Smartphone-Serie in Deutschland steckt ein 3.300 mAh starker Li-Ionen-Akku, der theoretisch für eine Sprechzeit von bis zu 17,6 Stunden sorgen soll. Dieses Versprechen wird sich in der Praxis sicherlich nicht ganz erfüllen, doch wenn das Motorola RAZR Maxx diesem Wert auch nur nahe kommt, so dürfte das in Deutschland bereits für Preise ab etwa 430 Euro ohne Vertrag verfügbare Gerät ganz oben auf der Liste etlicher Nutzer für den nächsten Smartphone-Kauf stehen - unser Testgerät haben wir übrigens schon mit der installierten Android-Version 4.0.4 Ice Cream Sandwich vom Online-Händler Getgoods.de bezogen.
Nutzer des Akku-Wunders werden es eher verschmerzen können, dass der Energiespender fest im Gehäuse verbaut ist und nicht einfach ausgewechselt werden kann. SIM- und Speicherkarte werden wie beim Vorgängermodell RAZR in zwei seitliche angebrachte Schächte eingeschoben, die durch einen Klappverschluss geschützt sind, Micro-USB-Port, HDMI-Port und 3,5-Millimeter-Headset-Buchse liegen dafür frei. Auf der Rückseite des RAZR Maxx findet der Nutzer die bekannte Kevlar-Beschichtung vor, die sich angenehm wie eine Softtouch-Oberfläche anfühlt und zusammen mit dem Gorilla Glas des 4,3 Zoll großen Super-AMOLED-Advanced-Touchscreens mit einer Auflösung von 960x540 Pixel und der wasserabweisenden Beschichtung dem Gerät eine gewisse Robustheit verleiht.
Das Gehäuse ist bis auf minimale Unregelmäßigkeiten bei Spaltmaßen und dem Kevlar-Einsatz sauber verarbeitet, ist aber nicht ganz so flach wie das Vorgängermodell. Von der 10 Millimeter dicken Kopfseite, an der rückseitig die 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz angebracht ist, flacht der Corpus des 145 Gramm schwere Smartphones nur auf 9 Millimeter ab.
Das Display des Motorola RAZR Maxx überzeugt beim ersten Ausprobieren mit starker Helligkeit, knalligen Farben und tiefen Schwarztönen sowie weiten Betrachtungswinkeln, kann allerdings aufgrund der Auflösung und der Pentile-Matrix nicht ganz mit der Schärfe von Displays anderer Smartphones wie etwa dem Sony Xperia S mithalten. Im Hands-on reagierten das System und die Anwendungen und liefen absolut flüssig. Verlässliche Erfahrungswerte dazu wird uns aber erst ein ausführlicher Test des mit einem auf 1,2 Gigahertz getakteten Dual-Core-Prozessor bestückten Motorola RAZR Maxx liefern.
Falls das Gerät bei Powerusern 1 Tag durchhält, könnte es bei mir in die engere Wahl kommen.
Binn wirklich gespannt, was ihr zum Akku schreibt. Alles andere ist ja mittlerweile austauschbar.
Ich finde es sogar besser, dass es "nur" einen Dual-Core hat. Wenn die Mo Leute gut gearbeitet haben, sollte alles flüssig laufen.
@polli69:
zumindest beim normalen RAZR schnitt der Dual-Core jetzt nicht allzu gut ab, insbesondere verglichen mit anderen DCs. Ich mag Moto eigentlich, weil die top verarbeitet sind und klasse aussehen. Aber von der Software läufts da irgendwie nicht ganz so gut :/ mal im Laden anschauen ;)
Hoffen wir das dieses gerät erfolgreich wird und sich andere hersteller ein beispiel daran nehmen!
finde die Idee echt gut. Etwas dicker, dafür mehr akkuleistung. Obs ein Erfolg wird, bezweifel ich, da der Ottonormalverbraucher in den Laden geht und nicht nach dem Akku fragt. Eher nach Display, Kamera
und Prozesser/Betriebssystem.
Das Razr gefällt mir persönlich nicht so sehr. Des weiteren bin ich eher unzufrieden mit Motorola. Egal ob Milestone 1 und 2 oder auch das Defy. Liefen nicht rund und die akkuleistung war unterirdisch.
Vom Prinzip ein geniales Konzept. Das Teil ist immernoch Flach und hat einen Megaakku drin. Das Problem ist nur das sich Moto auch hier mal wieder viel Zeit gelassen hat womit man das Razr Maxx noch maximal in die obere Mittelklasse bzw untere Highend Klasse einordnen kann und deshalb der Preis nicht über 400 € liegen sollte wenn man das Ding verkaufen will. Wobei selbst dann das Problem ist das Moto bereits ein relativ schlechtes Image bezüglich Update Support in Europa hat. Ich Hoffe allerdings das man das Konzept weiterentwickelt und Früher oder später ein Highend Gerät mit Riesen Akku und Guten Support auch Zeitnah in Europa bringt.
An sich mag ich Motorola und finde das Gerät echt chique...
Aber kein Radio und Akku nicht wechselbar - das sind 2 essentielle Schwachpunkte aus meiner Sicht. Mit einem der beiden könnte ich leben, aber nicht mit beiden.
@Tamashii
Mit wechselbaren Akku hätte das Maxx aber sicherlich deutlich weniger Kapazität bei gleicher Dicke und man müsste wohl einen Akkudeckel integrieren der genauso schlecht wie der des S3 ist. Klar wäre auch ein Wechselbarer 2800mA interessant. Aber unterm Strich glaub ich nicht das man damit mehr verkaufen könnte.
Nee, vermutlich hast Du recht.
Höchstens eines mehr - an mich ;-)
-->"Obs ein Erfolg wird, bezweifel ich, da der Ottonormalverbraucher in den Laden geht und nicht nach dem Akku fragt. Eher nach Display, Kamera
und Prozesser/Betriebssystem."
Die junge Generation fragt sicherlich nach Display, Kamera und Co. Die alte Generation allerdings ebenso nach den Akku!
Viele können sich noch an Ihre alte Nokiazeit erinnern und wollen ebenso mind. 4 Tage damit auskommen ;-)
Da kann man schlecht den "Ottonormalverbraucher" pauschalisieren.
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Du bist nicht dabei?
Auf die typische Nutzungsdauer bin ich mal gespannt. Eine rechnerische Gespraechsdauer von über 17 Stunden, macht heute leider allein kein Smartphone aus, auch wenn zu vermuten ist, dass es länger als die Meisten durchhalten wird.