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Rene Melzer, AreaMobile Redaktion | (2)

Skeuomorphismus: Die Blüten von Apples iOS-Design in Bildern

Der Tod von Steve Jobs und der kürzlich durchgeführte Wechsel an der Konzernspitze könnten auch für die Betriebssysteme ein paar deutlich sichtbare Änderungen bringen. Denn so visionär der ehemalige Apple-Gründer und langjährige Chef des Unternehmens auch dachte, so hatte er doch auch ein paar Marotten. Eine davon war seine Vorliebe für die gegenständliche Gestaltung von Apps, unter anderem am Regal in iBooks erkennbar oder am simulierten Leder-Einband des Kalenders in iOS. Welche Blüten das iOS-Design sonst noch getrieben hat, präsentieren wir in dieser Bildergalerie.

Eines der berühmtesten und visuell beeindruckendsten Beispiele für die gegenständliche Darstellung von Funktionen ist Cover Flow in Music auf dem iPhone und iPod Touch, das die Plattensammlung vergangener Jahre effektvoll nachahmt.

Original Bild: © Apple

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Auch wenn er letztendlich seinen Willen durchsetzte, nicht alle bei Apple mochten den Stil. Insbesondere Chef-Designer Jonathan Ive war nach Informationen der New York Times diese allzu gegenständliche Gestaltung von Anwendungen ein Dorn im Auge. Und dieser ist gerade zum Verantwortlichen für die Gestaltung der Benutzeroberflächen von iOS und OS X ernannt worden. Ganz verschwinden wird das Skeuomorphismus genannte Design, bei dem Dinge aus der realen Welt als Repräsentation für Funktionen auf digitalen Geräten verwendet werden, mit Sicherheit nicht, denn einerseits erleichtert Apple dem Nutzer damit die Interaktion mit den Geräten, andererseits ist es einfach schön anzusehen. Manches wirkt mittlerweile jedoch überholt.

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Kommentare
  1. 04.11.12 15:54 pixelflicker (GURU)

    Komischer Artikel. Wie kommt ihr darauf, dass das alles von Steve Jobs stammt?

  2. 04.11.12 16:41 steve12 (Member)

    Als iOS- und Mac OSX-Nutzer würde ich es begrüßen, wenn dieses unsägliche Lederimitat verschwindet. Man sieht sogar Nähte! Ist sonst die GUI auf den Systemen wie aus einem Guß, fühle ich mich von diesen Design-Mitteln immer etwas vor den Kopf gestoßen.
    Letztlich ist es natürlich Geschmackssache. Ich steh nicht auf Leder, auch nicht als Hüllenmaterial für Computer, Tablet oder Smartphone. Es ist mir zu bäuerlich, altbacken.
    Trotzdem lehne ich solche Designmittel nicht grundsätzlich ab. Ich finde z.B., daß Zeiger gegenüber digitalen Anzeigen einen Mehrwert haben, weil sie intuitiver den abzulesenden Wert schneller vermitteln. Spätestens bei Cover Flow finde ich es sogar extrem wichtig, weil es einen Teil dazu beitragen kann, die Entscheidung für digitale Medien zu erleichtern. Denn wenn ich statt in CDs oder Vinyl im digitalen Vertriebsweg für Alben in etwa den gleichen Preis zahlen muß, fehlt mir nach wie vor das Gefühl, daß ich auf der Couch beim Blättern im Booklet beim Musikhören hatte. Da darf es dann auf dem Gerät auch gern so etwas vertrautes, wie das virtuelle Umblättern der Seiten sein. Und das in Zeiten von hochauflösenden Displays unbedingt hochauflösend.

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