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Tobias Czullay | 14

Microsoft Surface Pro 3 und Apple iPad Air im Tablet-Vergleich

Das Surface Pro 3 von Microsoft trägt ein saftiges Preisschild – selbst in der günstigsten Ausführung ist der Tablet-Computer teurer als die meisten Tablets anderer Hersteller. Wir haben im Luxusklassenvergleich das Microsoft-Tablet dem iPad Air von Apple gegenübergestellt.

Schon beim Datenblattvergleich fällt eines auf: Unterschiedlicher könnten das Surface Pro 3 von Microsoft und das iPad Air von Apple eigentlich kaum sein. Trägt das Apple-Tablet einen Prozessor nach ARM-Design und nur 1 GB Arbeitsspeicher, fährt Microsoft beim Surface Pro 3 mit hochkarätigem Core-i-Prozessor von Intel und 4 GB bis 8 GB RAM vor. Kommt beim iPad Air mit iOS 7 ein auf die mobile Anwendung reduziertes Betriebssystem zu Einsatz, stattet Microsoft sein Rechenmonster mit vollwertigem Windows 8.1 aus – damit werden dann theoretisch auch komplexere Anwendungen wie Adobes Photoshop kein Problem.

Dass das Surface Pro 3 als Tablet für produktive Arbeit konzipiert ist, verraten unter anderem der mitgelieferte Stylus oder das optional erhältliche TypeCover, das gleichzeitig auch als Schutzhülle für das Gerät dient und ein Trackpad für die Mausbedienung mitbringt. Gleiches gilt für den stufenlosen, bereits im Gehäuse integrierten Kickstand, mit dem das Surface Pro 3 komfortabel auf den Tisch gestellt werden kann. Für das iPad Air muss eine solche Vorrichtung separat erworben werden. Außerdem bieten das SmartCover oder das SmartCase im Pappkarton-Look keine Tastatur. Das Apple-Tablet ist und bleibt ein auf den bequemen Medienkonsum reduziertes Gerät – wer mehr möchte, für den hat der Hersteller das MacBook im Angebot.

Und genau in diesem Anwendungsbereich muss dem iPad Air auch Rechnung getragen werden, denn ist es mit seinem 9,7 Zoll großen Display, den verhältnismäßig kompakten Maßen und dem leichten Gewicht von nur 478 Gramm perfekt für die Bedienung auf der Couch oder im Zug geeignet. Da hat es das Surface Pro 3 mit seinem 12-Zoll-Bildschirm, seinem für heutige Verhältnisse recht bulligen Auftreten und dem Gewicht von immerhin 798 Gramm etwas schwerer – andererseits war auch das erste iPad mit 730 Gramm sicherlich kein Leichtgewicht und mit 13 Millimetern sogar deutlich dicker als das nur 9,2 Millimeter dünne Microsoft-Tablet.

Preislich sind die Tablets beider Hersteller in der Luxus-Klasse angesiedelt. Zwar ist das günstigste iPad Air bereits für 479 Euro erhältlich, wer LTE und 128 GB internen – und im Vergleich zum Surface Pro 3 nicht erweiterbaren Speicher – haben möchte, der zahlt bei Apple 869 Euro. Mit 799 Euro leicht darunter liegt die erschwinglichste Ausführung des Surface Pro 3, und die kommt mit Core-i3-Prozessor, erweiterbarem 64-GB-Speicher und 4 GB RAM daher. Verzichten muss der Käufer dann aber auf ein integriertes Mobilfunkmodul, das sich dank USB-Anschluss leicht für den gelegentlichen Gebrauch nachrüsten lässt.

Fazit:

Je nach Einsatzgebiet könnte also durchaus das Microsoft Surface Pro 3 eine bessere Wahl darstellen als das Apple-Tablet. Wer auch produktiv arbeiten, den internen Speicher erweitern und USB-Geräte ohne Adapter oder andere Umwege anschließen möchte, der kann mit dem Microsoft-Tablet sehr gut bedient sein. Anders herum mag das iPad Air für die meisten Einsatzgebiete ausreichen, und wer ohnehin nur ein Tablet zum Surfen, gelegentlichen Spielen oder zum Filmeschauen sucht, der dürfte das iOS-Tablet bevorzugen.

Einen detaillierten Datenblattvergleich von Microsoft Surface Pro 3 und Apple iPad Air erhaltet ihr natürlich bei uns.

Kommentare
  1. 27.08.14 16:20 Omen66 (Member)

    Wie kann man ein Spielzeug mit einen Arbeitstier vergleichen?

  2. 27.08.14 20:48 spider50 (Youngster)
    Was für ein Vergleich...

    Ja, das ist genau so, als vergleicht man die Mercedes S-Klasse von AMG (oder auch die E-Klasse als Kombi) mit einem Alfa Spider oder einem Land Rover Evoque Cabrio.
    Exklusiv, avantgardistisch gegen Power bzw. Nutzwert.

    Wenn man heutzutage einen Notebook-Ersatz in Form eines Tablets mit vollwertigem Betriebssystem wie Windows 8.1 und mind. 4 GB Arbeitsspeicher und mind. 500 GB SSD-Speicher sucht, bleibt sowieso nur ein Surface Pro 3 übrig.
    Alles andere ist Kinderspielzeug.
    Und wer bitte bedient Photoshop im Liegen auf der Couch mit Stylus??? Die Ergebnisse möchte ich gern mal sehen....

  3. 27.08.14 22:16 chief (Professional Handy Master)

    Ich konnte mir heute das Surface Pro3 im MediaMarkt anschauen.

    Klasse Teil! Es ist auch handlicher als es die technischen Daten, besonders vom Display, erahnen lassen.

    Einzig die Meldung über Hitze Problemen trübt den an sich top Eindruck.

  4. 27.08.14 22:22 Omen66 (Member)

    @chief hast du die Hitze Problemen bei Surface3 feststellen können???

  5. 27.08.14 22:32 chief (Professional Handy Master)

    Nein. Aber ich denke, dass ich dafür zuwenig damit rumgespielt habe.

    Mir ging es in erster Linie auch um das Tablet (also die Hardware zum Anpacken) selber. Wie groß ist es wirklich. Wie macht sich das Display oder der neue stufenlose Standfuß. Wie fühlt sich das Gehäuse (im Bezug auf dieses VaporMg) an. Wie robust ist es.

    So Zeug halt.

  6. 28.08.14 06:35 konsol

    Hitzeproblem kann ich nicht bestätigen. Seit ca. 3 Wochen im Einsatz, für ca. 3-5 Stunden PhotoshopCC und Lightroom

  7. 28.08.14 06:35 konsol

    Hitzeproblem kann ich nicht bestätigen. Seit ca. 3 Wochen im Einsatz, für ca. 3-5 Stunden täglich (PhotoshopCC und Lightroom)

  8. 28.08.14 09:09 Echse (Handy Master)

    Diese zwei geräte Haben zwei völlig unterschiedliche Zielgruppen. Das surface pro möchte wohl eher laptop Ersatz sein, denn tablet. Als tablet ist es viel zu schwer und groß.
    Das ipad wollte nie ein laptop Ersatz sein noch wurde es seitens apple als laptop Ersatz deklariert.
    Also muss sich auch das surface pro einer anderen Konkurrenz stellen. Ich denke da eher an das Mac Book air.
    Und hier sieht es dann schon wieder ganz anders aus . Apple hat in diesem Bereich 30 % Marktanteil.
    Der Knackpunkt beim surface wird wieder windows sein.
    Zudem sollte sich Microsoft einmal fragen, wieso die meisten leite das surface nur aus dem elktronikmarkt kennen. Sprich surface und surface 2 fast so gut wie keine Verbreitung

  9. 28.08.14 09:38 Echse (Handy Master)

    Also liebe AM Redaktion. Wie wäre es einmal mit einem Vergleich zwischen MacBook Air und dem surface pro 3. und dann bin ich mal auf die Einschätzung gespannt.

  10. 28.08.14 10:19 TrueHamburgian

    Ich bin überhaupt bein Apfel Experte. Blöde Frage zum MacBook Air. Hat es einen Speicherkartenslot, Touchdisplay, Abnehmbare Tastatur, Stifteingabe mit 256 Druckstufen usw.? Wenn die Antwort nein lauten sollte, kann man diese beiden Geräte dann vergleichen?

  11. 28.08.14 10:31 Echse (Handy Master)

    Es ist doch ganz einfach. Das surface pro 3 wird beworben mit dem Satz
    "Das tablet, das ihren laptop ersetzen kann"
    Also ist das ipad als Vergleich schon mal raus.
    Also muss man eine Stufe höher gehen zum air.
    Ich persönlich halte von Geräten, welche halb tablet halb laptop sein wollen, nicht viel.
    Ich denke, das surface pro wird es im Massenmarkt sehr schwer haben. Wie die Vorgänger auch

  12. 28.08.14 12:30 Echse (Handy Master)

    Abschließend vielleicht noch folgendes. Natürlich ist das ipad nicht nur etwas für ein Spielchen am Abend auf der Couch. Das zeigt schon der Anteil der iPads in Firmen.
    http://www.macerkopf.de/2014/05/08/ios-mit-93-prozent-marktanteil-bei-business-apps-ipad-besitzt-92-prozent-marktanteil-bei-unternehmen/

  13. 28.08.14 17:08 EcoWin (Advanced Handy Profi)

    Ja, selbstverständlich ist das Teil ein Tablet, Gewicht und Größe allein können kein Maßstab dafür sein, ob es in die Geräteklasse gehört, oder nicht, lieber Echse!

    Jedoch ist es fraglich, ob ein Vergleich mit dem iPad zeilführend ist, ebenso wie mit dem MacBook Air.

    Zu den Unternehmen: Das Einsatzspektrum in Unternehmen ist mehr als gering, wenn gleich auch die derzeitigen Anteile beeindruckend sind! Wenn Apple da nicht mal bald an der Leistungsschraube dreht, wird es bald von MS Produkten wieder überholt, da bin ich mir ziemlich sicher (iPad 12 Zoll Tablet hin oder her)!

  14. 28.08.14 22:23 chief (Professional Handy Master)

    @TrueHamburgian

    "Wenn die Antwort nein lauten sollte, kann man diese beiden Geräte dann vergleichen?"

    Ich stimme dir zum Teil zu, zum anderen Teil hat sich MS selber, dass MacBook Air als Gegner rausgesucht.

    Das Surface Pro3 ist ein klasse Teil. Nur stelle ich mir bei genauerer Betrachtung die Frage ob es MS wirklich geschafft hat Tablet und Ultrabook zu kreuzen.

    Zum einfachen Surfen, YT Videos klotzen und gelegentlich ein Spiel auf dem Klo zocken, ist ein iPad Air (oder vergleichbares Android Tablet) dicke ausreichend.

    Da braucht kein Mensch die Leistung eines i3 geschweige die eines i5 oder i7.

    Wenn es ans produktive Arbeiten geht, stelle ich mir längeres Schreiben auf einem richtigen Ultrabook einfach angenehmer vor.
    Zumal das TypeCover nochmal mit 129€ zu buche schlägt.

    Nicht nur rein von der Tastatur wäre ein Ultrabook im Vorteil, sonder auch von der Stabilität.

    Mag ein SurfacePro mir TypeCover auf einer festen Unterlage stabil sein, sieht es auf dem Schoß oder im Zug auf diesen Klappertischen schon wieder anders aus.


    Auch die Docking Station zieht einem nochmal 199€ aus dem Geldbeutel.


    Ich bin begeistert von dem Teil weil ich so auf so Spielzeug steh, wenn es aber Hart auf Hart kommen würde, wäre ich mir nicht mehr Sicher ob ich da zugreifen würde.


    Würde das ganze über eine richtig andockbare Tastatur wie bei den Transformer von ASUS gelöst, sähen einige Punkte wieder ganz anders aus.

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