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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek| 06.05.2015 - 12:44 | 0

BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition Unboxing: Das Enthusiasten-Phone ausgepackt

Das erste Ubuntu-Phone stammt vom spanischen Hersteller BQ und hört auf den Namen Aquaris E 4.5. Ein echtes Massen-Smartphone ist das nach Aussagen des Herstellers nicht, sondern eher etwas für Enthusiasten. Wir haben das Gerät ausgepackt und zeigen es euch in einer Unboxing-Galerie.

Bei der Verarbeitung des BQ Aquaris E 4.5 gibt es nichts zu meckern, Spaltmaße oder wackelige Komponenten gibt es nicht. Die Materialien sind allerdings genau so schlicht, wie das Design. Kunststoff an allen Seiten und auch auf der Rückseite wirkt eher zweckmäßig, das Design ist bestenfalls schlicht zu nennen.

Technisch hat das Ubuntu-Phone BQ Aquaris E 4.5 auch nicht viel zu bieten: Ein Display mit 4,5 Zoll und qHD-Auflösung, also 960 x 540 Pixel, kein LTE, 8 GB interner Speicher, nur 1 GB RAM, ein Quad-Core-Chip von Mediatek, dafür aber immerhin zwei SIM-Kartenschächte, Kameras mit 8 und 5 Megapixel und eine Rückseite, die keine Fingerabdrücke zulässt.

Und eben Ubuntu, denn genau das macht das nur etwa 170 Euro günstige Smartphone aus. Das Linux-OS läuft trotz der schwachen Hardware vergleichsweise flüssig, die Bedienung ist anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, aber dann durchaus intuitiv. Die so genannten Scopes sind gleichzeitig Hauptbildschirm(e) und zentrales Element der Ubuntu-Oberfläche, im Prinzip handelt es sich dabei um eine Zusammenstellung aus Apps und Informationen aus dem Internet, die quasi die Funktion großer Widgets erfüllt.

Das Ubuntu-Phone von BQ ist derzeit nur etwas für Enthusiasten und Programmierer, das sagt sogar der Hersteller selbst. Denn die Scopes lassen sich zwar theoretisch auch selbst erstellen, statt sie einfach nur aus einer Auswahl auszusuchen. Dafür muss man allerdings HTML5 beherrschen. Auch fehlt es noch an Apps, stattdessen hofft BQ, die nicht zu unterschätzende Ubuntu-Comunity mit dem Gerät zu aktivieren. Sie soll dann neue Inhalte für das Betriebssystem entwerfen.

Für "Normalos" ist das Ubuntu-Phone also nichts – aber ist es vielleicht für euch interessant?

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