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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Apple iPad Mini 4 Unboxing: Kleines Tablet mit Tugenden des iPad Air 2

In diesem Jahr hat das iPad Mini endlich die erhoffte Frischzellenkur erhalten, die das Apple-Tablet eigentlich schon im vergangenen Jahr verdient hätte: Es ist dünner, leichter und leistungsstärker als iPad Mini 2 und das nahezu baugleiche iPad Mini 3. Wir haben die vierte Generation ausgepackt.

Nachdem Apple im Jahr 2012 erstmals ein iPad im Kleinformat herausbrachte und im folgenden mit einem höher auflösenden "Retina"-Bildschirm neu auflegte, enttäuschte das Unternehmen Fans des iPad Mini mit seiner dritten Generation: Kaum etwas wurde verändert, nur ein Touch-ID-Sensor und eine weitere Farbe waren neu. Für das iPad Mini 4 hat sich Apple wieder etwas mehr ins Zeug gelegt, das Tablet hat die bitter nötige Diät hinter sich gebracht und wurde gleichzeitig mit einem leistungsstärkeren Prozessor bestückt. Das ist zwar nicht der A8X aus dem iPad Air 2, dafür aber ein getunter A8 mit immerhin 2 GB Arbeitsspeicher.

Wie beim iPad Air 2 setzt Apple in Version 4 des iPad Mini auf ein laminiertes Display. Das heißt, dass das Display direkt mit dem Glas verklebt ist. So wird nicht nur wertvoller Platz beim Gehäuse eingespart, auch bekommt man bei der Bedienung das Gefühl einer direkteren Interaktion mit den angezeigten Inhalten. Die Auflösung ist mit 2.048 x 1.536 auf 7,9 Zoll auf gewohntem Niveau, neu ist die – von Display Mate bereits hochgelobte – Antireflex-Beschichtung am Glas. Tatsächlich tendiert der Bildschirm bei eintreffendem Licht zu weniger stark blendenden Reflexen, was der Ablesbarkeit draußen zugute kommt. Auf den ersten Blick weniger umwerfend ist die Stabilität der Blickwinkel, denn schon bei etwas leichteren Neigungen dunkelt das Bild sichtbar ab. Der Rand rund um das Display-Panel ist recht breit geraten und besonders bei den Modellen mit weißer Frontblende durchaus sichtbar.

Kein Stummschalter mehr am iPad Mini 4

Das Gehäuse des iPad Mini 4 besteht wie bei allen zuvor herausgebrachten Vertretern der Mini-Kollektion aus einem Metall-Unibody, die Kante am Übergang zum Display wurde schräg angeschliffen und setzt mit ihrem Glanz einen schicken Kontrast zur matten Rückseite. Dort prangt wie immer das charakteristische Apfel-Logo, am oberen kurzen Ende sitzt bei der LTE-fähigen Version ein Kunststoffstreifen, unter dem sich die Antennen verbergen. Daneben prangt die Kameralinse ohne LED-Blitz. Wie schon beim iPad Air 2 verzichtet Apple nun auch beim iPad Mini 4 auf den physischen Stummschalter oberhalb der Lautstärketasten, die Regelung funktioniert damit nur noch über das Kontrollzentrum in iOS. Auch die nun einreihigen Lautsprecherbohrungen am unteren Ende wurde dem großen Bruder nachempfunden. Vorne unter dem Home Button sitzt wie bereits beim Vorgänger ein Fingerabdrucksensor.

An der Leistung des iPad Mini 4 gibt es erst einmal nichts auszusetzen, das vorinstallierte iOS 9 läuft flott und flüssig und Apps leisten sich beim Start keine auffällig langen Bedenkzeiten. Im Test werden wir dem Mini-Tablet ein wenig mehr auf den Zahn fühlen – falls ihr Fragen zum iPad Mini 4 habt, dann stellt sie uns doch in der Kommentarbox!

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