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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek| 12.11.2015 - 20:00 | 1

iPad Pro und Apple Pencil: Das XXL-Tablet von Apple ausgepackt

Das 12,9 Zoll große iPad Pro ist jetzt in den Apple-Stores in Deutschland verfügbar. Zu Beginn des Tests packen wir das XXL-Tablet mit dem Apple Pencil und dem Smart-Case aus und zeigen euch das iPad Pro mit dem Zubehör in Unboxing-Bildern.

An diesem Tablet kommen iPad-Fans derzeit nicht vorbei: Seit heute ist das 12,9 Zoll große iPad Pro in den Apple-Stores in Deutschland verfügbar. Neben den klassischen Tablet-Anwendungen wie Websurfen, E-Mails und Nachrichten lesen sowie Videos anschauen will Apple mit dem XXL-Tablet neuen Kundengruppen wie Kreative und Produktive überzeugen. Löst das iPad Pro womöglich sogar das Macobook oder einen anderen Laptop ab, wie Apple-Chef Tim Cook kürzlich suggerierte? Dieser Frage werden wir auch in unserem Test des neuen Tablets nachgehen. Bevor wir loslegen, haben wir das iPad Pro mit dem Apple Pencil ausgepackt und zeigen euch das Gerät in einer Unboxing-Bildergalerie.

Design und Display des iPad Pro

Mit 12,9-Zoll-Diagonale ist das Oxide-TFT-Display des iPad Pro größer als der Bildschirm des Microsoft Surface Pro 4, das seit heute ebenfalls in Deutschland erhältlich ist. Die Display-Auflösung des iPad Pro von 2.732 x 2.048 Pixel ergibt eine Pixelzahl von 5,6 Millionen - mehr hat kein Mobilgerät von Apple - sowie ein Verhältnis von 264 Bildpunkten pro Zoll. Eine solche PIxeldichte weist auch das iPad Air 2 auf, doch das Pro-Tablet hat eine um 78 Prozent größere Anzeigefläche als das 9,7-Zoll-Gerät und stellt 2,5 Millionen Pixel mehr dar - da wird der Split-Screen-View erst richtig sinnvoll. Die Anzeige des iPad Pro ist trotz ihrer Größe scharf, hell und farbkräftig und scheint direkt unter dem nur gering reflektierenden Display-Glas zu liegen. Unter der Haube musste Apple nach eigenen Angaben dafür Hand anlegen: Eine variable Bildwiederholungsrate soll beispielsweise Strom sparen, ein angepasster Timing Controller die Pixel schnell und präzise steuern.

     Lest auch: iPad Pro und Surface Pro 4 im Vergleich

Trotz des großen Formats ist das Unibody-Gehäuse des iPad Pro als Aluminium nur 6,9 Millimeter dick, mit einem Gewicht von 713 Gramm ist es zu schwer, um es längere Zeit in der Hand zu halten. Unter der Haube arbeitet der neue 64-Bit-fähige A9X-Prozessor mit integriertem M9-Motion-Prozessor zur Kommunikation mit den Sensoren des Tablets. Laut Apple hat der A9X die 1,8-fache Prozessorleistung des A8X im iPad Air 2 und die doppelte Grafikleistung. iOS 9.1 läuft auf dem iPad Pro absolut ruckelfrei. Außerdem konnten wir beim ersten Ausprobieren in iMovie Filme mit bis zu drei 4k-Videostreams flüssig bearbeiten, in Pixelmator Fotos retuschieren oder in der noch nicht im Play Store veröffentlichten App ein 3D-Modell eines Autos erstellen.

Äußerlich ist das neue Gerät gleich als Vertreter der iPad-Serie von Apple zu erkennen. Das liegt an dem bekannten Design mit dem dem runden Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor, dem Lightning-Port und den drei schmalen Tasten an den Gehäuseseiten zum Ein- und Ausschalten des Tablets sowie zum Anpassen der Lautstärke. In jede Ecke des Unibodys hat Apple einen Lautsprecher eingebaut, die - solange man das Tablet im Querformat hält - seitlich abstrahlen. Alle vier Lautsprecher erzeugen Bass-Frequenzen, die zwei jeweils oben liegenden priorisieren mittlere und hohe Frequenzen. Das klingt ganz so, als ob man beim Musikhören oder bei der Videosession die Kopfhörer links liegen und andere im Raum teilhaben lassen kann.

Apple Pencil und Smart Keyboard für iPad Pro

In verschiedenen Kreativ- und Produktivitäts-Apps benutzten wir auch den weißen Apple Pencil, der ohne merkliche Verzögerung je nach Druck und Auftreffwinkel, mit dem man die Spitze über das Display-Glas führt, stärkere oder schwächere und dünnere oder breitere Linien produziert. Beim Zeichnen mit dem Pencil kann man den ganzen Handballen auf dem Bildschirm ablegen, ohne dass dies von den Touch-Sensoren als Eingabe erkannt wird. Über solche Anwendungsszenarien will Apple das iPad Pro an den Mann bringen - wir werden da im Test des Geräts tiefer eintauchen. Unter der Kappe am anderen Ende des Apple Pencil befindet sich ein Lightning-Connector, um den Bedienstift zum Aufladen an das iPad anzustecken. 15 Sekunden Ladezeit sollen schon genügend Strom für 30 Minuten Nutzung liefern. Für den Zeitvertreib kann man den Stift auf der Tischoberfläche hin- und herrollen - er wird immer mit dem Apple-Logo nach oben zum Stehen kommen.

Nur kurz hatten wir das nur vier Millimeter dicke Smart-Keyboard in der Hand, das über Magnetanschlüsse und einen sogenannten Smart-Connector - eine Schnittstelle, die Strom und Daten in beide Richtungen übertragen kann - an das iPad Pro angesteckt wird und fest hält. Die fugenlosen Tasten haben eine klaren Druckpunkt und reagieren auch, wenn man nur eine kleine Ecke von ihnen trifft. Entwickler von iOS-Apps können auf die Funktionen des Smart-Connectors und des Pencils zugreifen. Leider konnten wir das Smart Keyboard nicht zum Unboxen mitnehmen.

Weitere technische Features des iPad Pro sind eine 8-Megapixel-iSight-Kamera sowie eine 1,2-Megapixel-Frontkamera für Facetime-Chats. Für den Internetzugang im Heimnetzwerk unterstützt das XXL-Tablet WLAN ac (MIMO), die mobilfunkfähige Version UMTS und HSPA+ sowie LTE Cat-4 mit bis zu 150 MBit/s im Downstream. Die Akkulaufzeit des iPad Pro gibt der Hersteller mit bis zu zehn Stunden an.

Versionen und Preise des iPad Pro

Im Apple Store kostet das iPad Pro ab 899 Euro für die Wifi-Variante mit 32 GB Speicherkapazität, für die 128-Gigabyte-Ausführung fallen 1.079 Euro an. Das iPad Pro 128GB Wifi + Cellular kostet 1.229 Euro. Zum Lieferumfang gehören ein Lightning-Kabel sowie ein Netzteil. Der Apple Pencil kostet als optionales Zubehör 109 Euro, das Smart Keyboard mit dem Tastatur-Layout für Englisch (QWERTY) 179 Euro - für beide Zubehörteile gibt Apple derzeit Wartezeiten von vier bis fünf Wochen bei einem Kauf heute an. Ein einfaches Smart Cover zum Schutz des Displays beim Transport sowie zum Aufstellen des Tablets ist für 69 Euro im Apple-Store erhältlich.

Kommentare
  1. 13.11.15 12:14 Kotenok (Gast)
    Pencil

    "Der Apple Pencil kostet als optionales Zubehör 109 Euro"

    Jetzt weiß ich auch wieso. ^^

    "Für den Zeitvertreib kann man den Stift auf der Tischoberfläche hin- und herrollen - er wird immer mit dem Apple-Logo nach oben zum Stehen kommen."

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