Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Tobias Czullay| 08.12.2015 - 13:38 | 0

Asus Zenfone 2 Laser: Der Laser-Buddha im Unboxing

Zum Jahresende dreht Asus noch einmal richtig auf und bringt einen großen Teil seiner Zenfone-Range in den deutschen Handel. Dazu zählt auch das Zenfone 2 Laser, das mit einer Kamera mit Laser-Autofokus und der Dual-SIM-Funktion seine Käufer finden will. Wir zeigen euch, was neben dem Smartphone sonst noch im Karton steckt.

Wer das Zenfone 2 von Asus schon einmal in der Hand gehalten hat, für den gibt es beim Zenfone 2 Laser kaum Überraschungen. Die uns vorliegende Version mit 5-Zoll-Display – es gibt auch eine mit 5,5 Zoll – hat wie auch der Namensgeber eine auffällig auf der Rückseite platzierte Lautstärkewippe und mittig am Kopfende seine Power-Taste. Die ungewöhnliche Anordnung erfordert bei Nutzern anderer Android-Geräte durchaus ein Umdenken beim Nutzer, aber das ist ja bei LGs Rear Key nicht viel anders. Wie bei den LG-Smartphones bietet sich das Sperren und Entsperren des auf dem Tisch abgelegten Zenfone 2 Laser durch doppeltes Antippen des Bildschirms an, beim Verriegeln des Geräts muss entweder auf einen leereren Bereich auf dem Bildschirm oder ganz einfach auf die Statusleiste geklopft werden.

Herausragendes Merkmal des Zenfone 2 Laser ist natürlich sein Laser-Autofokus auf der Rückseite, der dem normalen Zenfone 2 noch fehlt. Damit wird vor allem das Scharfstellen der Kamera unter schlechten Lichtbedingungen verbessert, aber schon bei Tageslicht macht der Fokus beim ersten Ausprobieren eine überzeugende Figur. Im Vergleich zu vielen anderen Mittelklasse-Smartphones ist die Fokusgeschwindigkeit durchaus beeindruckend, den Wechsel zwischen unterschiedlich weit entfernten Objekten meistert der Autofokus spielend. Darüber hinaus gibt es einen zweifarbigen Dual-LED-Blitz und einen 13-Megapixel-Sensor mit Super-Resolution-Modus für Aufnahmen mit bis zu 51 Megapixel. Auch einen manuellen Modus gibt es beim Asus-Smartphone, der sogar die Einstellung der Belichtungszeit erlaubt – allerdings nur in einem Bereich zwischen 1/1000 und 1/2 Sekunden.

Im Lieferumfang des Zenfone 2 Laser befinden sich neben dem Gerät selbst noch ein Netzteil samt passendem USB-2.0-Kabel und ein In-Ear-Headset sowie eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte. Der Akku ist bereits in das Smartphone eingesetzt, kann aber auf Wunsch selbst ausgewechselt werden. Und zumindest für die erste Inbetriebnahme muss er auch herausgenommen werden, denn nur so können SIM-Karte(n) und microSD-Karte auch in die entsprechenden Einschübe eingesetzt werden. Da es sich nicht um einen Hybrid-Slot handelt, können tatsächlich zwei SIM-Karten und eine Speicherkarte genutzt werden, der Nutzer muss sich also nicht zwischen Dual-SIM-Betrieb und Speichererweiterung entscheiden.

Wieder viel Bloatware an Bord

Als Betriebssystem ist auf dem Zenfone 2 Laser noch Android 5.0.2 Lollipop installiert, das ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Der Performance tut das aber keinen Abbruch, denn die ist trotz Mittelklasse-Hardware recht gut, das Navigieren und Scrollen durch Menüs und Listen geschieht flüssig. Wie leider bei vielen Asus-Geräten üblich ist auch auf dem Zenfone 2 Laser viel Bloatware zugegen, die sich nur sehr mühsam entfernen lässt. Wenn überhaupt, denn für die vielen eigenen Anwendungen und Erweiterungen verweigert Asus rigoros die Deinstallation. Der 5-Zoll-Bildschirm stellt 1.280 x 720 Pixel dar und ist zwar recht farbkräftig aber wenig leuchtstark. Auch spiegelt die Glasoberfläche recht stark, was in den meisten Situationen Einbußen bei der Blickwinkelstabilität zur Folge hat.

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben. Jetzt kommentieren.

Kommentar schreiben

Die Komentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
Mehr Informationen