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Tobias Czullay | 0

Google Pixel C Unboxing: Das Android-Tablet zieht mag(net)isch an

Google will es wissen und spendiert seinem Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow ein Referenz-Tablet aus eigener Fertigung. Wir zeigen euch das Pixel C und die magnetische Tastatur in unserer Bilderstrecke von allen Seiten und schildern euch unsere ersten Eindrücke vom neuen Google-Tablet.

Nach dem weniger gelungenen Nexus 9 von HTC packt Google die Sache einfach selbst an und bringt mit dem Pixel C kurzerhand ein neues Android-Tablet unter eigener Fahne heraus. Der neue Name will dabei Veränderung andeuten und zumindest optisch ist die auch ersichtlich: Kamen die Nexus-Tablets noch maximal mit einem Rahmen aus Metall daher, ist die Technik des Pixel C schon in ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium eingebettet. Neu ist auch, dass Google seinem Neuling eine eigene Tastatur zur Seite stellt, die magnetisch am Bildschirm haftet und sich stufenlos neigen lässt. Microsoft und Apple haben es vorgemacht, jetzt will auch der Internetriese ein Tablet für das produktive Arbeiten anbieten. Dabei bleibt er allerdings dem Netbook-Format treu, denn das Display des Pixel C misst gerade einmal 10,2 Zoll.

Rein äußerlich und auch bei der Verarbeitungsqualität macht das neue Google-Tablet schon einmal einiges her – nichts stört, steht über, knarzt oder wackelt, die Druckpunkte von Power-Taste und Lautstärkewippe sitzen. Fast ein wenig zu schlicht gerät die Rückseite des Pixel C, auf der weit und breit kein Logo, dafür aber die von den Pixel-Chromebooks bekannte mehrfarbige LED-Leiste prangt. Sie ist einerseits zur Zierde gedacht, andererseits erfüllt sie aber auch eine praktischen Aufgabe, denn wird das Tablet vom Tisch genommen, dann leuchtet der Streifen je nach Akkustand in Grün oder Rot. Ebenfalls hinten zu finden: eine 8-Megapixel-Kamera ohne Blitz.

Ein Magnet, der einfach hält

Vielleicht das Highlight des Pixel C ist die – optional erhältliche und mit stattlichen 169 Euro zu Buche schlagende – magnetische Tastatur. Anders als beispielsweise beim Surface von Microsoft gibt es beim Google-Tablet keinen erkennbaren Anschluss am Gerät selbst zu finden, stattdessen wird es einfach im Querformat auf die breitere Freifläche der Tastatur gelegt und haftet fest. Bombenfest. Wir haben während unseres Unboxings durch diverse Tragestellungen und Schwerpunktverlagerungen versucht, den Bildschirm – unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen – zum Absturz zu bringen. Doch keine Chance, der Magnet hält und hält.

Der Bereich der Tastatur, auf dem das Tablet aufliegt, fungiert übrigens gleichzeitig als stufenlos neigbarer Standfuß, der einen Winkel von etwa 80 Grad abdeckt. Will man nun das Pixel C wieder von der Tastatur lösen, dann stemmt man es einfach ein wenig über diesen Neigungsgrad hinaus in die eine oder die andere Richtung. Sonderlich schwer ist das Abmachen so nicht. Für den Transport kann das Tablet mit dem Bildschirm hin zu den Tasten auf das Keyboard gelegt werden, es haftet nun ähnlich fest daran. Die Tastatur selbst hinterließ beim ersten Ausprobieren übrigens einen eher faden Beigeschmack, denn zwar sind die Druckpunkte sehr gut, das QWERTZ-Layout ist aber arg gedrungen und vor allem die an der Seite angesiedelten Tasten sind zu klein. Auch ist die wechselnde Eingabe zwischen Bildschirm und Tastatur sicherlich gewöhnungsbedürftig und so fest das Tablet auch am Standfuß haften mag: Beim Antippen wippt das Display deutlich zu stark hin und her.

Sonst: Kaum Überraschungen

Abgesehen von Tastatur und Gehäuse sind Überraschungen beim Pixel C eher rar gesät, es handelt sich schlicht um ein Tablet mit Android-Betriebssystem. Besondere Zusatzfunktionen gegenüber anderen Tablets und Smartphones gibt es nicht, dafür ist der Hardware-Unterbau dank Nvidias Tegra X1 und 3 GB RAM ziemlich stark aufgestellt. Ein wenig enttäuschend ist da, auch aufgrund des hohen Preises von mindestens 499 Euro, dass der interne Speicher wie schon bei den Nexus-Geräten nicht per Speicherkarte erweitert werden kann. Im Lieferumfang liegt dem Pixel C lediglich ein Netzteil mit fest angebrachtem USB-C-Kabel bei. Wer eine Datenverbindung mit dem PC aufbauen möchte, muss also wieder in die Tasche greifen.

Wir werden dem Pixel C in den kommenden Wochen auf den Zahn fühlen und unseren Testbericht Anfang des kommenden Jahres veröffentlichen. Habt ihr bis dahin drängende Fragen an uns? Dann her damit!

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