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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek | (0)

Oukitel K6000 Unboxing: Android-Smartphone mit Riesen-Akku zum Winzig-Preis

Der Akku des Oukitel K6000 ist mehr als doppelt so groß wie der von den meisten anderen Android-Smartphones. Der Preis für das LTE-fähige Dual-SIM-Gerät beträgt mit nur 140 Euro etwa die Hälfte dessen, was man für ein richtig gutes Mittelklasse-Smartphone hinlegen muss. Vor dem Test haben wir das Oukitel K6000 im Unboxing ausgepackt und abfotografiert.

Das Oukitel K6000 hat zwei starke Argumente: Mit einem 6.000 mAh starken Lithium-Polymer-Akku bietet es einen mehr als doppelt so großen Energiespender als die meisten anderen Android-Smartphones, und mit einem Preis von etwa 140 Euro ohne Vertrag ist es so teuer wie ein Einsteigergerät. Dabei ist auch die übrige Ausstattung des mit Android 5.1 Lollipop laufenden Smartphones in unserem Unboxing durchaus ansehnlich: Bedient wird es über einen 5,5 Zoll großen IPS-OGS-Bildschirm mit HD-Auflösung und leicht gewölbter Glasoberfläche (2.5D), LTE unterstützt das Gerät in allen in Deutschland relevanten Frequenzbereichen, und dank zweier SIM-Karteneinschübe bietet es Dual-SIM-Funktionalität (Dual-Standby). Und verpackt ist die ganze Technik in einem 9,9 Millimeter dicken Gehäuse mit geschliffenem Metallrahmen und einer Alu-Rückseite.

Da muss es doch einen Haken geben? Richtig vermutet. Beispielsweise ist der Prozessor des Oukitel K6000 beileibe nicht der stärkste. Im Inneren des Smartphones arbeitet der 64-Bit-fähige Quad-Core-Prozessor MTK6735P von Mediatek mit 1 GHz, Mali-T720-MP2-GPU und Anbindung an 2 GB RAM. Auch der Speicherplatz ist stark begrenzt: Die 16 GB interne Speicherkapazität können per microSD-Karte nur um bis zu 32 GB erweitert werden. Die Kamera-Auflösungen gibt der Hersteller mit 13 Megapixel für die Hauptkamera bzw. 5 Megapixel für die Selfie-Kamera an, doch dabei handelt es sich um interpolierte Werte - unsere ersten Testfotos gleich nach dem Anschalten des Smartphones lassen auch keine gute Kamera-Qualität vermuten. Statt NFC steht die "HotKnot" genannte Funktion von Mediatek für den drahtlosen Datenaustausch mit anderen Smartphones zur Verfügung. Und dann ist da noch die Update-Unlust vieler chinesischer Billighersteller.

Möglicherweise bleibt es auch nicht bei dem sehr niedrigen Preis für das Oukitel K6000 - es sei denn, man findet einen Händler, der das Gerät aus einem in der EU befindlichen Lager versendet. Ansonsten kommt auf den Gerätekaufpreis noch die Einfuhrumsatzsteuer.

Äußerlich sieht das Oukitel K6000 von vorne dem Xiaomi Mi4 zum Verwechseln ähnlich. Auch die Benutzeroberfläche weist starke Ähnlichkeit auf, etwa bei der Gestaltung der App-Symbole. Alle Anwendungen liegen wie bei Huaweis EMUI auf dem Homescreen, einen klassischen App-Drawer gibt es beim Oukitel-Smartphone nicht. Was das Xiaomi-Smartphone jedoch nicht bietet, ist die Float Gesture genannte Anwendung für die Einhandbedienung des Handys: Der kreisrunde Button unten am rechten Bildschirmrand ermöglicht jedoch nur den Zugriff auf einige festgelegte Apps wie den Musikplayer und den Videoplayer sowie auf Einstellungen wie den Lese- oder den Spielemodus und lässt sich nicht an eine andere Stellen auf dem Display verschieben.

Bleibt der Akku als wichtiges Feature des Oukitel K6000, der dank Reverse Charging auch zum Aufladen eines anderen Smartphones genutzt werden kann. Er ist fest in das Gehäuse des Oukitel K6000 eingebaut und sorgt laut Hersteller für bis zu zehn Stunden Betriebszeit bei "normaler Nutzung", bis zu 46 Stunden Musikwiedergabe oder bis zu 40 Tagen Standby. In knapp zwei Stunden ist der Akku komplett wieder aufgeladen, nur fünf Minuten Ladezeit sollen genügend Saft für zwei Stunden Sprechzeit liefern. Dass das Aufladen so flott geht, liegt an dem Ladegerät, das mit einer elektrischen Stromstärke von 2 Ampere eher für Tablets geeignet ist. Recht warm wird das Gerät beim Stromziehen auch.

Auf der Website von Oukitel gibt es eine Übersicht mit den Stores, die das K6000 anbieten. Informationen zum Handykauf aus China erhaltet ihr in unserem Ratgebertext.

Was ist eure Meinung zum Oukitel K6000? Vielen Dank für eure Kommentare!

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