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Christopher Gabbert, Andreas Woitaschek | 1

Acer Predator 8 Unboxing: Das Gaming-Tablet mit Ambitionen

Das Predator 8 ist laut Acer ein Gaming-Tablet mit Ambitionen und soll das lauteste Tablet auf dem Planeten sein. Ein Hingucker ist die auffällige Optik des Tablets allemal, jedoch verfliegt dieser erste positive Eindruck beim ersten Handanlegen schnell wieder.

Das Acer Predator 8 kommt in einem in den Farben Schwarz und Rot gehaltenen Pappschuber zum Käufer, in dem sich neben dem Tablet viel Papier sowie Netzteil und USB-Kabel befinden. Beim Herausnehmen des Gaming-Tablets fällt sofort das Design des Predator 8 ins Auge, das dominanteste Merkmal befindet sich dabei auf der Vorderseite: Die nach vorne strahlenden Lautsprecher setzen mit ihrer roten Farbe und dem Wabenmuster einen starken Akzent. Das Tablet mit 16:9-Full-HD-Bildschirm wird zwar hauptsächlich im Querformat gehalten, die 2-Megapixel-Frontkamera, sitzt allerdings an den kürzeren Seiten. Sie ist etwas tiefer in das Gehäuse eingelassen, sodass sich dort mit großer Wahrscheinlichkeit schnell Schmutz- und Staubpartikel niederlassen.

Der 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite hat Acer dem Predator 8 einen silberfarbenen Schutzring mit Rillenmuster spendiert. Der Ring dafür sorgt, dass das Glas der Kamera beim Aufliegen des Tablets nicht zerkratzt. Leider ist der Ring selbst an der Oberseite recht scharfkantig und während des Hands-on hat sich bereits eine unansehnliche Menge an Staub in den Rillen gesammelt. Prägnantes Detail auf der Rückseite ist das Predator-Logo, welches alle Geräte der Gaming-Serie von Acer ziert. Dabei handelt es sich beim Acer Predator 8 um einen silberfarbenen Aufkleber, der in eine vorgefertigte Vertiefung der Plastikrückseite geklebt wurde - das hätte man auch eleganter lösen können. Hinten befinden sich auch die gummierten Griffflächen die leicht über das Gehäuse herausragen. Damit soll das Tablet beim Spielen sicher in der Hand liegen, allerdings greift man bei normaler Haltung des Tablets im Querformat immer genau über diese gummierten Flächen. Trotzdem: Das Acer Predator Tablet liegt gut und mit dem Gewicht von 350 Gramm auch leicht in den Händen.

Das Plastik-Tablet knarzt und knirscht

Größtes Manko des Tablets ist die Verarbeitungsqualität: Das Plastik knarzt an jeder Ecke, die Spaltmaße der zahlreichen Einzelkomponenten zueinander sind ungleichmäßig. Kopfhörereingang und USB-Anschluss des Acer Predator 8 erwecken den Eindruck, als würden sie häufiges Ein- und Ausstöpseln der Stecker nicht lange unbeschadet überstehen. Ein kleiner Lichtblick sind der Power-Button sowie die Lautstärkewippe, die knackige Druckpunkte bieten. Dem gesamten Tablet ist aber der Preis von 350 Euro nicht anzumerken und es wirkt wie ein deutlich günstigeres Gerät.

Nach dem Einschalten des Predator 8 erscheint die leicht von Acer angepasste Oberfläche von Android 5.1 Lollipop. Dort sind knapp 20 Apps von Acer vorinstalliert, die sich zum großen Teil nicht deinstallieren lassen. Weitere Verknüpfungen zu noch mehr Apps liegen auf dem Homescreen und führen zur entsprechenden Seite im Google Play Store, wo sich diese auf Wunsch installieren lassen. So stehen vom 32 GB großen internen Speicher bei unserem Testgerät nur noch knapp 20 GB zur freien Verfügung - der Speicher des Acer Predator 8 lässt sich allerdings über den microSD-Karten-Slot auf der linken Seite um bis zu 128 GB erweitern. Beim ersten kurzen Anspielen und Scrollen durch die Menüs hat der Intel Atom x7 keine Aussetzer gezeigt. Die Oberfläche wird flüssig animiert und Apps haben schnell geladen. Lediglich eine ungleichmäßige Belichtung des Displays ist uns aufgefallen.

In den kommenden Tagen schicken werden wir das Acer Predator 8 ausgiebig testen. Habt ihr Fragen zum Tablet oder unserem Testablauf? Dann schreibt es uns in die Kommentare.

 

Kommentare
  1. 12.01.16 23:28 pLeXigLaS (Handy Profi)

    Acer kann einfach schon seit Jahren keine ordentliche Hardware mehr bauen bzw. bauen lassen.
    Da ist jeder mit einem iPad Air 1. Gen besser beraten. Kartenslot hin oder her ...

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