Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | (0)

Huawei Mate 8 gegen Mate S: Groß und noch größer im Vergleich

Mit Mate S und Mate 8 hat Huawei derzeit zwei hochpreisige Luxus-Phablets im Angebot – doch wo liegen eigentlich die Unterschiede? Unsere Vergleichsgalerie bringt Licht ins Dunkel.

Der offensichtlichste Unterschied zwischen den zwei Huawei-Phablets sei an dieser Stelle zuerst genannt: Das Mate S ist kleiner als das Mate 8. Klar, denn schließlich verbauen die Chinesen im auf der IFA präsentierten Mate S ein 5,5-Zoll-, im neuere Mate 8 ein gigantisches 6-Zoll-Display. Knapp 8 Millimeter kürzer und 5 Millimeter schmaler ist das kleinere Modell geraten, was angesichts des deutlich größeren Bildschirms beim Mate 8 überraschend wenig erscheint. Und tatsächlich hat es Huawei geschafft, das ohnehin schon gute Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis für das Mate 8 zu verbessern, die Stege über und unter dem Display sind hier nochmals schmaler. Kaum der Rede wert ist hingegen, dass das Mate S laut Datenblatt 1,2 Millimeter dünner ist als das größere Gerät, denn wirklich sichtbar ist der Vorteil hier nicht.

Auch dann nicht, wenn sie auf die Rückseite gekehrt und mit dem Display auf den flachen Tisch gelegt werden. Dafür machen sich hier einige andere Unterschiede sichtbar: Wo beim Mate S die Einfassungen für Kamera und Fingerabdrucksensor noch viereckig sind, da setzt Huawei für das Mate 8 auf kreisrunde Rahmen. Auch sitzen die Dual-LED-Blitzleuchten jeweils auf den anderen Seiten der Linse. Neu beim Mate 8 ist, dass hinten keine Antennenstreifen mehr zu sehen sind, die beim Mate S noch recht stark an ein HTC One M7 erinnerten. Stattdessen sitzen in oben und unten eingefrästen Aussparungen des Metall-Unibody Plastikelemente, die für den darunterliegenden Funkantennen die nötige Sendeleistung zugestehen sollen. Da sie in derselben Farbe wie der Rest des Gehäuses gehalten sind, fallen sie auch nicht negativ auf.

Mate 8 mit Dual-SIM, Mate S mit besserem Bildschirm

Etwas anders ist der Rahmen bei den zwei Phablets. Zwar ist der bei beiden zur Rück- und zur Vorderseite hin mit einer glänzenden Diamantschliffkante versehen, der Rand dazwischen wurde beim Mate 8 allerdings noch fein gebürstet. Die Hardware-Tasten sitzen bei beiden Modellen an der rechten Seite des Rahmens und sind mehr oder weniger identisch, sowohl in ihrer Größe als auch bei ihren hervorragenden Druckpunkten. An der Unterseite sitzen die länglichen Lautsprecheröffnungen, der Micro-USB-Port und außen zwei Torx-Schrauben, oben jeweils eine Kopfhörerbuchse und eine unauffällige Öffnung für das Mikrofon. An der linken Seite des Rahmens befindet sich der Slot für SIM- und microSD-Karte, nur beim Mate 8 können wahlweise auch zwei SIM-Karten eingesetzt werden.

Für seine zwei Metall-Phablets setzt Huawei auch verschiedene Bildschirmpanels ein. Zwar lösen die bei beiden Geräten mit Full-HD auf, allerdings kommt im Mate S ein AMOLED-, im Mate 8 hingegen ein IPS-Display zum Einsatz. Frontal betrachtet leuchten beide Bildschirme recht intensiv, das Mate S verliert aber auch bei extremen Blickwinkeln kaum an Leuchtkraft oder Farbintensität. Das Mate 8 schon, gravierend ist der Abfall jedoch nicht.

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