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Tobias Czullay | (0)

Endlich erwachsen?: BQ Aquaris M10 Ubuntu Edtion im Hands-on

Heimspiel für BQ auf dem Mobile World Congress: Auf der Messe stellt der spanische Hersteller sein neues Ubuntu-Tablet Aquaris M10 aus, das als erstes das Convergence-System des Betriebssystems unterstützen kann. Der Marktstart erfolgt erst in der zweiten Jahreshälfte, doch das ist eine gute Sache.

Die groben Eckdaten zum ersten Tablet mit Ubuntu Phone haben BQ und Canonical bereits vor zwei Wochen verraten, auf dem Mobile World Congress stellen die zwei Unternehmen das Gerät nun erstmals vor. Seitens der Hardware gibt es keine Überraschungen, BQ bleibt seiner Strategie treu, ein Gerät mit verschiedenen Plattformen herauszubringen. In diesem Fall dient das Android-Tablet Aquaris M10 mit Mediateks Quad-Core-Prozessor MT8163A und 2 GB RAM sowie einem 10,1 Zoll großen Full-HD-Display als Vorlage, damit also bestenfalls Mittelklasse-Technik. Und das hat auch seinen Preis, denn wirklich rund lief Ubuntu auf dem uns gezeigten Gerät noch immer nicht. Wie auf den Smartphones von BQ mit der Linux-Distribution ruckelt das Interface und reagiert träge auf die Eingaben des Nutzers - nur Wohlwollende kommen hier auf ihre Kosten.

Ob sich an der App-Situation etwas verändert hat und es weitere und bessere Scopes gibt, wagen wir angesichts des kurzen Ausflugs mit dem Aquaris M10 Ubuntu Edition nicht einzuschätzen, hier wird erst ein ausführlicher Test Aufschluss geben können. Ebenso über das Convergence-System, das BQ und Canonical erstmals in einem Gerät zur Anwendung kommen lassen, allerdings auf der Messe noch nicht vorführen. Danach soll sich die Benutzeroberfläche des Betriebssystems bei Anschluss eines Monitors über den Micro-HDMI-Port so verändern, dass es problemlos per Maus und Tastatur bedient werden kann. Am Stand konnten wir uns nun leider nicht davon überzeugen, wie gut das bereits funktioniert, man arbeitet noch an Verbesserungen hieß die Begründung. Bleibt zu hoffen, dass BQ und Canonical die Zeit bis zum angedachten Marktstart im zweiten Halbjahr noch effektiv nutzen. Der Preis für das Tablet steht noch nicht endgültig fest, soll sich aber wohl an dem für die Android-Ausgabe, 270 Euro, orientieren.

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