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Steffen Herget | 3

Tag Heuer Connected: Die Nobel-Smartwatch ausprobiert

Eine Android-Wear-Smartwatch für 1.350 Euro ist eine Besonderheit, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Tag Heuer Connected aus der Schweiz macht schon auf den ersten Blick klar, keine Allerweltsuhr zu sein.

Mit Tag Heuer kündigte im vergangenen Herbst einer der renommierten Manufakturen von Luxusuhren ihren Einstieg ins Smartwatch-Business an. Die Tag Heuer Connected macht mit ihren großen und dicken Gehäuse aus ihrer Herkunft kein Geheimnis, auch wenn die Lünette rund um das Display nicht drehbar ist, sondern nur eine Zierde. Die Rückseite aus Kunststoff mit den Ladekontakten will zum Nobel-Image nicht so recht passen, hier hätte man genauso wie beim Armband Metall erwartet. Trotzdem sieht die Uhr am Arm durchaus hochwertig und auffällig aus, und das ist auch so gewollt.

Trotz des wuchtigen Gehäuses ist die Tag Heuer Connected keine besonders schwere Smartwatch, sondern verhältnismäßig leicht - vielleicht sogar ein wenig zu leicht, denn die 52 Gramm sorgen nicht unbedingt dafür, dass die Smartwatch wie eine echte, hochwertige Uhr wirkt. Mit dem voreingestellte Ziffernblatt und dem markanten Symbol auf der Krone der Uhr ist die Optik der Tag Heuer Connected aber insgesamt gelungen. In Sachen Performance sorgt der 1,6 GHz schnelle Prozessor von Intel für genügend Leistung, um Android Wear zu betreiben. Das Display mit einer Auflösung von 360 x 360 PPI bei einer Größe von 1,5 Zoll kommt auf eine Pixeldichte von 240 PPI und ist angenehm scharf in der Darstellung.

Der Preis der Tag Heuer Connected liegt mit 1.350 Euro deutlich über dem der anderen Android-Wear-Uhren, die Hardware allein lässt das aber nicht wirklich gerechtfertigt erscheinen. Natürlich bezahlt man hier den teuren Namen mit. Käufer der Smartwatch bekommen als Dreingabe die Möglichkeit, eine der teuren "richtigen" Uhren von Tag Heuer vorzugweise kaufen zu können. Dafür wird dann aber nochmal eine ganze Stange mehr Geld fällig.

Falls ihr auf der Cebit in Hannover seid, könnt ihr euch die Tag Heuer Connected selbst einmal ansehen. Am Intel-Stand in Halle 2 wird die Smartwatch ausgestellt.

Kommentare
  1. 15.03.16 08:48 tia (Member)

    Phantastisches Uhr,fehlt nur noch GPS und besserer Akku.
    Die nächste Generation wird gekauft.

  2. 15.03.16 11:16 sabu (Advanced Handy Profi)
    äußerst interessant

    die connected ist schon interessant, das geringe gewicht kommt durch das Titan Gehäuse zustande. Sie sollten aber auch auf edelstahlgehäuse und Armband setzen, dann wird das Gerät interessant. Ist aber technisch glaube ich baugleich mit der Fossil Smartwatch

  3. 15.03.16 18:26 DDD (Expert Handy Profi)

    Schon ganz ordentlich das Teil aber mit 46 mm Durchmesser eher für Große Handgelenke geeignet. Der Kunststoffdeckel ist wirklich nicht schön, aber wohl die einzige Möglichkeit eine vernünftige Bluetooth Verbindung aufbauen zu können.

    @am

    Schwer heißt nicht automatisch Hochwertig. Das Gehäuse ist nunmal aus Titan. "Normale Uhren" mit Titan sind ebenfalls Leichtgewichte. Außerdem kommt noch das Gewicht des Bandes zu den 52 Gramm. Mit Edelstahl Gehäuse und Band wären es wohl eher 170 Gramm was manchen wiederum zu schwer wäre.

    Die Bänder hat Tag Heuer aber wirklich eher unglücklich gewählt. Kautschuk Bänder sind zwar sehr Bequem und Preislich auf Leder Niveau, aber passen eher an einen Waschechten Diver der bis 30 Bar Wasserdicht ist, und nicht an eine Spritzwassergeschüzte Computeruhr.

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