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Steffen Herget, Andreas Woitaschek| 15.06.2016 - 12:08 | 6

OnePlus 3 Unboxing: Der dritte Flaggschiff-Killer ausgepackt

Mit dem OnePlus 3 nimmt der Hersteller der selbst ernannten Flaggschiff-Killer einen dritten Anlauf, um der Konkurrenz von Apple, Samsung und Co. das Fürchten zu lehren. Mit neuem Design, Top-Ausstattung und spannenden Features ist das Smartphone ab sofort zu kaufen, und das zu einem ziemlich knapp kalkulierten Preis. Wir haben das OnePlus 3 für euch ausgepackt.

In dem großen Karton, den uns OnePlus zugeschickt hat, verbergen sich neben dem Smartphone selbst noch einige weitere Dinge, auf die wir noch zu sprechen kommen. Das eigentliche OnePlus 3 steckt in einem schicken, größtenteils weißen Karton. Unter dem Android-Smartphone hat OnePlus die üblichen Papiere versteckt, darunter eine Kurzanleitung. Auch Aufkleber liegen dem OnePlus 3 bei, zudem darf ein Piekser zum Öffnen der SIM-Schublade nicht fehlen. Fein zusammengerollt liegt ein rotes Ladekabel mit USB-Typ-C-Stecker im Karton, daneben das Netzteil mit Dash Charge, das das OnePlus 3 flott wieder mit Strom versorgen soll.

Lest auch: Specs, Preis und Release des OnePlus 3 zusammengefasst

Beim Design des OnePlus 3 hat sich der Hersteller für einen kompletten Neuentwurf entschieden. Das OnePlus 3 versteckt seine Technik in einem edlen und makellos verarbeiteten Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Die Antennen liegen in Kunststoffstegen, die in die Rückseite eingepasst wurden. Die markanten Kanten sorgen dafür, dass das OnePlus 3 gut und sicher in der Hand liegt. Die Anschlüsse für den Kopfhörer und das USB-Typ-C-Kabel sitzen ebenso an der Unterseite wie der Lautsprecher, die Kamera steht an der Rückseite des OnePlus 3 merklich hervor. Ein wenig wirkt das OnePlus 3 wie eine Kreuzung aus dem iPhone 6S, dem HTC 10 und einigen Huawei-Handys, es behält aber trotzdem eine eigene Note. Übrigens: Wer die Sandstone-Oberfläche der ersten beiden OnePlus-Smartphones vermisst, kann sich dieses Gefühl mit einer entsprechenden Hülle wieder verschaffen, die OnePlus ebenfalls anbietet.

OnePlus 3 mit viel Power, aber ohne QHD

Mit 158 Gramm liegt das OnePlus 3 satt in der Hand, bei der Größe ist das nicht zu viel Gewicht - im Gegenteil: wäre es merklich leichter, käme das Smartphone nicht so hochwertig rüber. Das 7,35 Millimeter flache Gehäuse verschwindet auch mit dem Kamerabuckel schnell in der Hosentasche. Der Fingerabdrucksensor des OnePlus 3 ist unterhalb des Displays untergebracht. Drückbar ist die Schaltfläche nicht, sie kann aber als Home-Button herhalten. Links und rechts daneben sind zwei weitere Schaltflächen für die Android-Funktionen "Zurück" und "laufende Anwendungen", die mit kleinen Punkten beleuchtet werden. Der charakteristische und leicht geriffelte Alert Slider sitzt oberhalb der Lautstärkewippe an der linken Seite, rechts haben der Power-Button und die perfekt versenkte Schublade für zwei Nano-SIM-Karten ihren Platz.

Mit dem Snapdragon 820 und stolzen 6 GB Arbeitsspeicher hat das OnePlus 3 eine Menge Dampf unter der Haube. Kein Wunder, dass das Betriebssystem Oxygen OS 3.1.1, das auf Android 6.0.1 Marshmallow aufsetzt, beim ersten Ausprobieren des OnePlus 3 rasend schnell und ohne Verzögerungen reagiert. Das 5,5 Zoll große Display stellt Farben sehr kräftig dar und ist angenehm hell. Dass OnePlus sich gegen QHD und "nur" für Full-HD entschieden hat, stellt keinen Nachteil dar, der Bildschirm ist knackig scharf. Wer als Betriebssystem lieber wieder Software von Cyanogen nutzen möchte, darf sich freuen: ein inoffizielles CyanogenMod 13 steht für das OnePlus 3 bereits zur Verfügung.

Viel Zubehör für die Fangemeinde

Zum Testen hat uns OnePlus das OnePlus 3 mit dem kompletten Zubehör zur Verfügung gestellt, dafür muss der Kunde sonst aber zahlen. Die Hüllen für die Rückseite des neuen Smartphones gefallen mit guter Passform und schicker Optik, vor allem die Varianten im Holz- und Bambuslook stellen eine edle Alternative zum kühlen Aluminium dar. Die VR-Brille von OnePlus ist einfach gehalten, sie hat weder eigene Sensoren, noch ermöglicht sie die individuelle Einstellung des Linsenabstands. Zudem sitzt sie nicht bei jedem Nutzer bequem. Die Brille wird vom Hersteller nicht verkauft, sondern wurde im Vorfeld des OnePlus-3-Launchs an Interessenten kostenlos verteilt. Das Auto-Ladegerät wiederum gefällt mit dem geriffelten Ring aus Metall, es unterstützt ebenso den schnellen Dash-Charge-Standard.

In den kommenden Tagen absolviert das OnePlus 3 unseren Testparcours. Sollen wir für euch spezielle Aspekte des Flaggschiff-Killers unter die Lupe nehmen? Dann lasst es uns wissen.

Kommentare
  1. 15.06.16 12:58 89marco89 (Advanced Handy Profi)

    Das Teil wäre der Hammer. aber es scheitert einfach wieder an der Grösse für mich, 5.5 Zoll ist einfach mindestens 0.5 Zoll zu viel und zu unhandlich, schade, gute Nacht :)

  2. 15.06.16 17:41 melamale
    Der Lächerlichkeit zum 3.mal einen Namen gegeben...

    Flaggschiff-Killer

  3. 15.06.16 18:56 Pikachus (Handy Profi)

    @am heisst es nicht ehern "den 3. Flaggschiffkiller ausgepackt" ?

  4. 16.06.16 11:02 dragon-tmd (Advanced Member)
    Es ist kein

    Flaggschiff-Killer und wird auch nicht als solcher beworben. Irgendwie wirkt der Artikeltext recycelt :D

  5. 16.06.16 19:42 mcRebe (Advanced Member)

    Leider habe ich heute erst wieder im Radio von dem Handy gehört, dort wird es ebenfalls als "Flaggschiffkiller" angepriesen. In anderen Medien leider auch.

    Von daher keine Erfindung/Übertreibung von AM, sondern ein kollektiver "Dünnschiss". ;)

  6. 16.06.16 20:04 chief (Professional Handy Master)

    Kollektiven Dünnschiss würde ich es nicht nennen.

    Hat doch OnePlus selbst, seine Geräte so bezeichnet.
    Siehe hier den Tweet zum OnePlus Two

    http://www.areamobile.de/news/33445-oneplus-2-so-sieht-der-flaggschiff-killer-2016-aus

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