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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek| 16.06.2016 - 14:11 | 2

OnePlus 3 und Samsung Galaxy S7 Edge im Vergleich

Das OnePlus 3 ist deutlich preiswerter als die Geräte der Konkurrenz, Samsungs aktuelles Spitzenmodell ist nach UVP gar doppelt so teuer. Ob sich der Unterschied auch im Produkt niederschlägt, decken wir in unserem Vergleich auf.

Er ist da, der wahre Flaggschiff-Killer für das Jahr 2016. Auch wenn OnePlus das 3 glücklicherweise nicht mehr unter diesem vollmundigen Titel ins Feld führt, verdient hätte ihn das neue Smartphone der Chinesen eher als der Vorgänger. Denn obwohl das Preisschild bei 399 Euro liegt, steht das OnePlus 3 bei seiner Hardware-Ausstattung den aktuellen Geräten der Konkurrenz in kaum etwas nach, und diesmal kann es auch von Anfang an ohne nervigen Invite online gekauft werden. Ein weiterer aggressiver Griff gegen Samsung & Co., die ihre Topmodelle in diesem Jahr wieder zu gepfefferten Preisen um die 700 Euro verkaufen. Das Galaxy S7 Edge von Samsung kostet nach der UVP gar stolze 799 Euro.

Das OnePlus 3 und das Galaxy S7 Edge kommen jeweils mit einem 5,5 Zoll großen AMOLED-Bildschirm daher, die Größe der beiden Geräte ist demnach sehr ähnlich. OnePlus hat sich erneut für Full-HD-Auflösung entschieden, Samsung setzt auf ein an den langen Seiten leicht gebogenes QHD-Display. Ein Unterschied lässt sich mit bloßem Auge allerdings kaum erkennen, die Anzeige des OnePlus 3 ist weder pixelig, noch lassen sich hässliche Stufen rund um App-Icons oder Text ausmachen. Die Bildschirme beider Geräte sind blendend hell, farbenfroh und dank AMOLED-Technik besonders reich an Kontrasten. Bei der Leistung zeigen sich OnePlus 3 und Galaxy S7 Edge auf Augenhöhe, die Smartphones sind rasend schnell. Sei es bei App-Aufrufen, Animationen oder dem Webseiten-Scrolling – störende Ruckler oder Verzögerungen haben wir an keiner Stelle ausmachen können.

Ihre beeindruckende Performance beziehen beide Geräte von aktuellen Highend-Prozessoren: Im OnePlus 3 steckt der Snapdragon 820 mit satten 6 GB RAM, im Galaxy S7 Edge der Exynos 8890 mit 4 GB RAM. In den Smartphones ist jeweils UFS-2.0-Speicher verbaut, der besonders schnelle Zugriffs- und Lesezeiten ermöglicht, nur im Galaxy S7 Edge ist der per microSD-Karte erweiterbar. Ebenfalls dem Samsung-Smartphone vorbehalten bleiben sein Staub- und Wasserschutz, der Pulsmesser auf der Rückseite und die Fähigkeit, den Akku drahtlos zu laden. Das OnePlus 3 wiederum ist mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet, der allerdings wie im Galaxy S7 Edge nur auf den USB-2.0-Standard aufsetzt.

Metall und Glas

Beim Design gehen OnePlus und Samsung sehr unterschiedliche Wege: Das 3 kommt im Metall-Unibody, das Galaxy S7 Edge mit gläserner Rückseite und einem Rahmen aus Metall. Beide Geräte sehen auf ihre Weise edel und hochwertig aus, beim Galaxy S7 Edge hält der Eindruck allerdings durch die sichtbaren Fingerabdrücke nicht so lange vor. Die Verarbeitung ist in beiden Fällen vorzüglich. Beide Hersteller setzen auf dieselbe Tastensortierung: Rechts die Power-Taste, links die Lautstärketasten, unter dem Bildschirm zwei kapazitive Menüknöpfen mit dazwischen liegendem, ähnlich oval geformtem Home-Button. Letzterer enthält bei den Smartphones einen Fingerabdrucksensor, lässt sich aber nur beim Galaxy S7 Edge auch wirklich drücken – OnePlus setzt auf eine Sensorfläche. Nur das 3 hat einen haptischen Schieberegler für die verschiedenen Android-Tonprofile, der passend über den Lautstärketasten vorzufinden ist.

Welches ist euer Favorit, das OnePlus 3 oder das Samsung Galaxy S7 Edge?

Kommentare
  1. 17.06.16 00:05 ollimi (Advanced Member)

    Op3

  2. 17.06.16 15:15 Firesign (Youngster)

    Das Hauptproblem ist und bleibt beim OP der Service. Ist das Gerät defekt, muss es nach China geschickt werden. Das kann schonmal dauern. Vielleicht hat OP auch ihr Oxygen OS im Griff, das hatten sie beim OP2 nämlich auch ein Jahr nach dem Release nicht bzw. unzureichend. Interessant wäre es auch zu wissen, ob das Displayglas endlich das versprochene Gorilla Glas ist oder auch wieder nur Fensterglas. Ausserdem schon wieder ein USB Type C Anschluss, der nur USB 2.0 unterstützt. Da muss ich anderes Zubehör kaufen, obwohl ich keinen Vorteil davon habe.

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