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Tobias Czullay | 1

Acer Liquid Zest Plus Unboxing: Das Akku-Monster ist zurück

Günstiger Preis und riesiger Akku – mit diesen Zutaten konnte Acer schon beim Liquid Z630 punkten. Jetzt steht mit dem Liquid Zest Plus der geistige Nachfolger in den Läden, und der setzt noch einen drauf: Der Akku hat 5.000 mAh, die UVP liegt trotzdem bei günstigen 200 Euro. Wir werfen im Unboxing einen ersten Blick auf das Smartphone und sein irgendwie anderes Flip Cover.

Eine der größten Schwächen aktueller Smartphones ist nicht ihre Leistung, sondern ihre Ausdauer. Acer hat sich diesem Problem bereits mit dem Liquid Z630 angenommen, das es auf eine Akku-Kapazität von immerhin 4.000 mAh brachte und sich in unserem Test als wahrer Dauerläufer herausstellte. Mit einem neuen Smartphone, das auf den befremdlichen Namen Liquid Zest Plus hört, legen die Taiwaner noch einmal 1.000 mAh oben drauf. Mit 5.000 mAh ist der Akku damit etwa doppelt so groß wie bei vielen anderen Android-Smartphones und nähert sich damit fast schon einem Wert an, der bei Tablets üblich ist. Der Laufzeit zugute kommt dabei aber nicht nur der große Energiespender, der wohl einen beträchtlichen Anteil am Gewicht von 175 Gramm hat, sondern auch eine Schwäche: Der 5,5 Zoll große Bildschirm stellt nur 720p dar, dürfte entsprechend auch recht sparsam sein.

Das Liquid Zest Plus sieht seinem geistigen Vorbild Liquid Z630 ziemlich ähnlich, die Hörmuschel oberhalb des Bildschirms ist hier ebenfalls rund, ragt allerdings gut zwei Millimeter ins Gehäuse hinein. Die Rückseite des Acer-Smartphones besteht aus Kunststoff und kann abgenommen werden – der darunter befindliche Akku ist allerdings fest verklebt und lässt sich demnach nicht selbst wechseln. Unter der Abdeckung haben zwei Micro-SIM- und eine microSD-Karten platz, außerdem kann die einfache Rückseite gegen ein optional erhältliches Flip Cover vom Hersteller ausgetauscht und stattdessen auf das Gehäuse gesetzt werden.

Flip Cover einmal anders

Besagtes Flip Cover hat neben einer Öffnung für die Hörmuschel ein deutlich größeres, längliches Fenster, das von oben nach unten reicht. Der Clou dahinter: Wird bei verdecktem Bildschirm die Power-Taste des Smartphones gedrückt, dann werden in diesem Fenster Widgets für die Batteriestandanzeige, Wetterinformationen, Tonprofile oder die Kamera eingeblendet – der restliche Bildschirm bleibt ausgeschaltet und es wird wieder Energie eingespart. Ein wenig unüberlegt an dieser guten Idee erscheint allerdings, dass der Displayschutz die Kameralinse überdeckt, wenn er nach hinten geklappt wird. Dabei wäre das Fenster durchaus groß genug, um das Blickfeld nicht zu beeinträchtigen.

Bei der Leistung reißt das Liquid Zest Plus sicherlich keine Bäume aus, im Gegenteil. Das Smartphone wird wie das Liquid Z630 vom Mediatek MT6735 mit vier Prozessorkernen und 2 GB RAM angetrieben, der Android 6.0 Marshmallow zwar durchweg flüssig animiert, sich beim App-Start aber doch ein wenig mehr Zeit lässt. Das Betriebssystem wurde sehr behutsam vom Hersteller angepasst, ganz links am Homescreen findet sich beispielsweise statt Google Now ein eigener Feedreader. Außerdem ist verhältnismäßig viel Bloatware vorinstalliert, neben Spielen finden sich eBay und Amazon sogar gleich zweimal auf dem Startbildschirm. Immerhin: Die meisten Störenfriede lassen sich auch vom Speicher löschen.

Kommentare
  1. 09.08.16 15:48 melamale

    Was nützt mir ein 5.000 mAh Akku, wenn das Gerät nicht überzeugen kann, sollte es wie das Acer Liquid Z630 sein ?!
    Ich hatte das Acer Liquid Z630 und weder die Hardware noch die Software konnten überzeugen.

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