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Tobias Czullay | 0

iPad Pro 12.9: Deutsche QWERTZ-Tastatur von Apple ausprobiert

Fast ein Jahr nach dem Launch des großen iPad Pro ist es endlich soweit: Apples Smart Keyboard mit Tastenanordnung im QWERTZ-Format ist in Deutschland verfügbar. Ob sich das Warten gelohnt hat und der stolze Preis eine Anschaffung der Deutsch-Tastatur rechtfertigt, klärt unser bebilderter Erfahrungsbericht.

Im September 2015 hat Apple das iPad Pro vorgestellt, zwei Monate später war das Riesen-Tablet erhältlich – damals auch in Deutschland nur mit einer Version des Smart Keyboard mit QWERTY-Tastenanordnung. Im April dieses Jahres erklärte der Hersteller schließlich, die Tastatur mit deutschsprachigem QWERTZ-Layout werde noch herauskommen. Im August – und damit fast ein Jahr nach dem Launch des iPad Pro – ist es dann endlich soweit. Doch: Veränderungen, die eine solch lange Wartezeit rechtfertigen würden, hat Apple mit Ausnahme der anders bedruckten Tasten nicht vorgenommen. Auch der Preis liegt mit 179 Euro unverändert hoch. Lohnt sich also die Anschaffung überhaupt?

Das Smart Keyboard von Apple ist ein vergleichsweise unüberschaubares Stück Zubehör, den schmalen Smart-Connector-Anschluss mitgerechnet setzt sich die auch als Standfuß und Schutzhülle einsetzbare Tastatur aus immerhin fünf Gliedern zusammen und erinnert ausgefaltet an eine auseinander gezogene Ziehharmonika. Im schmalen Karton liegt das Smart Keyboard natürlich im zusammengefalteten Zustand und lässt dabei zunächst an Apples übliches Smart Cover für kleinere iPads denken. Nur: Aus der samtigen, auf dem Bildschirm aufliegenden Unterseite lässt sich eben noch die magnetisch am Cover haftende Tastatur herausklappen.

Zur Nutzung wird das iPad Pro an der einen langen Seite mit den drei Magnet-Pins des Smart Keyboard verbunden und in die (ebenfalls magnetische) Schiene oberhalb der Nummernzeile gestellt. Die überstehenden Glieder der Schutzhülle falten sich bei dieser Bewegung wie von Zauberhand zu einem Standfuß zusammen, der das Tablet an seiner Rückseite stützt. Die Position des so aufgestellten iPad Pro kann nicht verändert werden, der Fuß lässt sich nicht weiter nach vorne oder hinten neigen. Auf flachem Untergrund steht das Apple-Tablet im Verbund mit dem Smart Keyboard stabil und wackelt selbst bei beherzteren Touch-Eingaben auf dem Bildschirm nicht, auf dem Schoß ist das iPad Pro nur eingeschränkt nutzbar. Die mit Nylon überzogenen Tasten sind in etwa so groß, wie man es von einer handelsüblichen Tastatur gewohnt ist, allerdings ist der Hub deutlich niedriger und bisweilen etwas zu starr, vor allem die Leer- und Pfeiltasten fallen negativ auf.

Grundsätzlich eignet sich das Smart Keyboard natürlich besser zum Schreiben längerer Texte als die übliche Touchscreen-Tastatur, die zwar etwas dickere und schwerere Logi Create von Logitech bietet wegen des tieferen Anschlagpunkts aber den besseren Schreibkomfort und außerdem nützliche Sondertasten. Doch die Logitech-Tastatur bietet noch einen weiteren Vorteil: Sie umschließt das iPad Pro komplett, während Apple für eine separate Schutzhülle für die Rückseite noch einmal tief in die Tasche greift. Und dabei kostet sie sogar weniger als das Smart Keyboard. Dafür bietet Apples Zubehör noch eine weitere Möglichkeit das iPad Pro aufzustellen, mit einer bestimmten Falttechnik – nicht ohne Grund liegt dem Smart Keyboard eine Anleitung bei – kann die Tastatur auch auf dem Rücken des Geräts versteckt werden.

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