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Christopher Gabbert, Andreas Woitaschek| 27.09.2016 - 08:00 | 0

Wileyfox Spark Plus Unboxing: Der Kupferfuchs hat Blickfang-Potenzial

Das Wileyfox Spark Plus bietet eine bessere Ausstattung als das bereits erschienene, namensgebende Spark und ist dabei nicht einmal viel teurer. Doch auch optisch macht das Smartphone mehr her und wird durch einen Kupferfuchs zum Blickfang.

Das Wileyfox Spark Plus kommt in einem auffälligen orangefarbenen Pappschuber zum Kunden, das auf der Oberseite wenig mehr als den Wileyfox-Schriftzug trägt. Im Karton befinden sich neben dem Smartphone selbst nur ein Micro-USB-Kabel und diverse Papierzettel. Unter der Annahme, dass viele Kunden schon mindestens ein Netzteil ihr Eigen nennen, packt der britische Hersteller selber keines dazu. Der unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Euro für das Spark Plus wird das sicherlich ebenso zuträglich gewesen sein.

Der Kupferfuchs

Beim ersten Kontakt weiß das Wileyfox Spark Plus zu gefallen: Das Smartphone ist mit 135 Gramm angenehm leicht, ohne deswegen billig zu wirken. Interessant ist das Material der abnehmbaren Kunststoffabdeckung auf der Rückseite. Hier kommt eine dem OnePlus One nicht unähnliche Sandstein-Oberfläche zu Einsatz. Im Gegensatz zum Smartphone des chinesischen Herstellers fällt sie aber beim Spark Plus aber deutlich glatter aus und bietet so weniger Halt. Blickfang ist der in die Rückseite eingelassene kupferfarbene Fuchskopf, der zusammen mit dem Herstellerschriftzug, dem Ring um die 13-Megapixel-Hauptkamera und der Hörmuschel auf der Vorderseite farbige Akzente setzt.

Nicht ganz neu, aber eine gute Idee, sind die beiden kleinen Kunststoff-Nippel rechts und links des auf der Rückseite verbauten Lautsprechers. Diese sorgen dafür, dass das Wileyfox Spark Plus nicht ganz flach auf dem Tisch aufliegt, und so der Ton aus dem Lautsprecher strahlen kann. Damit kippelt das Smartphone bei der Bedienung allerdings auch leicht. Vorne prangt das von 2,5-D-Glas bedeckte 5 Zoll große HD-Display des Spark Plus, das von einem grau-bräunlich eloxierten Kunststoffrahmen umgeben ist. Die Lautstärkewippe auf der linken und der Power-Button auf der rechten Seite haben ordentlich Hub, der Power-Knopf hätte aber einen etwas knackigeren Druckpunkt vertragen können. Beide Buttons lassen sich bei einhändiger Bedienung mit den Fingern gut erreichen, ohne groß mit der Hand umfassen zu müssen.

Die Ausstattung des Wileyfox Spark Plus

Das Wileyfox Spark Plus wird vom etwas schwachbrüstigen Vierkern-Prozessor MT6735 mit 1,3-GHz-Taktung angetrieben. Im Alltag ist dieser, abgesehen von etwas längeren Ladezeiten bei Apps, dank des 2 GB großen Arbeitsspeichers zwar wenig problematisch, bei anspruchsvollen Aufgaben oder hochauflösenden Spielen aber schnell am Limit. Grenzwertig ist der 16 GB große interne Speicher, der mittels microSD-Karte um bis zu 32 GB erweiterbar ist. Eher mau sind die 13-Megapixel-Haupt- und 8-Megapixel-Frontkamera. Beide Knipsen scheinen auf dem Papier solide, liefern aber beim ersten Ausprobieren eine eher unterdurchschnittliche Bildqualität.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 2.200 mAh großer wechselbarer Akku, Bluetooth 4.0, GPS, WLAN n sowie LTE-Cat 4 und Dual-SIM-Unterstützung. Als Betriebssystem kommt Cyanogen OS 13.0.2 auf Basis von Android 6.0.1 Marshmallow zu Einsatz. Als Anpassung hat der Hersteller ein eigenes Design mit veränderten App-Icons und einem orangen Farbakzent übergestülpt.

Die technischen Ecktdaten entnehmt ihr dem Datenblatt des Wileyfox Spark Plus.

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