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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek| 23.09.2016 - 16:00 | 0

Unboxing: Das Moto G4 Play will nicht spielen

Der Modellname kann falsche Erwartungen wecken: Denn das Moto G4 Play ist mit dem einfachen Qualcomm-Chip Snapdragon 410 bestückt, der sich nicht für höhere Aufgaben wie etwa das Gaming eignet. Wir zeigen das 159 Euro teure Lenovo-Smartphone mit purem Android und wechselbarem Akku.

G4, G4 Plus und G4 Play: Es ist nicht einfach, da den Überblick zu behalten. Das Moto G4 Play ist mit 5-Zoll-Display das handlichere und mit einem Kaufpreis von 159 Euro das preiswerteste der drei Lenovo-Smartphones. Dafür müssen die Käufer sich mit 16 GB interner Speicherkapazität, niedriger auflösender Hauptkamera (8 Megapixel) und Vierkern-Prozessor begnügen. Außerdem bietet das Moto G4 Play keinen Fingerabdrucksensor, unterstützt kein schnelles Laden des 2.800 mAh starken Akkus, steht nur in Schwarz oder Weiß zur Auswahl und kann nicht im Moto Maker mit persönlicher Note ausgewählt werden.

Angetrieben wird das mit Android 6.0.1 Marshmallow bespielte Moto G4 Play vom Quad-Core-Prozessor Snapdragon 410 mit Adreno-306-GPU und Anbindung an 2 GB RAM, was für einfache gängige Aufgaben ausreicht, aber nicht für anfordernde Anwendungen wie etwa Gaming. An Datenschnittstellen stehen ein microSD-Kartensteckplatz für bis zu 128 GB sowie Micro-USB 2.0, Bluetooth 4.1, WLAN b/g/n im 2,4-Gigahertz-Band, UMTS mit HSPA+ und LTE Cat-4 bereit. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf.

Dual-SIM und wechselbarer Akku

Das nanobeschichtete Kunststoffgehäuse hält Wasserspritzer oder leichten Regen ab, für ein Tauchbad ist das Moto G4 Play aber nicht geeignet. Gut am Moto G4 Play ist: Die Rückschale lässt sich abnehmen, der Akku herausnehmen und bei Bedarf austauschen - etwa wenn man das Gerät über längere Zeit nutzen muss, ohne es zwischendurch aufladen zu können, oder wenn der Energiespender das Ende seiner Lebenszeit erreicht, man das Smartphone aber weiter gebrauchen möchte. Was schnell übersehen werden kann: Unter dem dünnen Akkudeckel liegen drei Kartensteckplätze. Zwei sind jeweils für eine Micro-SIM-Karte vorgesehen, der dritte Steckplatz für eine microSD-Karte sitzt auf einem der SIM-Kartenfächer.

Mit 137 Gramm liegt das Gerät mit dem Chrom vorgebenden Kunststoffrahmen unheimlich leicht und mit seinen sanften Rundungen an den Randbereichen der Rückseite sehr angenehm in der Hand. Fettspuren der Hände schluckt die matte Oberfläche wirkungsvoll, die Tastendruckpunkte könnten ruhig etwas knackiger ausfallen. größere Verarbeitungsmängel sind an unserem Testgerät nicht zu erkennen, nur im Bereich der Headsetbuchse liegt der Akku-Dekcle nicht fest am Rahmen.

Erster Eindruck

Das Moto G4 Play ist ein schnörkellos gestaltetes Smartphone mit purem Android für preisbewusste Nutzer, die mit ihrem Smartphone vor allem telefonieren, simsen, chatten und unterwegs auf Websites surfen wollen. An Kamera und Audioqualitäten dürfen die Anwender keine höheren Ansprüche stellen, der Prozessor eignet sich nicht für aufwändigere Aufgaben. Im Preisbereich unter 200 Euro gibt es inzwischen aber besser ausgestattete Geräte, die dem Moto G4 Play Konkurrenz machen.

Pluspunkt des Moto G4 Play könnte die Akku-Laufzeit sein - das werden wir im Test noch überprüfen. Die Akku-Laufzeit gibt Lenovo mit 24 Stunden bei einem gemischten Nutzungsprofil, das sowohl Nutzungs- als auch Standby-Zeiten unter optimalen Netzwerkbedingungen beinhaltet, an.

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