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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek| 15.11.2016 - 17:30 | 0

Asus ZenWatch 3 Unboxing: So schön kann eine Smartwatch sein

Smartwatches sind noch ein Nischenprodukt, werden aber technisch immer besser und ausgefeilter im Design. Das zeigt die neue Asus Zenwatch 3, die mit Android Wear als Betriebssystem läuft. Wir haben die schicke Smartwatch mit rundem Display für euch ausgepackt.

Die ersten beiden Zenwatches von Asus waren eckig, wenn auch mit stark gerundeten Ecken. Bei der neuen Zenwatch 3 ist das anders, erstmals setzt der Hersteller auf eine rundes Display. Der größte Fortschritt: Auf einen breiten Rahmen rings um das Display verzichtet der Hersteller endlich und das, was noch als Rahmen übrig bliebe, kaschiert er mit einer schicken, zweifarbigen Metalleinlage. Gemeint ist der goldene innere Ring, der sich schmal und glänzend um das AMOLED-Display windet und so einen schicken Kontrast zum braunen, glänzenden Metallgehäuse darstellt. Tatsächlich verschleiert er nur, dass auch bei der Zenwatch 3 kein annähernd randloses Design möglich ist. Aber wenn das so geschickt gemacht wird, dann geht das voll in Ordnung. Und wie eingangs erwähnt: Von den endlosen Weiten rings um das Display der Vorgänger ist die neue Uhr meilenweit entfernt.

Zweifelsfrei ist dritte Auflage die schickste Variante der drei Asus-Uhren und auch vor anderen, ebenfalls runden Wettbewerbern wie etwa der Motorola Moto 360 muss sie sich in puncto Design und Materialanmutung nicht verstecken. Und sie bietet noch einen weiteren Vorteil: Statt eines Drückers bietet sie gleich drei seitliche Hardware-Knöpfe, die sich in den Einstellungen frei belegen lassen. So spart man sich auch schon mal den ein- oder anderen Tapser auf dem Touchscreen, da sich Funktionen über die Knöpfe steuern lassen. Leider lässt sich die Krone des mittleren Knopfes zwar drehen, allerdings hat das keine Funktion. Apropos Display: Der AMOLED-Screen misst 1,39 Zoll und bietet eine Auflösung von 400 x 400 Pixel. Das ergibt auf dem Papier scharfe 407 PPI – wenn da nicht die Pentile-Matrix wäre, die bei genauerem Hinsehen ein leichtes Raster über die Darstellung legt und scharfe Kanten – etwa, wenn am unteren Ende eine weiße Benachrichtigung erscheint – ausgefranst darstellt. Das hat schon bei der teuren Huawei Watch gestört und ist bei der mit 249 Euro in der UVP des Herstellers wesentlich günstigeren Zenwatch 3 auch nicht anders. Ihr verzeiht man das nur lieber.

Allerdings gibt es noch einen anderen Haken: Als Antrieb dient in der Zenwatch 3 ein extra für die Verwendung in Wearables optimierter Snapdragon Wear 2100. Er soll etwa 25 Prozent weniger Strom als die zuvor verwendeten Snapdragon 400 verbrauchen, aber das geht zumindest bei der Zenwatch 3 zulasten der Leistung. Denn anfangs ruckelt und stockt jede Aktion wie etwa das Öffnen des Menüs - das wird mit der Zeit besser, verschwindet aber nicht ganz. Ein weiterer Kritikpunkt: Die Aufnahmen für die Armbänder sind starr und stark vorgekrümmt und verlangen durch ihre spezielle Formgebung nach speziellen Armbändern – bei vielen Konkurrenten reichen Standard-Armbänder. Außerdem kann man wegen dieser Vorkrümmung die Uhr nachts nicht bequem auf die beigelegte, magnetische Ladeschale legen, sondern muss die Uhr entweder auf die Seite oder gar auf das Display legen.

Erster Eindruck: Eine der schicksten Smartwatches auf dem Markt, aber wohl nicht die beste. Dafür aber auch mit eine der günstigsten eines namenhaften Herstellers.

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