Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek | 1

Samsung Gear S3 Classic Unboxing: Die Smartwatch mit dem Dreh ausgepackt

Samsungs Gear S3 ist nun die dritte Auflage der Gear S, zusätzlich gab es etliche Zwischenmodelle wie etwa die Gear Fit. Spätestens mit der Gear S2 hatte der Hersteller Expertise bei der Herstellung von Smartwatches bewiesen, mit der Gear S3 will er jetzt noch eins draufsetzen. Wir zeigen im Unboxing, ob das gelungen ist.

Designer möchte ich nicht sein. Denn irgendwen stört die Optik eines Gegenstandes immer – weil es eben Geschmackssache ist. Ich finde die Samsung Gear S3 schon irgendwie ganz schick, andererseits auch wieder zu dick und klobig. Vielleicht liegt das daran, dass ich eher die Frontier bevorzugt hätte, also die Variante, die eher an eine Tactical Watch erinnert und mit ihrem schwarzen Farbton mehr den Schick eines Sportchronographen vermittelt. Außerdem gehen da die ausladenden Maße im Schatten unter, bei unserer metallischen S3 Classic sieht man alles - etwa, dass die untere Hälfte der Uhr aus Kunststoff besteht, aus schwarzem noch dazu.

Oder, dass die Armbandaufnahmen wie schon bei der LG Watch Urbane sehr massiv und ausladend sind, was die LG-Uhr damals recht plump machte und auch der Samsung Gear S3 nicht unbedingt gut zu Gesicht steht. Zumal die Uhr einen recht breiten Rand um das relativ kleine Display hat, damit kann die Gear S3 bei gleichen Ausmaßen weniger als etwa eine Moto 360 darstellen. Im Gegensatz zur angesprochenen LG-Uhr besitzt die Samsung-Smartwatch aber die geniale drehbare Lünette, über die das Display gesteuert werden kann, um nicht ständig den Touchscreen der Uhr zu verschmieren. Die sieht recht schick und filigran aus und versteckt den breiten Rahmen geschickt. Filigraner als beim Vorgänger S2 ist die Lünette auf jeden Fall geworden.

Dafür wirkt die ganze Uhr an sich größer und monumentaler – kein Wunder, schließlich ist sie im Vergleich zum Vorgänger tatsächlich gewachsen. Jetzt hat sie allerdings Ausmaße erreicht, bei denen sie nur an entsprechend großen Handgelenken vernünftig aussieht. Dafür ist die Verarbeitung sehr gut. Die beiden seitlichen Druckknöpfe haben einen hervorragenden Druckpunkt und Tastenhub, die Lünette rastet alle paar Millimeter satt, aber ohne zu viel Widerstand ein. Und das Display, das jetzt auch im Standby Inhalte farbig darstellen kann, sieht auch richtig schick aus. Wenn jetzt noch der Akku wie versprochen einige Tage hält, ist die S3 eine richtig gute Smartwatch. Wobei es beim Aufladen schon einen kleinen Dämpfer gab – von ganz leer bis ganz voll dauerte das über zei Stunden, das macht die Konkurrenz inzwischen besser.

Kommentare
  1. 12.12.16 20:30 St3ps (Member)

    Das kann ich bestätigen, in 30 Min. ist die S3 nicht aufgeladen, aber vllt. schont das ja den Akku und über Nacht juckt es niemanden ob 30 Min. oder 2 Std. Lieber 3/4 Tage statt 1/2 Tage. :)

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