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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek | 2

Samsung Galaxy A3 (2017) im Vergleich mit dem Apple iPhone 7

Vom Preis her sind Samsung Galaxy A3 (2017) und Apple iPhone 7 sicherlich nicht zu vergleichen, die beiden Modelle trennen etliche Hundert Euro. Bei Design, Aussehen und vielleicht sogar Alltagstauglichkeit sind sich die Geräte aber weit ähnlicher. Wir haben daher beide Smartphones in einer Vergleichsgalerie gegenübergestellt.

Das neue Samsung Galaxy A3 (2017) kostet 329 Euro in der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers. Da wirkt es erst einmal seltsam, wenn ein direkter Vergleich zum viel teureren Apple iPhone 7 gezogen wird, immerhin kostet das Smartphone mindestens 759 Euro – das sind stolze 430 Euro mehr. Allerdings sind sich die beiden Smartphones in einigen Punkten so ähnlich, dass der Vergleich keinesfalls so fern liegt.

So ist das Galaxy A3 (2017) mit Maßen von 135 x 66 x 7,9 Millimeter fast genauso groß wie das iPhone 7, das lediglich bei Länge (138 mm) und Breite (67 mm) einige Millimeter drauflegt, dafür aber bei der Dicke mit 7,1 Millimeter etwas dünner ausfällt. Beim Gewicht legen die Geräte sogar eine Punktlandung auf das imaginäre Parkett, beide wiegen 138 Gramm.

Hochwertiges Design und starke Rundungen

Beim Aussehen setzten beide Hersteller auf flache Geräte mit hochwertigem Design und starken Rundungen. Samsung verwendet beim Galaxy A3 (2017) 2,5D-Glas vorn und hinten, das in einen Metall-Rahmen eingefasst ist. Apple hingegen verwendet 2,5D-Glas nur auf der Vorderseite und Alu als Werkstoff an den Seiten und auf dem Rücken. Das iPhone 7 ist hier der sanftere Handschmeichler. Beim Samsung-Smartphone fühlt man leichte Kanten bei den Übergängen von einem Werkstoff zum anderen. In der Hand liegen beide Geräte ähnlich gut, allerdings muss man in beiden Fällen mit einer gewissen Rutschigkeit rechnen, die die Werkstoffe Glas und Metall mit sich bringen. Die Platzierung des Lautsprechers des Samsung Galaxy A3 (2017) auf der oberen rechten Seite erscheint auf den ersten Blick seltsam, bietet aber den Vorteil, dass man ihn weder im Hoch-, noch im Querformat mit den Fingern verdeckt. Apple platziert den Lautsprecher beim iPhone 7 auf der Fußseite, ihn verdeckt man im Querformat recht leicht. Der Qualitätsunterschied bei der Verarbeitung ist insgesamt weit geringer, als es der große Preisunterschied glauben machen will.

Die Display-Größe beträgt bei beiden Smartphones 4,7 Zoll. Allerdings ist nicht nur die Auflösung mit 1.280 x 720 Pixel (312 PPI) beim Samsung Galaxy A3 (2017) und 1.334 x 750 Pixel (326 PPI) beim iPhone 7 unterschiedlich, sondern auch die Display-Technologie. Samsung setzt nämlich auf Super AMOLED, Apple auf IPS-LCD. Das hat Auswirkungen auf die Darstellungsqualität: So punktet das Galaxy A3 (2017) mit knackigen Farben und hervorragendem Schwarzwert, das iPhone-Display ist aber nicht weit davon entfernt und stellt Inhalte zudem klar schärfer dar. Das ist weniger ein Verdienst der minimal höheren Auflösung, als vielmehr der verwendeten RGB-Matrix. Das AMOLED-Display des Samsung-Modells verwendet eine Pentile-Matrix und stellt entsprechend weniger Subpixel dar – das sieht man. Die Blickwinkelstabilität ist bei beiden Panels auf sehr hohem Niveau, das iPhone stellt Farben aber etwas natürlicher dar.

Die Performance macht den Unterschied

Bei der restlichen Ausstattung machen sich da schon mehr Unterschiede bemerkbar – wenn auch oft erst auf den zweiten Blick. So sind zwar in beiden Modellen 2 GB RAM verbaut und nominell bietet der Apple-Prozessor im iPhone nur vier statt acht Kerne, in Benchmarks schneidet das iPhone 7 aber weit besser ab. Im Alltag laufen beide Geräte flüssig, das iPhone reagiert aber auch bei anfordernden Aufgaben immer etwas direkter. Auch beim Thema interner Speicher (das iPhone bietet theoretisch bis zu 256 GB) liegt das Apple-Smartphone vorn. Beim Thema Kameras gibt es, zumindest auf dem Papier, beinahe gleichstand. Das Galaxy A3 (2017) bietet eine 13- und eine 8-Megapixel-Kamera, im iPhone 7 ist eine 12- und eine 7 Megapixel-Kamera verbaut.

Was haltet ihr von den beiden Smartphones? Würdet ihr eher zum günstigen oder zum teuren Modell greifen?

Kommentare
  1. 21.02.17 01:23 manana
    Subpixel 326 vs 208 (312) PPI

    Lobenswert, dass AM endlich mal auf die Subpixel-Problematik eingeht. Durch die 2-Subpixel Matrix des A3 bleiben lediglich 208 PPI !! übrig. Und wer das nicht im direkten Vergleich sieht, sollte über einen Termin beim Optiker nachdenken. Samsung baut gerade in der Mittelklasse tolle Geräte mit einem top Gesamtpaket (Kamera, Telefonie, Systemstabilität), aber die 2-Subpixel Displays sind einfach schlecht (Schärfe).

  2. 21.02.17 08:56 ollimi (Advanced Member)

    Na, der Vergleich sollte A. doch mal gefallen...
    Allerdings würde ich im Leben keine 329€ für ein A3 ausgeben. Dann lieber ein Redmi Note 3 mit S650/4GB/32GB, LOS drauf und dazu noch 'ne 128GB UHS2.1 SDcard für weniger.
    Samsung, Apple und Konsorten sollten endlich mal aufhören uns Europäern ihre überteuerte Hardware anzudrehen!

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