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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek| 22.02.2017 - 18:00 | 0

Asus Transformer 3 Pro Unboxing: Der Surface-Pro-Konkurrent ausgepackt

Convertibles liegen im Trend, Vorreiter Microsoft dürfte mit seinen Surface-Produkten daran nicht ganz unschuldig sein. Solche Tablets protzen gern mit guter PC-Ausstattung und lassen sich zudem dank andockbarer Tastatur als Laptop-Ersatz nutzen – zumindest auf dem Papier. Wir haben uns das Asus Transformer 3 Pro angeschaut und präsentieren unseren ersten Eindruck und das Gerät in einer Bildergalerie.

Sieh da, ein Surface Pro 4 von Microsoft. Könnte man meinen. Tatsächlich handelt es sich bei dem schicken Gerät aber um das Asus Transformer 3 Pro, das zwar die gleiche Geräteklasse bedient, aber mit hervorragender Ausstattung bei niedrigerem Preis punkten will. Optisch gibt es da auf den ersten Blick nichts zu meckern. Asus hat sich für ein Gehäuse aus einer robusten Legierung aus Aluminium und Magnesium entschieden, durch die das nur knapp über 8 Millimeter dünne Gerät durchaus stabil wirkt. Wie beim Surface Pro gibt es auf der Rückseite einen integrierten Standfuß, der sich mit etwas Kraft abklappen lässt und dann stufenlos bis etwa 150 Grad frei eingestellt werden kann. Vom aufrechten Stehen bis zum recht flachen Liegen ist damit alles drin. Stabil ist das durchaus, ausreichend haltbar wirkt der Standfuß ebenfalls.

Das trifft wegen der verwendeten Legierung auf das ganze Tablet zu, zudem erweckt es durch seine tadellose Verarbeitung einen hochwertigen Eindruck. Die wenigen Tasten lassen sich gut bedienen, die an der Stirnseite verlaufenden Lüftungsschlitze erlauben Rückschlüsse auf performante Hardware. Für unterwegs legt Asus dem Gerät ein Tastatur-Dock bei, das magnetisch am Gerät anhaftet. Es bietet neben Funktions- auch Pfeiltasten und ein Trackpad mit Klickfunktion. Beim ersten Ausprobieren wirkt diese Maustastenfunktion allerdings sehr weich gelagert, das könnte zu ungewollten Klicks führen. Ansonsten fühlen sich die beleuchteten Tasten wegen ihrer Größe, ordentlichem Tastenhub und Druckpunkt auch für längere Texte geeignet an. Dafür sollte das Keyboard aber flach auf einem Tisch liegen, wenn es leicht angewinkelt wird, wippt es bei jedem Tastenanschlag leicht nach.

Als etwas störend empfinden wir das schon nach kurzer Zeit im Desktop-Betrieb einsetzende Rauschen des Lüfters, das gerade in ruhiger Umgebung auf Dauer störend wirkt. Das wäre unter Last nachvollziehbar, aber das Asus Transformer 3 Pro wird auch schon im Idle-Modus außen spürbar warm, sodass die Lüfter auch dann schon schwer zu ackern haben. Das lässt nicht gerade auf gute Leistung bei mehr Anforderungen, sondern frühes Heruntertakten vermuten. Das wäre natürlich ein schwaches Bild – denn was nutzt der eingebaute Core-i7-Chip (6500U), wenn er seine Leistung nicht entfalten kann? Dabei will Asus bei seinem Transformer 3 Pro gerade Nutzer von anfordernden Programmen ansprechen, wozu sonst baut der Hersteller 16 GB RAM und eine 512 GB große SSD ein? Eine dedizierte Grafikkarte fehlt natürlich, dafür wäre kein Platz im flachen Gehäuse des 2-in-1-Gerätes, die könnte aber theoretisch als externe Version angeschlossen werden.

Dann könnte das Convertible allerdings nicht mehr gleichzeitig geladen werden – denn das Gerät verfügt lediglich über einen USB-3.1-Anschluss, außerdem einen HDMI-Port und einen USB-Typ-C-Port. Hinzu kommt noch ein Kartenleser für microSDs und ein Klinkenanschluss für Kopfhörer. Wobei die eingebauten Laustprecher für so ein flaches Gerät durchaus ordentlich Leistung liefern. Haben wir noch etwas vergessen? Ja, das Display! Es liefert auf 12,6 Zoll 2.880 x 1.920 Pixel und besticht beim ersten Ausprobieren nicht nur mit seiner Schärfe, sondern auch mit seiner Helligkeit und der tollen Farbsättigung. Wie es mit der Leistung, dem im Lieferumfang enthaltenen Stylus und auch mit der Akkulaufzeit ist, das muss dann noch ein ausführlicher Test zeigen. Der erste Eindruck ist jedenfalls gut – für knapp 1.600 Euro bekommt der Nutzer vom Asus Transformer 3 Pro mit Win10 einiges geboten.

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