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Christopher Gabbert, Steffen Herget | 0

Moto G5 (Plus) im Hands-on: Premium-Features für die Mittelklasse

Mit Moto G5 und Moto G5 Plus will Lenovo die Lücke zwischen Premium- und Mittelklasse schließen. Die Käufer des Plus-Modells erwartet der Kamera-Sensor aus dem Galaxy S7 und ein Fingerabdrucksensor mit Gestenunterstützung wie im Huawei P10. Wir zeigen euch die Smartphones im Hands-on.

Auf den ersten Blick haben Lenovos Moto G5 und Moto G5 Plus mehr mit den Modellen der Moto-Z-Serie gemeinsam, als mit den jeweiligen Vorgängermodellen. Grund dafür ist vor allem die bei beiden Modellen verbaute kreisrunde Kameraeinfassung auf der Rückseite, wie sie eben auch im Moto Z zu finden ist. Die Hauptkamera ist neben den etwas anderen Abmessungen auch der einzige äußerliche Unterschied zwischen den zwei neuen Moto-G-Smartphones.

So steht die 12-Megapixel-Kamera des 5,2 Zoll großen Moto G5 Plus - im Übrigen die gleiche wie im Samsung Galaxy S7 - leicht aus dem Gehäuse heraus. Die Hauptkamera des 5 Zoll großen Moto G5 mit einer Auflösung von 13 Megapixel ist hingegen bündig in die Rückseite eingelassen. Zudem ist das Gehäuse des kleineren Moto-Smartphones mit 9,5 Millimeter dicker als das neue Plus-Modell mit 7,7 Millimeter.

Deutlich hochwertiger wirken die neuen Lenovo-Smartphones durch den Wechsel von Kunststoff auf Metall beim Gehäusematerial. Zwar können die Smartphones nicht den Eindruck eines Premium-Smartphones erwecken, wirken aber auch keinesfalls billig. Zudem ist das Metall so bearbeitet, dass die Rückseite von Moto G5 und Moto G5 Plus nicht rutschig ist und die Geräte sicher in der Hand liegen. Es ist ein Wechselspiel: Das Moto G5 ist trotz eher bauchiger Bauweise aufgrund des kleinen 5-Zoll-Displays angenehm handlich, das etwas größere Display macht das G5 Plus mit einem dünneren Gehäuse wieder wett.

Fingerabdruckgesten: Mehr Platz für Inhalte

Ein Fingerabdrucksensor ist dieses Jahr in den beiden Mittelklasse-Modellen von Lenovo zu finden und ist auf der Vorderseite unterhalb des Displays untergebracht. Statt viereckig ist dieser nun oval, was unter anderem mit einem neuen Feature zusammenhängt, das im Moto G5 und Moto G5 Plus zu finden ist. Wie Huawei beim P10 (Plus) unterstützt der Sensor nun mehrere Gesten, mit denen durchs Android-Betriebssystem navigiert werden kann.

Der Vorteil: Wird die Option aktiviert, blendet das System automatisch die Navigationsleiste auf der Unterseite aus und schafft so mehr Platz für Inhalte. Durch eine Wischbewegung von rechts nach links geht der Nutzer im System einen Schritt zurück, eine Wischbewegung in die Gegenrichtung öffnen die Multitasking-Ansicht und kurzes Tippen bringt Nutzer zurück zum Startbildschirm.

Solide Ausstattung

In Sachen Hardware-Ausstattung bieten Moto G5 und Moto G5 Plus solide Mittelklasse-Kost, die beide Geräte beim Chatten, Surfen oder Video-Streaming performant dastehen lässt. Die Nase vorn hat an dieser Stelle natürlich das Moto G5 Plus, das vom Snapdragon 625 mit 2-GHz-Taktung, 3 GB RAM und 32 GB erweiterbaren Speicher auftrumpfen kann. Etwas schwächer fällt die Ausstattung des Moto G5 aus. Doch auch hier befeuert der Snapdragon 430 mit 2 GB Speicher und 16 GB Flash-Speicher das kleine Moto-Smartphone ohne sichtbare Ruckler.

Deutlicher wird der Unterschied zwischen beiden Smartphones hingegen bei der Kamera. So steckt im Lenovo Moto G5 Plus der gleiche Kamera-Sensor wie im Galaxy S7 und erste Testfotos zeigen gute Ergebnisse. Kein Upgrade gegenüber dem Vorgänger gibt es beim Moto G5, in dem scheinbar die gleiche Kamera wie im Moto G4 verbaut ist. Auf der Vorderseite ist in beiden Modellen eine 5-Megapixel-Kamera untergebracht.

Android 7.0 Nougat statt USB Typ C

Schön zu sehen ist, dass Lenovo die beiden neuen Moto-Smartphones mit Android 7.0 Nougat bespielt. Andere Hersteller wie beispielsweise Samsung, die deutlich mehr Geld für ihre Mittelklasse-Modelle verlangen, liefern ihre Geräte teilweise immer noch mit der eineinhalb Jahre alten Android-Version 6.0.1 Marshmallow aus.

Keinen Schritt in Richtung Zukunft macht Lenovo allerdings bei der Stromversorgung des Smartphone-Duos. Sowohl der 3.000 mAh Akku des Moto G5 Plus, als auch der 2.800 mAh große austauschbare Akku des Moto G5 werden über einen Micro-USB-Anschluss mit Strom versorgt. Als Grund für die Entscheidung nennt Lenovo, dass viele Kunden im Mittelklasse-Segment keinen Wunsch nach USB Typ C hegen. Eine Schnellladefunktion gibt es aber für beide Geräte.

Fazit

Das Moto G5 und Moto G5 (Plus) sind auch in diesem Jahr eine gute Empfehlung an alle, die auf der Suche nach einem mehr als alltagstauglichen Smartphone sind, das darüber hinaus mit zahlreichen Features wie zum Beispiel die Gestensteuerung über den Fingerabdrucksensor oder die Moto-typische Bewegungssteuerung bestechen kann. Hinzu kommen die gute Kamera des Plus-Modells, solide Mittelklasse-Ausstattung und aktuelles Android.

Ab Mitte März soll das Lenovo Moto G5 für 199 Euro in den Verkauf starten. Gegen Ende dieses Monats ist das Moto G5 Plus an der Reihe und wird für 299 Euro erhältlich sein.

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