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Stefan Schomberg | 0

BQ Aquaris X und Aquaris X Pro: Die neuen Topmodelle aus Spanien im Hands-on

Der spanische Hersteller BQ hat jetzt auch in Deutschland seine neuen Top-Smartphones Aquaris x und Aquaris X Pro vorgestellt. Wir waren auf dem Event dabei und zeigen euch die beiden Geräte in einer Bildergalerie.

Nach der Vorstellung der beiden neuen Topsmartphones BQ Aquaris X und Aquaris X Pro in Spanien hat der Hersteller die beiden Modelle jetzt auch in Deutschland offiziell vorgestellt. Das teurere Pro-Modell ist nicht nur besser ausgestattet, sondern hat auch optisch mehr zu bieten. Zwar treten beide Smartphones mit auf Front und Rücken zu den Kanten stark gerundeten Oberflächen an, allerdings setzt BQ beim Aquaris X für die Rückseite auf Polycarbonat, beim Aquaris X Pro kommt vorn und hinten Glas zum Einsatz. Auf der Front spricht BQ wie auch andere Hersteller dabei von 2,5D-Glas, auf der Rückseite nennt er das Glas mit den starken Rundungen 3D-Glas, das sehr zeitaufwendig in seine Form gebracht werden muss, dadurch aber auch sehr widerstandsfähig sein soll.

Das Ergebnis überzeugt: Sowohl Aquaris X, als auch Aquaris X Pro liegen dank ihrer sanften Übergänge zum schicken Metallrahmen gut in der Hand, zumal die Gesamtgröße der Smartphones im Vergleich zum Vorgänger BQ Aquaris X5 Plus trotz jetzt 5,2 statt 5 Zoll Display-Größe in etwa gleich geblieben ist. Mit rund 160 Gramm wirken beide Smartphones angenehm wertig, ohne bleischwer in der Hosentasche zu hängen. Einen kleinen Vorsprung hat hier natürlich das Glasgehäuse des Pro-Modells, das zum Glück gegen Fingerabdrücke recht erfolgreich durch eine spezielle Beschichtung geschützt wird. Die Verarbeitung ist darüber hinaus exzellent, hier geben sich Aquaris X und Aquaris X Pro keine Blöße. Das gilt sowohl für die bündig in den Metallrahmen eingelassenen Antennenfugen, die seitlichen Hardware-Tasten und auch den generellen Eindruck, den beide Modelle hinterlassen.

Das Aquaris X Pro kommt mit der Kamera des Samsung Galaxy S7

Technisch gibt es natürlich auch einige Highlights, die durchaus erklären, warum – wie einige Nutzerkommentare zur Vorstellungs-News erahnen lassen – der Preis gerade für das BQ Aquaris X Pro vergleichsweise hoch erscheint. Und das, obwohl es dafür 64 oder sogar 128 GB internen Speicher sowie 4 GB RAM gibt – in der Mittelklasse wohlgemerkt. Da wäre als Hauptargument die Kamera des Pro-Modells. Die hat zwar überraschender Weise nur 12 Megapixel, während das günstigere BQ Aquaris X mit 16 Megapixel angegeben ist. In diesem Modell kommt allerdings ein Sony-Sensor zum Einsatz, von dem BQ selbst sagt, dass sein Hauptaugenmerk vor allem auf brillante Aufnahmen bei gutem Licht gerichtet ist. Bei der 12-Megapixel-Kamera des BQ Aquaris X Pro kommt hingegen ein Samsung-Sensor zum Einsatz, der in ähnlicher Form in einem Topmodell des letzten Jahres verwendet worden sein soll – ein Schelm, wer bei Werten wie einer Blende von f/1.8, einer Pixelgröße von 1.4 µm und Dual-Pixel-Autofokus an das Samsung Galaxy S7 denkt.

Entsprechend hebt BQ die Bildqualität der Kamera besonders bei schlechtem Licht hervor, auch wenn sie über keinen optischen Bildstabilisator verfügt. Dafür setzt der spanische Hersteller bei beiden X-Modellen auf Zero Shutter Lag und Multi Image Prozessing. Dabei nimmt die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch kontinuierlich zehn Bilder pro Sekunde auf, die laufend in einem Kurzzeitspeicher abgelegt und bei Nichtgebrauch wieder überschrieben werden. Löst der Nutzer nun ein Foto aus, werden die besten sechs der Fotos vor und nach dem Auslösen zu einer Aufnahme kombiniert, um die Bildqualität zu erhöhen. Vor Ort ausprobieren konnten wir das leider noch nicht, aber dieses Feature klingt spannend.

Preis und Verfügbarkeit für Deutschland

Das BQ Aquaris X kommt voraussichtlich im Mai auf den Markt und kostet knapp 300 Euro. Das BQ Aquaris X Pro folgt vermutlich einen Monat später zum Preis von 380 Euro für die Version mit 64 GB internem Speicher und 420 Euro mit 128 GB. Das Pro-Modell gibt es dann in Schwarz und Weiß, das Aquaris X in Schwarz und Rosegold – wobei sich der Goldton auf die Rahmenfarbe bezieht. Alle Modelle kommen auch in Deutschland mit Dual-SIM-Funktion und es wird jede der genannten Speichergröße verfügbar sein.

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