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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 3

Xiaomi Mi6 versus OnePlus 3T: Top-Smartphones aus China im Vergleich

Wer nicht viel Geld für ein Smartphone ausgeben, aber trotzdem Highend-Ausstattung haben möchte, darf den Blick nach China richten. Hier bieten sich mit dem aktuellen Xiaomi Mi6 und dem OnePlus 3T spannende Alternativen zu Galaxy S8 & Co.

Mehr als 700 Euro verlangen die Hersteller für ihre aktuellen Top-Smartphones – das ist vor allem für Interessenten, die ein Gerät nicht monatlich über den Vertrag abstottern möchten, wahrlich kein Pappenstiel. Günstiger bekommt man das Highend-Smartphone aus China, wobei Geräte wie das Xiaomi Mi6 oder das OnePlus 3T in Sachen Design und Verarbeitung keineswegs den Vergleich mit den hierzulande angebotenen Topmodellen von Samsung, HTC oder LG scheuen müssen. Das aktuelle Flaggschiff von Xiaomi kommt dabei wie die Galaxy-Smartphones mit einer Rückseite aus Glas und einem lackierten Metallrahmen daher, während das OnePlus 3T ähnlich den Geräten von Huawei über ein Unibody-Gehäuse aus Metall verfügt.

Bei der Verarbeitungsqualität geben sich die beiden Smartphones von Xiaomi und OnePlus keine Blöße, Spalte gibt es bei keinem Modell. Lediglich das aus Saphirglas gefertigte Kameradeckglas ist bei unserem OnePlus 3T nicht ganz passgenau in die etwas scharfkantige Einfassung eingebaut, den guten Eindruck vom Gerät kann das aber nicht trüben. Die bündig zum Gehäuse verbaute Dual-Kamera ist auch beim Mi6 nicht ganz makellos, zwischen dem feinen Metallrahmen und der Glasrückseite hat sich im Laufe unseres Test schwer entfernbarer Schmutz angesammelt. Beide Smartphones liegen angenehm, wenn auch ein wenig rutschig in der Hand, nicht zuletzt wegen der sanften Rundungen der Gehäuserückseiten.

Das OnePlus 3T ist breiter und länger als das Mi6, trägt aber auch den größeren Bildschirm. 5,15 Zoll treten hier gegen 5,5 Zoll an - beide stellen Full-HD-Auflösung dar - und wo Xiaomi auf IPS-Technik setzt, da spendiert OnePlus seinem Smartphone ein AMOLED-Panel. Folglich ist das Display des OnePlus 3T reicher an Kontrast, farbintensiver und stabiler im Blickwinkel, das des Mi6 ist dafür etwas heller. Beide Smartphones haben ein an den Kanten leicht gewölbtes Deckglas. Der Fingerabdrucksensor des Mi6 ist ähnlich wie bei Huaweis P10 nahtlos in die Glasoberfläche integriert, der des OnePlus 3T hebt sich durch einen schmalen Metallrahmen und eine andere Farbe sichtbar ab. Die Blenden ober- und unterhalb der Bildschirme sind bei beiden Smartphone gleich hoch, jeweils etwa 1,5 Zentimeter.

Xiaomi Mi6 unterstützt nicht alle LTE-Frequenzen

Im Xiaomi-Smartphone steckt mit dem Snapdragon 835 Qualcomms aktueller Top-Chipsatz mit Octa-Core-Prozessor, im OnePlus 3T ist der Vorgänger Snapdragon 821 mit vier Prozessorkernen verbaut. Beide Geräte haben 6 GB RAM und mindestens 64 GB Speicher – das Mi6 ist auch mit 128 GB erhältlich -, bieten aber keine Unterstützung für Speicherkarten. Da das Mi6 eigentlich nur in China offiziell erhältlich ist, verzichtet Xiaomi auf den Support der gesamten LTE-Bandbreite, das hierzulande verwendete Band 20 wird vom Smartphone nicht unterstützt. Anders ist das beim OnePlus 3T, das mit allen in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen umgehen kann.

Da das OnePlus-Smartphone auch für den internationalen Vertrieb gedacht ist, kann es auch direkt und ohne Importkostenzuschläge beim Hersteller gekauft werden. Das Mi6 muss über einen Importhändler erworben werden, in der Regel fällt für den Import auch Einfuhrumsatzsteuer an.

Kommentare
  1. 29.05.17 13:24 sehnix (Member)

    Das Mi6 ist schon ein geniales Teil. Mit Band20 wär's hier glatt gekauft.

    @Areamobile
    ...bei all den Berichten über Xiaomi, spez. dem Mi6 - wisst ihr, ob Xiaomi vor hat, das Teil "internationalisiert" hier auf den Markt zu werfen?
    (als "Normaler" der anfragt, kriegt man nur handelsübliche Schönsprech-Texte für "wois i ned" zu hören; ev. habt ihr mehr Glück?)

  2. 29.05.17 16:21 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    Leider nein - sowohl bezüglich Anfragen, aber wohl auch wegen der Frage nach "internationalisierter" Version.

    mfg

  3. 29.05.17 22:03 Antiappler (Handy Profi)

    Die haben wohl Angst, wegen irgendwelcher Copyright-Geschichten verklagt zu werden, wenn die Firma ihre wirklich hervorragenden Geräte in großen Mengen international auf die Märkte bringen würde?

    Was ich persönlich sehr schade finde, dass man die Geräte nicht auch hier in den üblichen Geschäften kaufen kann, denn ich probiere und begutachte die Geräte lieber vor dem Kauf aus.

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