Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Samsung Gear 360 (2017) im Unboxing: 360-Grad-Kamera für 4K-Streaming

Samsungs neue Gear 360 sieht anders aus als das Modell aus dem Vorjahr und eignet sich besser für Videoaufzeichnungen. Im Unboxing schauen wir uns die 360-Grad-Kamera aus der Nähe an.

360-Grad-Videos in 4K-Auflösung, dafür Rundum-Fotos mit nur 15 Megapixel statt wie beim Vorgänger mit 30 Megapixel: Die neue Samsung Gear 360 fordert von wechselwilligen Besitzern des Erstlings Kompromissbereitschaft. Wie das im Vorjahr erschienene Modell setzt sich auch die Neuauflage aus zwei entgegengesetzt ausgerichteten Kameras mit Fischaugenoptik zusammen, die in gemeinsamer Arbeit ein 360-Grad-Bild erzeugen. Das Format der Kamera hat der Hersteller verändert: Ist die erste Gear 360 eine runde Kugel, an die ein kleines Dreibein befestigt wird, baut Samsung beim neuen Gerät den Standfuß gleich mit ins Gehäuse ein. Der dient gleichzeitig als Griff für spontane Aufnahmen, die sich ganz einfach über den daumennahen Auslöser starten lassen. Darunter befindet sich ein kleines Display.

Richtig Spaß macht die Rundum-Kamera aber natürlich dann, wenn man sich auch direkt anschauen kann, was gerade gefilmt oder fotografiert wird. Mangels Sucher hält als Blickfenster ein ums andere mal das Smartphone her, das nach erfolgreicher Koppelung via Bluetooth auch automatisch den Download der entsprechenden Gear-360-App anstößt. Leider ist nicht jedes Smartphone mit der Kamera kompatibel, lediglich die Galaxy-Topmodelle der vergangenen drei Jahre, das aktuelle Galaxy A5 (2017) sowie iPhones ab der Generation 6S werden vom Hersteller offiziell unterstützt.

Nach dem Start der App hat der Nutzer die Möglichkeit, sich die vorher aufgenommenen, entweder auf dem Smartphone-Speicher oder der Kamera gesicherten 360-Grad-Fotos und -Videos anzuschauen, sie aufzunehmen oder – das ist neu – eine Live-Übertragung bei YouTube, Facebook oder Samsungs eigener VR-Plattform zu starten. Wichtig: Auch wenn das Smartphone mit der Gear 360 gekoppelt ist, muss in die Kamera zwingend eine – nicht im Lieferumfang enthaltene - microSD-Karte eingesetzt werden. Sonst gibt die Software eine Warnung heraus, eine Aufnahme ist nicht möglich.

Im Lieferumfang ist neben der Kamera selbst noch eine passende kleine Tasche enthalten, zudem eine Trageschalufe, die sich in die entsprechende Öse an der Gear 360 einführen lässt. Am Ende dieser Schlaufe ist ein dicker gummierter Ring befestigt, in den sich für sichereren Halt die Kamera hineinstellen lässt. Alternativ hat die Gear 360 an ihrer Unterseite ein Stativgewinde. Ebenfalls im Karton enthalten ist ein USB-C-Kabel zum Laden des Akkus.

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben. Jetzt kommentieren.

Kommentar schreiben

Die Komentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
Mehr Informationen