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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek | 0

iPad Pro 10.5 Unboxing: Das starke Apple-Tablet wird ausgepackt

Das iPad Pro 10.5 bringt im Vergleich zum 9,7-Zoll-Gerät ein größeres und besseres Display sowie einen stärkeren Antrieb mit. Nur auf die neuen Funktionen von iOS 11 müssen Nutzer noch etwas warten. Ab sofort ist das neue Tablet-Modell für Preise ab 729 Euro erhältlich. Wie es zum Kunden kommt, seht ihr auf unseren Unboxing-Bildern.

Das Auspacken des iPad Pro 10.5 ist für mich ein bisschen enttäuschend: Nicht, weil der Lieferumfang ungewohnt spärlich ausfällt oder das Alu-Gehäuse des neuen Apple-Tablets irgendwelche Mängel aufweist. Vielmehr, weil die Präsentation der neuen iPad-Funktionen unter iOS 11 auf der WWDC-Keynote des Herstellers in der vergangenen Woche sowie das Briefing im Apple-Sitz in Berlin in dieser Woche eine hohe Erwartungshaltung erzeugt haben. Doch noch müssen sich Käufer und Teser des neuen iPad Pro gedulden: Die neue Betriebssystemversion kommt erst im Herbst heraus. Das neue App-Dock, das erweiterte Kontrollzentrum, die erweiterte Multitasking-Ansicht, das Übereinanderlegen von bis zu drei aktiven Apps, der Split-Screen-Modus, die erweiterte Pencil-Erkennung und das systemweite Drag&Drop von Inhalten verschiedenster Art steht auf dem iPad Pro 10.5 noch nicht zur Verfügung.

Kurz vorgestellt: Die Neuerungen von iOS 11 für iPad und iPhone (mit Screenshots)

Äußerlich sieht das iPad Pro 10.5 dem nicht mehr von Apple verkauften iPad Pro 9.7 ziemlich ähnlich. Auch bei den Abmessungen des Alu-Gehäuses mit Rahmen und Schliffkante liegen beide nah beieinander. Allerdings ist das neue Tablet einen halben Zentimeter breiter und einen ganzen Zentimeter länger. Gleichzeitig bietet das neue Modell sichtbar mehr Anzeigefläche - die Display-Ränder fallen also wesentlich schmaler aus als beim iPad Pro 9.7, vor allem an den Längsseiten. Das Gewicht des 10,5er-Testgeräts fällt mit 477 Gramm nur 33 Gramm höher aus als beim 9,7-Zoll-Gerät.

ProMotion-Display mit Bildwiederholungsrate von bis zu 120 Hz

Schon bekannt durch das ältere Modell: Der Bildschirm des iPad Pro passt im True-Tone-Modus die Farbtemperatur automatisch an das Umgebungslicht an. Im Test des iPad Pro 10,5 werden wir uns dann mit den von Apple angekündigten Verbesserungen des Retina-Displays wie der ProMotion-Technologie mit stufenweise verstellbaren Bildwiederholungsraten von bis zu 120 Hz und der auf 600 cd/m² hochgeschraubten Leuchtkraft befassen. Probleme bei der Anzeige von Apps gibt es auf dem 10,5-Zoll-Display mit 2.224 x 1.668 Pixel nicht: Nicht angepasste Apps werden hochskaliert, die Inhalte erscheinen dann etwas größer.

Unter der Haube stecken weitere Neuerungen: etwa der A10X-Fusion-Chipsatz mit einem Sechskern-Prozessor, einem M10 genannten Co-Prozessor, einer zwölfkernigen Grafikeinheit und Anbindung an einen 4 GB großen LPDDR4-Arbeitsspeicher. Apple verspricht im Vergleich einen Performance-Schub von bis zu 30 Prozent bei der CPU-Leistung sowie von 40 Prozent bei der GPU-Leistung. Das Kamera-Setup des neuen iPad Pro ist das gleiche wie am iPhone 7, der Fingerabdrucksensor aus der schnelleren zweiten Generation.

In der Version des iPad Pro 10.5 mit Mobilfunkunterstützung befindet sich eine eingebettete Apple-SIM-Karte, über die Anwender beispielsweise auf Auslandsreisen spontan lokale Tarife buchen können - mit dem Wegfall der Roaming-Kosten erübrigt sich dies zumindest innerhalb der EU. Alternativ kann eine SIM-Karte eines anderen Providers in den entsprechenden Einschub eingelegt werden. Der interne Speicher von bis zu 512 GB muss und wird bei den meisten reichen, er kann nicht per microSD-Karte erweitert werden.

Preis und Verfügbarkeit des iPad Pro 10.5 und von Zubehör

Form und Anmutung des Alu-Unibodys, die Positionen von Tasten, Anschlüssen, Sensoren, Kameras und den vier Lautsprechern sind die gleichen wie beim iPad Pro 9.7. Kabelgebundene Kopfhörer kommen entweder an die klassische Klinkenbuchse oder an den Lightning-Port. Ein Headset gehört nicht zum Lieferumfang des iPad Pro 10.5. Nur ein Netzteil, ein USB-Lightning-Kabel sowie Produktbroschüren liegen dem Gerät bei. Weiteres Zubehör wie der Apple Pencil für handschriftliche Eingaben (109 Euro), eine Lederschutzhülle (149 Euro) oder das Smart Cover mit Tastatur (179 Euro) müssen bei Bedarf hinzugekauft werden.

Das iPad Pro 10.5 ist ab heute in Apple-Stores verfügbar und kostet in der Wifi-Version je nach Speichergröße zwischen 729 und 1.049 Euro. Für die LTE-Versionen fallen zwischen 889 und 1.209 Euro an. Das Gerät steht in Farbvarianten Silber, Gold, Spacegrau und Roségold zur Auswahl. Was im Lieferkarton steckt und was als optionales Zubehör erhältlich ist, seht ihr auf unseren Unboxing-Bildern.

Weitere Informationen:

iPad Pro 10.5: Neue technische Details durch Teardown
Daten-Vergleich: iPad Pro 10.5 versus iPad Pro 9.7

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