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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek | 0

Apple-Tablets: iPad Pro 10.5 und iPad Pro 9.7 im Vergleich

Nur 15 Monate nach dem Verkaufsstart ist das iPad Pro 9.7 schon wieder aus den Apple-Stores verschwunden. Der Hersteller bietet seinen Kunden als neues, verbessertes Tablet-Modell das iPad Pro 10.5. Wodurch sich das neue vom (noch gar nicht so) alten Pro-iPad abhebt, zeigt unser Vergleich.

Die Bildschirmgröße und die Breite des Display-Rahmens sind die auffälligsten Unterschiede zwischen dem neuen iPad Pro 10.5 und dem iPad Pro 9.7. Doch auch unter der Haube stecken einige Verbesserungen. Beispielsweise wird das neue Apple-Tablet von dem stärkeren Hexa-Core-Prozessor A10X Fusion mit M10-Motion-Co-Prozessor und zwölfkerniger Grafikeinheit angetrieben und hat mit 4 GB RAM einen größeren Arbeitsspeicher an Bord - gut fürs Multitasking. Mit 64 GB bis zu 512 GB bietet das 10,5-Zoll-Modell auch mehr Speicherplatz als das 9,7er. Dazu kommen ein größerer Akku (30,4 Wh), schnelleres LTE (Cat-9) und das Kamera-Set-up des iPhone 7 aus 12-Megapixel-Hauptkamera mit f/1.8-Blende, Phasenvergleichs-Autofokus (PDAF), optischer Bildstabilisierung (OIS) und Vierfach-LED-Blitz sowie 7-Megapixel-Facetime-Kamera mit "Retina-Flash".

Display und Gehäuse

Trotz des mit 10,5-Zoll-Diagonale größeren Bildschirms hat das Gehäuse des neuen Tablet-Modells von Apple kaum weitere Abmessungen als das Vorgängermodell mit 9,7-Zoll-Screen. Der Unterschied in der Länge des Alu-Unibodys beträgt einen Zentimeter, in der Breite einen halben Zentimeter. Die Gehäusedicke fällt mit jeweils 6,1 Millimetern gleich aus. Apple erreicht das durch einen schmaleren Displayrahmen an den Längsseiten des des neuen Geräts. Die Schärfe der Displays ist bei beiden Geräten mit 264 PPI gleich, beide Bildschirme sind mit einer Lichtreflektionen reduzierenden Schutzschicht bedeckt und passen im True-Tone-Modus die Farbtemperatur automatisch an das Umgebungslicht an.

Der Bildschirm des iPad Pro 10.5 ist mit bis zu 600 cd/m² leuchtstärker als das Display des iPad Pro 9.7 (bis 520 cd/m²) und deckt mit DCI-P3 einen größeren Farbraum ab. Außerdem verändert die ProMotion genannte Technologie je nach App automatisch die Bildwiederholungsrate. 24 Hz, 48 Hz und 120 Hz sind die drei möglichen Stufen, im schnellsten Modus verringert sich die Latenzzeit bei Eingaben mit dem Apple Pencil und Animationen sowie Bewegungen des Contents auf der Anzeige wie etwa in Spielen erscheinen flüssiger. Bei einfacheren Anwendungen wie etwa dem Lesen eines E-Books oder Surfen auf Websites reichen dagegen die stromsparenderen niedrigeren Bildwiederholungsraten.

Preis und Verfügbarkeit

Ein wichtiger Unterschied zwischen iPad Pro 10.5 und iPad Pro 9.7 ist natürlich der Preis: Das neue Gerät mit größerem und verbesserten Display kostet zwischen 729 und 1.209 Euro. In den Mobilfunkfähigen Varianten des Tablet-Modells steckt eine eingettete Apple-SIM, Anwender können aber auch eine SIM-Karte ihres Mobilfunkanbieters einlegen. Das gerade mal 15 Monate lang in den Apple-Stores verfügbare, aber jetzt nicht mehr erhältliche iPad Pro 9.7 kostete je nach Ausstattung zwischen 689 und 1.199 Euro.

Datenblatt-Vergleich: Alle Specs beider Apple-Tablets auf einen Blick
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