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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 1

Asus Zenfone AR Unboxing: Ein Buddha lernt Tango

Das Asus Zenfone AR mit Unterstützung für Googles Augmented- und Virtual-Reality-Plattformen ist ab sofort auch in Deutschland zu haben. Wir stellen euch das teure, aber üppig ausgestattete Highend-Smartphone in unserem Unboxing vor und schildern unsere ersten Eindrücke vor dem Test.

Nach dem Launch auf der CES im vergangenen Januar wurde es still um das Zenfone AR von Asus, das nach dem Lenovo Phab 2 Pro immerhin als das zweite kommerziell verfügbare Smartphone mit Googles Tango-Technik angepriesen wurde. Jetzt ist das Gerät bei ersten deutschen Händlern verfügbar, allerdings zum stattlichen Preis von 899 Euro. Das ist im Vergleich zum Lenovo-Smartphone ein deutlich teurerer Einstieg in die Tango-Welt, das Zenfone AR bietet dafür aber auch einen technischen Unterbau aus dem Highend-Segment. Dazu zählen der nicht mehr ganz taufrische Snapdragon 821, 6 GB RAM, 128 GB erweiterbarer Speicher und ein 5,7 Zoll großes AMOLED-Display mit QHD-Auflösung.

Das gegenüber dem Phab 2 Pro kleinere Display des Zenfone AR – das Lenovo-Smartphone ist mit 6,4 Zoll fast schon ein Mini-Tablet – wirkt sich natürlich auch auf die Gehäusegröße aus, es ist fast identisch zu Asus Luxus-Schlitten Zenfone 3 Deluxe. Dabei ist es weder so klobig, noch so schwer wie der Tango-Debütant, mit knapp 9 Millimetern Dicke und 170 Gramm Gewicht ist es nicht ausladender als vergleichbar große Smartphones. Wohl aber ist das Zenfone AR mit seinem Sensor-Block auf der Rückseite auffälliger, in dem in Metalloptik gehaltenen "TriCam System" sitzen nämlich zwei Kameraoptiken, ein dreifaches LED-Blitzlicht, ein Laserfokus sowie zwei weitere Augmented-Reality-Sensoren.

Schickes Design, kleine Patzer bei der Verarbeitung

Eingefasst ist dieses Tango-Modul in einer Kunststoffrückseite in Lederoptik, die mit ihrer Softtouch-Beschichtung angenehm griffig ist. Der Deckel ist fest auf den Rahmen aufgesetzt, lässt sich aber bei unserem Testgerät in der Mitte minimal eindrücken und knarzt dabei auch ein wenig. Der Metallrahmen ist leicht gewölbt und zur Vorder- und Rückseite hin mit einer Schliffkante versehen, auf der linken Seite findet sich der Kartenschlitten für wahlweise zwei SIM- oder eine SIM- und eine microSD-Karte, rechts sitzen die Power-Taste und die Lautstärkewippe. Die Druckpunkte der Knöpfe gehen in Ordnung, der Hub ist aber etwas kurz geraten. Am unteren Ende des Zenfone AR befinden sich ein USB-C-Anschluss, Lautsprecher und der Kopfhörereingang.

Vorne unter dem Display des Asus-Smartphones befindet sich ein haptischer Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor, der wie die seitlichen Knöpfe einen kurzen Hub aufweist. Die Form des Knopfs, aber auch die rechts und links davon platzierten Sensorschaltflächen erinnern an das klassische Samsung-Layout. Wie die Koreaner setzt auch Asus auf ein AMOLED-Panel beim Zenfone AR, das farbenfroh ist und reichen Kontrast bietet. In Kombination mit der potenten Hardware darf sich das neue Smartphone der Taiwaner zudem als eines der wenigen rühmen, das Googles Virtual-Reality-Plattform Daydream unterstützt.

Voraussetzung dafür ist natürlich auch ein aktuelles Betriebssystem, mit Android 7.0 Nougat und April-Sicherheitspatch ist Asus aber nicht ganz vorne mit dabei. Das aufdringliche und mit allerhand Zusatz-Software versehene Zen UI wird dank des großen Arbeitsspeichers flüssig animiert, Ruckler haben wir im ersten Test keine feststellen können und Apps starten auf den Fingertipp.

Habt ihr Fragen zum ZenFone AR, die ihr in unserem Test des Smartphones beantwortet haben möchtet? Schreibt es uns in die Kommentare.

Kommentare
  1. 28.06.17 18:51 fafi (Newcomer)
    Outdoor:AR-Sensor unterschiedliches Tageslicht/örtliche Bedingungen

    Hi ihr, da geh ich doch gleich mal auf diese Aussage von euch hier ein:"
    Habt ihr Fragen zum ZenFone AR, die ihr in unserem Test des Smartphones beantwortet haben möchtet? Schreibt es uns in die Kommentare."

    Ich hab irgendwo gelesen, dass es für das Google Tango eine Messapp gibt um Entfernungen zu vermessen. Indoor soll das ganze ja ganz gut funktionieren...nur wie sieht das Outdoor aus??
    Hierzu würde ich unterschiedliche Testszenarien aufbauen, die man auch toll miteinander kombinieren kann :P.
    Entfernungsmessungen bei:
    * Mittagssonne
    * Abendsonne
    * Mit Sonne im Rücken
    * Gegen die Sonne
    * Im Stadtgebiet
    ** Straße mit vielen geparkten Autos (die reflektieren schön)
    ** Straße in denen kaum Autos stehen
    * Im Waldgebiet:
    ** mit kleinem Fluß
    ** mit großen Fluß
    ** mit See (falls sich das noch lohnt)
    ** ohne Fluß

    bin gespannt ob ich in der Richtung von euch was lese ;)

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