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Christopher Gabbert, Tobias Czullay | 0

Honor 9 im Unboxing: Lichtspiele beim Auspacken

Mit etwas mehr Rundungen, aber einem dem Vorgänger sehr ähnlichen Hingucker-Design ist das Honor 9 in den Verkauf gestartet. Beim Auspacken zeigt sich: Das neue Honor-Smartphone ist nicht nur schön anzusehen.

Wie auch der Vorgänger kommt das Honor 9 in einem optisch und haptisch geriffelten weißen Pappschuber zum Käufer. Darin zu finden sind neben dem Smartphone ein Quick-Charge-Netzteil, ein USB-C-Kabel, eine durchsichtige Bumper-Hülle und das Werkzeug zum Ausstoßen des SIM-Karten-Slots. Was wir noch beim Unboxing des Honor 8 gelobt haben, fehlt jedoch beim neuen Honor-Smartphone: ein Paar Kopfhörer.

Weniger flutschig ist die Flunder

Bevor das Honor 9 aus der Nähe betrachtet werden kann, muss es erst noch aus seinem Kunststoffschutzmantel befreit werden, der mit Anweisungen zum Einlegen der SIM-Karten beschriftet ist. Besonderer Blickfang ist die Oberfläche der Glasrückseite des Honor 9. Hier ergeben sich je nach Lichteinfall besonders schöne Lichtspiele, die allerdings weniger aufdringlich als beispielsweise beim HTC U11 wirken. Das gilt allerdings nur solange, bis die Rückseite von zahlreichen Schmierflecken und Fingerabdrücken bedeckt ist. Diese werden nämlich vom Glas magisch angezogen.

Das Smartphone einmal in die Hand genommen, fühlt man sogleich die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger. Zum einen ist die Glasrückseite zwar rutschig, das Smartphone aber nicht so eine flutschige Flunder wie das Vorjahresmodell. Zum anderen liegt das Honor 9 durch die abgerundeten Längsseiten auf der Rückseite gut in der Hand. Dabei erinnern die Rundungen aber auch an die Smartphones der Konkurrenz wie das Xiaomi Mi6, Samsung Galaxy S8 oder Elephone S7. Die Dual-Kamera des Honor 9 ist flach in das Gehäuse eingelassen und wird damit zusammen mit dem Laserfokus vom Gorilla Glas 5 vor Kratzern geschützt. Der zweifarbige LED-Blitz ist etwas tiefer ins Gehäuse eingelassen und wird nur von Kunststoff geschützt.

Gut zu packen und fast schon handlich

Mit Abmessungen von 147,3 x 70,9 x 7,45 Millimeter ist das Honor 9 etwas länger, aber genauso breit und dick wie sein Vorgänger und lässt sich mit einer Hand fest greifen. Das ist natürlich auch dem mittlerweile schon als handlich zu beschreibenden 5,15 Zoll großen Full-HD-Display zu verdanken. Wer große Hände hat, schafft es auch ohne Umfassen, die weit entfernte obere Ecke des Displays zu erreichen.

Um das Display rankt sich ein etwa 1 Millimeter dicker schwarzer Rahmen, ehe die Frontblende sichtbar wird - wie bei vielen anderen Huawei-Smartphones also. Darüber sind die 8-Megapixel-Frontkamera, der Näherungssensor und die Hörmuschel zu finden. Unterhalb des Bildschirms befinden sich der von einem Metallrahmen umgebene Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor sowie zwei kapazitive Tasten für die Zurück-Navigation und den Taskmanager.

Etwas knackiger hätte es sein dürfen

Power-Button und Lautstärkewippe aus Metall sind auf der rechten Gehäuseseite in den Rahmen eingelassen und ebenfalls gut mit dem Daumen zu erreichen. Allerdings bieten beide keinen sonderlich knackigen Druckpunkt, wie man es eigentlich von Huawei-Smartphone gewohnt ist. Zudem liegen beide Buttons nah beieinander und sind so ohne Hingucken leicht zu verwechseln. Eine Schraffierung der Oberfläche des Power-Buttons als Unterscheidungshilfe, wie es andere Hersteller machen, gibt es beim Honor 9 nicht. Der Hybrid-Slot des Honor 9 ist auf der linken Seite des Gehäuses zu finden. Hier ist entweder Platz für zwei Nano-SIM-Karten oder eine SIM-Karte und microSD-Karte. 

Der USB-C-Port, der Kopfhöreranschluss und die Lautsprecheröffnung befinden sich auf der Unterseite des Honor 9. Hinter den sieben Bohrungen befindet sich zusätzlich zum Lautsprecher auch ein Mikrofon. Alle Anschlüsse, Öffnungen und Buttons sind durchgängig hochwertig verarbeitet. Keine zu großen Spaltmaße, scharfen Kanten oder Ungleichmäßigkeiten sind auszumachen. Ein Infrarot-Blaster und ein Mikrofon zur Geräuschunterdrückung beim Telefonieren sind auf der Oberseite zu finden.

Gute Performance dank aktuellem Highend-Chip

Beim ersten Ausprobieren flitzt das Honor 9 ohne Aussetzer, Hänger oder Bedenkzeiten durch die mit EMUI 5.1 überzogene und auf Android 7.0 Nougat basierende Oberfläche. Das dürfte in Anbetracht des im Inneren arbeitenden Octa-Core-Prozessor Kirin 960 mit 4 GB RAM allerdings kaum überraschen. Bereits im Huawei P10 und Mate 9 verrichtet der Chipsatz seine Arbeit gut. Alle technischen Details des Smartphones findet ihr in unserem Datenblatt des Honor 9.

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