Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Huawei Matebook E Unboxing: Windows-Tablet mit üppigem Lieferumfang

2-in-1-Tablets sind im Trend und natürlich will da auch Huawei mitmischen. Mit der zweiten Generation des Matebook läuten die Chinesen zum Angriff auf Microsoft und Co., vor allem beim Lieferumfang des neuen Matebook E können sie dabei ihre Punkte holen.

Sonderlich groß sind die Fußstapfen nicht, die Huawei mit seinem neuen Matebook E füllen muss. Zwar konnte uns das Matebook aus dem vergangenen Jahr mit seinem schicken Äußeren und einer guten Alltagsperformance in Verzückung versetzen, bei der Verarbeitung der mitgelieferten Tastatur und der Darstellungsqualität des Displays gab es bei Huaweis erstem Windows-Tablet aber noch Raum nach oben. Gegen ein Surface oder auch ein iPad Pro hatte das Matebook jedenfalls keine Chance. Das neue Modell soll das nun ändern, auf den ersten Blick hat sich allerdings gar nicht viel getan. Das Matebook E ist äußerlich nahezu identisch zum Vorgänger, die Maße sind dieselben und auch bei der technischen Ausstattung zeigen sich Überschneidungen.

Das 12 Zoll große Display des mit Windows 10 Home ausgelieferten Tablet-Rechners löst mit 2.160 x 1.440 Pixel auf und wird von einer rund einen Zentimeter breiten Blende bis zum Rahmen begleitet. Das Gehäuse besteht herstellertypisch aus Metall – zumindest weitestgehend, die obere lange Seite mit den nach oben strahlenden Lautsprechern und der Power-Taste ist aus Kunststoff. Wie beim Vorgänger gibt es keine Kamera auf der Rückseite, sondern nur eine nach vorne gerichtete 5-Megapixel-Knipse für Videotelefonate. Mehr als eine Kopfhörerbuchse und einen einzigen USB-C-Port gibt es am Matebook E nicht, weder einen Slot für eine SIM- noch für eine Speicherkarte.

Darüber kann zumindest ein wenig das mitgelieferte Matedock hinwegtrösten, ein Dongle, der einen gewöhnlichen USB-Anschluss, einen HDMI-Port, einen VGA-Eingang und einen USB-C-Port nachliefert. Letzterer wird auch dazu genutzt, den Akku des Tablets wieder aufzuladen. An der unteren langen Seite des Matebook E befindet sich wie beim Vorgänger ein magnetischer Anschluss, an den die gleichzeitig als Schutzhülle dienende Klapp-Tastatur angesteckt werden kann. Die Lederhülle, die auf der Rückseite über ein stufenlos verstellbares Scharnier zum Aufstellen des Geräts verfügt, ist ebenfalls Bestandteil des Lieferumfangs – anders als bei vielen anderen Herstellern, die da den Käufern noch einmal in die Tasche greifen.

Der erste Eindruck der Tastatur ist gut, aber nicht überragend. Die Tasten sind etwas weiter auseinander als beim Vorgänger, das Layout mit den viel zu kleinen Pfeil-Tasten ist allerdings dasselbe. Die Druckpunkte sind grundsätzlich gut, nur die Leertaste ist zu leichtgängig. Das ins Leder eingebettete Touchpad für die Mausbedienung kann nicht überzeugen, es klappert beim doppelten Antippen und ist nicht ohne unnötig große Spalte in seine Einfassung gepflanzt worden. Zudem liegt der Druckpunkt der linken Maustaste höher, als bei der rechten.

Für einen Preis von 1.199 Euro liegen die Erwartungen schon etwas höher, zumal auch der technische Unterbau mit Core-i5-Prozessor, nur 4 GB RAM und 128 GB nicht erweiterbarem Speicher etwas unterdimensioniert erscheint.

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben. Jetzt kommentieren.

Kommentar schreiben

Die Komentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
Mehr Informationen