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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 4

Luxus und Leistung: Samsung Galaxy Tab S3 und Apple iPad Pro 10.5 im Vergleich

Luxus und Leistung - das in Kombination bieten die Tablet-Modelle Samsung Galaxy Tab S3 und Apple iPad Pro 10.5. Der Vergleich zeigt, welches der beiden Tablets die Nase vorn hat.

Eines können Samsung und Apple: hochwertige Geräte bauen. Das wird auch beim Blick auf die neuen Vorzeige-Tablets der beiden Unternehmen deutlich, dem Galaxy Tab S3 und dem iPad Pro 10.5. Das iPad kommt Apple-typisch im schlichten aber sehr edlen Metallgehäuse daher, das Galaxy Tab S3 hat als erstes Tablet von Samsung eine Rückseite aus Glas. Mit dem Metallrahmen orientieren sich die Koreaner dabei am Materialmix der Top-Smartphones. Das ist natürlich ganz schick anzuschauen, zieht aber eben auch Fingerabdrücke an und erscheint uns für ein Gerät, das ohne zusätzlichen Schutz in einer Tasche herumgetragen oder versehentlich vom Wohnzimmertisch gestoßen wird, nicht sonderlich vertrauenerweckend.

Und natürlich bringt auch das härteste Glas – im Falle des Galaxy Tab S3 wird Gorilla Glass 3 verwendet – nichts gegen die Kratzer, die bei Kontakt mit feinen Staubkörner, Sand und Krümel entstehen können. Das gilt allerdings auch für das Metallgehäuse des iPad Pro 10.5 – ohne Schutzhülle sollte das Tablet nicht auf dem Tisch hin und her geschubst werden. Zumal das iPad auch der Tischoberfläche ordentlich zusetzen könnte: Wie beim iPad Pro 9.7 ragt nämlich auch hier die Kameralinse mit einer recht scharfkantigen Einfassung gute zwei Millimeter aus dem Rücken.

Bei der Verarbeitung gibt es für Samsung leichte Abzüge. In den Spalten zwischen den Glasseiten und dem Metallrahmen sammelt sich nämlich allerhand Schmutz an, der sich nicht mehr entfernen lässt. Vor allem die abgerundeten Ecken sind ein Magnet für Staubkörner. Die Hardware-Knöpfe sind hingegen sehr gut ausbalanciert, die Lautstärke- und Power-Tasten des iPad sind wie gewohnt recht steif. Beide Unternehmen lassen sich bei ihren Tablets nicht von ihren aktuellen Vorzeige-Smartphones beeinflussen: Das iPad Pro 10.5 hat nach wie vor einen richtigen Knopf als Home-Button und keinen Mute-Switch, das Galaxy Tab S3 hat wie die Smartphones von dem Galaxy S8 einen länglichen Home-Button und zwei kapazitive Schaltflächen.

Das iPad-Display ist größer und besser

Neben den verschiedenen unterschiedlichen Materialien gibt es einen weiteren offenkundigen Unterschied zwischen den zwei Tablets: Das iPad Pro 10.5 ist größer. Knapp anderthalb Zentimeter länger und fünf Millimeter breiter ist das Gerät im Vergleich zum Galaxy Tab S3 und mit seinen 477 Gramm ist es auch knapp 50 Gramm schwerer. Dafür verbaut Apple aber auch ein größeres Display, die seit dem Ur-iPad und auch im Samsung-Tablet genutzte Diagonale von 9,7 Zoll wurde für die aktuelle Generation auf 10,5 Zoll hochgeschraubt. Wieder handelt es sich dabei um ein IPS-Panel, während Samsung eines mit AMOLED-Technik verbaut. Das liefert wie gewohnt starke Kontraste und knallige Farben. Am Ende hat Apple die Nase aber trotzdem vorn.

Zum einen erzeugt das iPad Pro 10.5 durch sein laminiertes Display eher noch als das Galaxy Tab S3 den Eindruck, man könnte die Inhalte des Displays direkt anfassen. Durch die Antireflex-Beschichtung werden zudem die Farben des Panels gut nach außen übertragen, in Sachen Farben und Helligkeit steht das iPad dem Samsung-Tablet in nichts nach. Zum anderen ist das iPad dank der 120-Hertz-Bildrate einfach deutlich zackiger, Animationen erscheinen viel flüssiger. Zu guter Letzt bietet Apple den altbekannten Vorteil gegenüber nahezu allen Android-Tablets, dass es die Berührung des Handballens erkennt und zu ignorieren weiß. Beim Galaxy Tab S3 funktioniert das auch hin und wieder, aber nicht so zuverlässig.

Viele Features, gute Performance, happige Preise

Beide Tablets spielen mit Preisen weit jenseits der 600 Euro - Samsung verlangt ab 679 Euro, Apple ab 729 Euro - klar in der Oberliga mit, dafür sprechen dann auch solche Features wie Stereo-Lautsprecher, der Fingerabdrucksensor oder der magnetische Anschluss für Zubehör. Nur im Lieferumfang des Galaxy Tab S3 liegt ein Stylus bei, der Apple Pencil für das iPad muss separat für mehr als 100 Euro gekauft werden. Die Performance der Geräte ist ihrem Anspruch entsprechend gut, in Benchmarks sticht das iPad Pro 10.5 den Snapdragon 820 des Galaxy Tab S3 allerdings deutlich aus. Im Alltag macht sich das aber nicht bemerkbar, auch das Samsung-Tablet ist schnell unterwegs.

Hier geht es zum Datenblattvergleich zwischen Samsungs Galaxy Tab S3 und dem Apple iPad Pro 10.5.

Kommentare
  1. 28.07.17 23:49 rikili

    Ich habe sowohl ein iPad Air 2 als auch seit ca. 4 Wochen ein S3. Ich denke, das das S3 für Leute mit Android-Smartphone ideal ist, für iPhone-Benutzer ist die Verwendung des S3 schon etwas schwierig, da Apple die Synchronisationsmöglichkeiten ziemlich erschwert. Viele Apps sind unter iOS ansprechender umgesetzt. Allerdings finde ich, dass die Hardware des S3 schon sehr hochwertig ist und, besonders durch den mitgelieferte Stylus, auch etwas günstiger ist. Wie lange das S3 mit Updates versorgt wird, wird sich zeigen. Das Display ist beeindruckend, die Schnellladefunktion sehr praktisch. Leider fehlt mir jedoch die Vergleichsmöglichkeit zum 10.5-iPad.

  2. 29.07.17 10:40 mcRebe (Advanced Member)

    @rikili: Vergleichsmöglichkeit von den Werten her? -> http://www.areamobile.de/tablet-vergleich/6729-samsung-galaxy-tab-s3/6953-apple-ipad-pro-10-5-2017/

    Wobei, im S3-Datenblatt ist leider (MAL WIEDER) nicht alles enthalten. Man liest ziemlich häufig "k.A.", was einfach nur der Faulheit von AM geschuldet ist. ;)

  3. 29.07.17 11:10 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)
    Ja,…

    … bei den OS-Updates wird sich relativ schnell der Unterschied zwischen den beiden Geräten zeigen. …
    Ich erwarte aber, daß - anders als Apple die iPads mit iOS-Aktualisierungen - Samsung das Tab 3 nicht 4-5 Jahre lang mit den jeweils neuesten Androidupdates versorgen wird.…

  4. 31.07.17 20:43 rikili
    Updates

    werden, fürchte ich, tatsächlich nicht so lang bereitgestellt. Aber ich hoffe, dass ich mich irre. Außerdem dürfte der Wiederverkaufswert nicht so hoch sein wie bei iPads. Trotzdem behalte ich das S3, da es sich zusammen mit dem S-Pen sehr gut verwenden lässt.

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