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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek | 0

TP-Link Neffos X1 Max Unboxing: Smartphone vom Router-Hersteller

Der Name des Herstellers lässt aufhorchen: Mit dem Neffos X1 Max liefert der chinesische Router-Hersteller TP-Link in der Areamobile-Redaktion seinen ersten Arbeitsnachweis ab. Wir lassen euch beim Auspacken des 5,5 Zoll großen Android-Smartphones im Metall-Unibody zusehen.

Hab' ich doch schon gesehen? Das ist der erste Gedanke nach dem Auspacken des TP-Link-Smartphones Neffos X1 Max. Das Design des Smartphone-Modells vom Router-Hersteller ist irgendwo zwischen Coolpad-, Gigaset-, Honor- und ZTE-Geräten verortet. Was nicht heißt, dass es nicht ansehnlich ist: Die Technik ist beim Neffos X1 Max in ein metallenes Unibody-Gehäuse mit leicht gerundeten Seitenrändern verpackt. Nur an den Enden sitzen Kunststoffkappen, um den Signalempfang nicht zu behindern. Diese Aufsätze sind in der gleichen goldenen Farbe wie das Metall gehalten, sitzen aber nicht hundertprozentig eben an - das bemerkt man aber nur bei ganz genauem Hinsehen. Ungleichmäßige Spaltmaße sind auch an den Randbereichen des Displays zu erkennen.

Ansonsten kann man bei der Zusammensetzung des Unibodys wenig falsch machen. Das Gehäuse erscheint durch die schmaler zulaufenden Längsseiten unheimlich flach und durch die doppelte Schliffkante des Rahmens recht schnittig. Die Seitenbereiche ober- und unterhalb des 5,5 Zoll großen Full-HD-Displays mit Abdeckung fallen weder schmal, noch verschwenderisch aus. Am Rücken ordnen sich die 13-Megapixel-Kamera von Sony (IMX258) mit Phasenvergleichs-Autofokus, der Dual-LED-Blitz und der kreisrunde 360-Grad-Fingerabdrucksensor untereinander an. Nach unten strahlt - trotz der zwei Lochreihen um den Micro-USB-Anschluss herum - nur ein Lautsprecher ab.

Octa-Core-Prozessor, 32-Gigabyte-Speicher, 3.000-mAh-Akku

Der Kartenschlitten des Neffos X1 Max fasst entweder zwei SIM-Karten (Dual-SIM) oder eine SIM-Karte und eine microSD-Karte zur Speicherweiterung um bis zu 128 GB. Der interne Speicherplatz des Handy, das vom Octa-Core-Prozessor Helio P10 mit vier auf bis zu 2 GHz getakteten Cortex-A53-CPUs und vier 1,2-Gigahertz-Rechenkernen mit Mali-T860-MP2-GPU und einem 3 GB großen Arbeitsspeicher angetrieben wird, ist auf 32 GB bemessen. Für mobile Datenübertragungen unterstützt das TP-Link-Smartphone auch LTE Cat-4 mit bis zu 150 MBit/s im Downstream. Der fest eingebaute 3.000 mAh starke Lithium-Polymer-Akku des Geräts soll mit einer Stromladung bis zu 20 Stunden Sprechzeit gewährleisten. Dank Schnelladefunktion soll der geleerte Stromspender innerhalb von 30 Minuten auf die Hälfte der Kapazität aufgeladen sein.

Die Lautstärketasten an der rechten Gehäuseseite lassen sich noch gut mit dem Daumen erreichen, fürs Bedienen der Stummschalttaste am linken Rand ganz oben muss man umgreifen oder die zweite Hand nehmen. Die Belegung der nicht beleuchteten Sensor-Buttons unterhalb des Displays mit den typischen Android-Funktionen "Zurück" und "Taskmanager" lässt sich auf Wunsch verändern. Die Anzeige wird von einem schwarzen Balken eingerahmt, liegt aber scheinbar direkt unter der Glasoberfläche aus kratzfestem Gorilla Glass.

Update auf Android 7 Nougat schon installiert

Das Update auf Android 7 Nougat ist übrigens auf unserem Testgerät schon installiert. Für das dritte Quartal hat TP noch eine Version des Neffos X1 Max mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher für 239 Euro angekündigt.

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