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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek | 0

Asus Zenpad 10 Unboxing: Selbstbeherrschungsübung auf 10 Zoll

Asus benennt Smartphones und Tablets traditionell nach dem chinesischen Zustand meditativer Versenkung, dem Zen. In einigen Belangen passt der Name auch beim aktuellen Zenpad 10 – man muss bisweilen etwas Warten, bis eine App startet. Lest in unserem Unboxing, was das Tablet sonst noch kann.

Was macht eigentlich Asus mit seinen Typenbezeichnungen für Smartphones und Tablets? Da hält man ein Zenpad 10 in der Hand und hat keine Ahnung, welches das genau ist – geschweige denn, wie alt es ist. Denn "Zenpad 10" sagt außer der groben Display-Größe nichts über das Gerät selbst aus, ein Zenpad 10 gab es auch schon vor zwei Jahren. Um mehr herauszufinden, muss man sich die kryptischen Zusatzbezeichnungen anschauen, in unserem Fall ist das Z301MFL. Die wiederum besagt, dass es sich um die Full-HD-Variante des aktuellen Zenpad 10 handelt, allerdings ohne LTE – welcher Kunde soll denn da durchblicken?

Davon abgesehen erwartet den Käufer beim ersten Auspacken ein überschaubarer Lieferumfang, der in einfachstes Plastik gebettet ist. Ein Schokoladenhersteller warb mal damit, dass er kein Geld in Werbung, sondern lieber alles in sein Produkt steckt – wenn man das auf Asus und den Packungsinhalt überträgt, muss das Zenpad eigentlich super sein. Optisch ist es das auch erst einmal. Die Front wird natürlich vom 10,1 Zoll großen Display dominiert, das von einem recht breiten weißen Rahmen umgeben ist.

Eine goldene Chromleiste bildet den Übergang zum Kunststoffrahmen, der dann in die Rückseite übergeht. Die besteht ebenfalls aus Kunststoff, fasst sich aber dank einer geschickten Riffelung und Oberflächenbeschaffenheit mit viel Fantasie beinahe wie Stoff an - solange man nicht mit dem Fingenagel drüberkratzt. Das passt zur Vorstellung des Herstellers, der das Clutchbag-Design nennt, also Handtaschen-Design. Hochwertigere Materialien wären durchaus wünschenswert gewesen, wenigstens ein Metallrahmen.

Leistung zwingt zur Selbstbeherrschung

Technisch gibt es nicht viele Highlights des Zenfone 10. Das 16:10-Display löst etwas mehr als Full-HD auf (1.920 x 1.200 Pixel), als Prozessor dient ein Mediatek MT8735A mit vier bis zu 1,45 GHz getakteten Kernen und je nach Ausführung 2 oder 3 GB RAM. Selbst unsere Version mit 3 GB schafft es leider nicht immer, schnell und direkt Befehle umzusetzen. Entsprechend muss man des öfteren eine Gedenksekunde hinlegen, bis etwa ein App öffnet. Das passt zum Namen Zen und hat etwas selbsterziehendes – zumindest, wenn man es schafft, das Tablet nicht irgendwann frustriert in die Ecke zu feuern. Weitere technische Eckdaten sind in der entsprechenden Version LTE, WLAN n, Bluetooth 4.2 und Miracast-Unterstützung sowie zwei Kameras mit 2 und 5 Megapixel. Die zwei Frontspeaker, die Asus stolz mit "DTS HD Premium Sound" und "Sonic Master Technology" bewirbt, haben uns beim ersten Ausprobieren nicht überzeugt.

Bleibt das größte Verkaufsargument des Zenfone 10 von Asus, nämlich der Preis. Das Tablet ist derzeit mit LTE ab etwa 290 Euro zu bekommen, das ist ein sehr guter Preis.

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