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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Alcatel Plus 12 Unboxing: Raffiniert einfaches Windows-Convertible

Ob Huawei MateBook oder Samsung Galaxy Book: Wer nach einem 2-in-1-Gerät mit Windows sucht, der hat eine große Auswahl. Das Plus 12 von Alcatel dürfte man dabei nicht unbedingt auf dem Schirm haben, der Hersteller ist eher für seine Smartphones bekannt. Im Unboxing schauen wir uns das Convertible aus der Nähe an.

Es muss nicht immer Microsoft sein, denn zum Surface Pro bieten sich schließlich allerhand Alternativen an. Eine will das Plus 12 vom Hersteller Alcatel sein. Das Gerät besteht aus einer Tablet-Einheit mit 11,6 Zoll großem Full-HD-Touchdisplay und einer Dockingstation mit Tastatur. Anders als bei den Convertibles von Huawei oder Samsung wird keine Schutzhülle am Tablet angebracht, die je nach Hersteller mal mehr, mal weniger kompliziert gefaltet und aufgestellt werden muss. Das Dock ist eine losgelöste Komponente mit Magnet-Pins, in die das Tablet einfach hineingestellt wird. Der Aufstellwinkel kann dabei nicht verändert werden. Für den Transport des Plus 12 wird das Tablet mit dem Display nach unten auf die Tastatur gelegt – Magnete halten die Bildschirmeinheit dann am Dock fest.

Im Grunde ähnelt es damit einem Laptop, nur eben, dass das Klappscharnier fehlt. Das Auf- und Zuklappen erfolgt ebenso leicht und kann problemlos mit einer Hand durchgeführt werden. Alcatels Lösung ist zugleich raffiniert einfach und nicht sehr anfällig für Verschleiß, allerdings auch ein wenig unbefriedigend: Das Dock ist doch recht wuchtig und muss immer mitgeschleppt werden, wenn das Tablet geschützt sein soll.

Power-Button mit Fingerabdrucksensor

Das Dock des Plus 12 ist etwa einen Zentimeter dick, hat dafür aber auch einen gewöhnlichen USB-Anschluss, einen zusätzlichen Akku und einen SIM-Steckplatz. Wer das LTE-Modul des Geräts nutzen will, der muss es also zwingend mit dem Dock betreiben – sonst steht nur die WLAN-Verbindung des Tablets bereit. Das Tablet besteht zwar aus Plastik, auf der Rückseite wurde allerdings ein Metalldeckel mit Schliffkante aufgeklebt. Auf Höhe des Power-Knopfs hat diese Metallfläche eine etwas unschöne Aussparung, die noch dazu recht scharfkantig ist. Grund dafür ist der recht breit geratene Power-Button, der auch einen Fingerabdrucksensor beherbergt. Leider ist der Knopf bündig zum Rahmen eingelassen, anders als die darunterliegende Lautstärkewippe lässt er sich also nicht so leicht erfühlen. An Anschlüssen stehen der Tableteinheit ein USB-C- und ein Micro-HDMI-Anschluss sowie eine Kopfhörerbuchse zur Verfügung, an der oberen langen Seite gibt es einen Einschub für eine microSD-Karte und zwei Lautsprecher.

Die Verarbeitungsqualität des Tablets ist ordentlich, mit 599 Gramm ist es als solches aber nicht gerade leicht. Das Dock trägt mit 399 Gramm auf, insgesamt schleppt man also ein Kilo mit sich herum. Die Tasten auf der Tastatur haben gute Druckpunkte und einen angenehm hohen Hub, allerdings ist die Einheit unseres Testgeräts etwas verzogen und kippelt bei der Eingabe an einer Seite spürbar. Das Maustrackpad ist arg klein aber zweckmäßig, die Tasten sind etwas zu schwerfällig. Das laminierte Display des Alcatel Plus 12 ist farbenfroh und kontrastreich, allerdings ist es selbst bei maximaler Helligkeit recht dunkel und spiegelt recht stark.

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