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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek | 2

Umidigi Z1 Pro Unboxing: iPhone-Klon zum Schnäppchenpreis

Sieh an, ein rotes iPhone! Oder doch nicht? Nein, ein Android-Smartphone aus Fernost! Wir haben uns das Umidigi Z1 Pro geschnappt und präsentieren es euch in einer Unboxing-Galerie – samt ersten Eindrücken.

Zugegeben: Der Einleitungstext war natürlich etwas provokant geschrieben, aber eine mehr als nur "gewisse Ähnlichkeit" des Umidigi Z1 Pro zum aktuellen iPhone 7 kann wohl auch der hartnäckigste Fernost-Fan nicht leugnen. Das Z1 Pro ist wie das Apple-Pendant aus Aluminium gefräst, die Rückseite geht in sanften Rundungen in die Seitenteile über und umschließt sie – ein Unibody aus Metall eben. Die Dual-Kamera ist wie beim iPhone oben links eingesetzt, der Hauptunterschied sind die als Designelement integrierten Antennenstreifen oben und unten im Metall, die so gut eingelassen sind, dass man sie kaum erfühlen kann. Insgesamt ist die Verarbeitung hervorragend, das Umidigi Z1 Pro sieht nach Oberklasse aus.

Doch soll die Diskussion darüber, wer hier von wem abegkupfert hat, an dieser Stelle ein Ende haben. Das Umidigi Z1 Pro ist einfach schick. Es ist dünn, mit knapp 7 Millimeter sehr sogar. Das trägt zum hochwertigen Eindruck genauso bei, wie das seitlich leicht gerundete 2,5D-Glas der Front. Die ist im Gegensatz zum Apple-Handy in roter Farbe schwarz und nicht weiß, das wirkt viel passender zum matt-glänzenden, tiefgründigen Rot des Android-Smartphones.

Auch die Technik kann überzeugen

Kann da auch die Technik mithalten? Teilweise schon. Etwa beim tollen 5,5 Zoll großen AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung, das tolle Kontraste und Blickwinkelstabilität bietet. Oder beim 64 GB großen internen Speicher, der sich zudem per microSD-Speicherkarte erweitern lässt – wenn auch unter der Berücksichtigung des Fakts, dass dann keine zweite SIM-Karte mehr ins Gerät passt. Oder beim 4.000 mAh starken Akku, der lange Laufzeiten verspricht. Oder die 6 GB RAM. Android 7 ist übrigens auch schon drauf, des Sicherheitspatch stammt immerhin aus dem Juni.

Manches davon ist allerdings nur auf dem Papier so richtig klasse, in der Realität geht bisweilen etwas des rot-goldenen Glanzes verloren. Der Kamera-Zoom etwa, den der Hersteller mit dreifacher optischer Vergrößerung angibt, ist eigentlich nur zweifach. Den Rest macht die Software. Ob man da wie Umidigi wirklich von "verlustfrei" sprechen kann, müsste ein ausführlicherer Test zeigen. Auch der verwendete Mediatek-Helio- P20-Prozessor kommt – wenn man denn unbedingt bei dem eingangs erwähnten Vergleich bleiben will – nicht an den starken Apple-Chip heran, auch wenn er für ruckelfreie Bedienung reicht.

Die Unterschiede merkt man dann auch im Preis. Für das beschriebene Umidigi-Modell muss man je nach Händler ab etwa 250 Euro auf die virtuelle Ladentheke blättern. Dafür gibt es bei Apple gerade einmal die kabellosen Airpod-Kopfhörer und eine LED-Schutzhülle für das iPhone 7.

Kommentare
  1. 11.08.17 16:50 Oannes (Youngster)

    Das rote Kabel ist schön. Mal etwas anderes. Erinnert an OnePlus.

  2. 12.08.17 06:27 Pikachus (Handy Profi)

    Gibts das iPhone wirklich als DualSim Variante? Oder mit erweiterbarem Speicher? Oder mit mehr als 4000mah? Is ja en krasser iPhone Klon o.O btw sieht auch besser als das Penner Phone aus...

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