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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek | 0

Ausgepackt: Huawei Nova 2 samt Zubehör im Unboxing

Ein Chipsatz aus eigener Produktion des Smartphone-Herstellers sowie eine Dual-Kamera und eine mit 20 Megapixel auflösende Frontkamera sind die wichtigsten Unterschiede des Nova 2 zum ersten Nova. Der Akku im neuen Gerät fällt jedoch kleiner aus. Wir zeigen das jetzt in den Verkauf startende Huawei-Smartphone samt Zubehör auf Unboxing-Bildern.

Das Huawei Nova zeichnet sich durch ein handliches Format, ein hochwertiges Äußeres und für die meisten Anwendungen ausreichend starke Mittelklasse-Hardware aus. Zum Marktstart kostete das von einem Qualcomm-Prozessor angetriebene erste Nova 379 Euro. Im Nachfolgemodell Nova 2, das der chinesische Hersteller in der kommenden Woche auf der IFA in Berlin zeigt, steckt mit dem Kirin 659 ein Chipsatz aus eigener Produktion und an der Rückseite des Aluminiumgehäuses zeigt sich eine Dual-Kamera mit einem 12 Megapixel-RGB und einem 8-Megapixel-Monochrom-Sensor, aber ohne Leica-Branding.

Mit einer Gehäusedicke von 6,9 Millimetern ist das Nova 2 einen Hauch flacher als das 7,1 Millimeter dicke Nova. Das alles lässt offenbar weniger Platz im Innenraum des Handys für den Akku: Der Stromspeicher des neuen Huawei-Smartphones ist mit 2.950 mAh kleiner als der im Vorgängermodell (3.020 mAh). Der Hersteller gibt auch etwas kürzere Akku-Laufzeiten für das neue Gerät an, dabei ist das erste Nova schon ein Modell zum täglichen Aufladen. Immerhin unterstützt der Akku des Nova 2 schnelles Laden: Innerhalb von zehn Minuten lässt er sich über die Kabelverbindung am USB-C-Port für zwei Stunden Video- oder 8,5 Stunden Musikwiedergabe aufladen, verspricht der Hersteller.

Datenblatt-Vergleich: Huawei Nova 2 vs. Huawei Nova

Punkte sammelt das Nova 2 bei der Speicherkapazität: Der interne Programmspeicher fasst schon 64 GB - wovon den Anwendern knapp über 50 GB zur freien Verfügung stehen - und lässt sich per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Der Arbeitsspeicher, der dem Octa-Core-Prozessor mit vier auf bis zu 2,36 GHz und vier auf 1,7 GHz getakteten Rechenkernen zur Seite steht, ist auf 4 GB bemessen. Für den Internetzugang unterstützt das Nova 2 neben UMTS mit HSPA+ auch LTE, für den Zugang im Heimnetzwerk WLAN n im 2,4-Gigahertz-Band. Kopfhörer lassen sich per Bluetooth 4.2 mit aptX-Codec oder über eine Klinkenbuchse anschließen. Kopfhörer gehören zum Lieferumfang.

Dank der Benutzeroberfläche EMUI 5.1, die auf Android 7.0 Nougat basiert, können Nutzer des Nova 2 zwischen der klassischen Ansicht mit allen installierten Apps auf dem Homescreen und einer Darstellung mit aufgeräumterem Homescreen und einem App-Drawer eine Ebene tiefer wählen. Dass Huawei für das Nova 2 ein Update auf Android 8 herausbringen wird, ist zu erwarten - eine offizielle Ankündigung des Unternehmens gibt es dazu aber noch nicht. Die Firmware des ersten Nova aktualisierte Huawei im vergangenen Frühjahr auf Android 7.0 Nougat bzw. EMUI 5.

Mit Anleihen vom iPhone

Nicht nur angesichts der Benutzeroberfläche wirkt das Huawei Nova 2 wie eine mit Android laufende Alternative zum iPhone. Auch äußerlich erkennen manche am Huawei-Handy Anleihen vom iPhone. Wesentlicher Unterschied neben dem Betriebssystem und der Dual-Kamera ist jedoch der rückseitig sitzende Fingerabdrucksensor des Nova 2, der wie bei neueren Smartphone-Modellen üblich, ganz in der Gehäusefarbe eingefärbt ist - bei unserem Testgerät schwarz. Auch der Rahmen ist mit schwarzem Klavierlack überzogen. Die Antennenstreifen im metallenen Unibody heben sich dagegen farblich etwas ab vom übrigen Gehäuse. Die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist hoch, das Gerät wirkt edel und unheimlich kompakt.

Das Huawei Nova 2 mit 5 Zoll großem Full-HD-Touchscreen ist jetzt bei Amazon, einigen Mobilfunkanbietern und in Elektronikmärkten wie Media Markt und Saturn für 399 Euro erhältlich. Zur Auswahl steht das Gerät in den Farbvarianten Schwarz, Blau und Gold sowie als Single-SIM- und Dual-SIM-Gerät. Wer das Gerät nach dem Kauf unter Angabe der persönlichen Daten auf einer Huawei-Website registriert, bekommt gratis noch das Huawei Band 2 Pro, einen Aktivitätstracker, dazu. Zum Vergleich: Das etwas besser ausgestattete Honor 9 kostet derzeit ab 429 Euro.

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