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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek | 4

Essential-Phone Unboxing: Ein Android-Smartphone in der reinsten Form

Das iPhone X ist das "iPhone in der reinsten Form" wirbt Apple. Wir haben mit dem von Andy Rubin entwickelten Essential-Phone das mit Android laufende Gegenstück im Test. Hier die Unboxing-Bilder vom Essential PH-1 samt Lieferumfang.

Das Gegenstück zum neuen iPhone X von Apple kommt nicht von Google, sondern vom Android-Erfinder Andy Rubin: Das Essential-Phone PH-1 zeigt ein an drei Seiten bis an die Ränder reichendes Display und erfüllt damit die Kriterien für das Prädikat "nahezu rahmenlos". Das in Maßen gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit geschützte Gehäuse besteht aus hochwertigen Materialien wie Titan für den Rahmen, Keramik für die Rückseite und Gorilla Glass 5 für die Display-Abdeckung. Titan ist beispielsweise robuster als das häufig für Smartphone-Ummantelungen verwendete Aluminium und teurer in der Verwendung und Bearbeitung, was alle anspricht, die das Smartphone als Statussymbol ansehen und auch gerne höhere Geldbeträge ins neue Smartphone stecken. Auf der Website erläutert Essential ausführlich das Design, die Materialwahl und einzelne Verarbeitungsschritte bei der Fertigung des PH-1 - ähnlich wie Apple.

Mit 699 US-Dollar geht das Android-Smartphone aber im Vergleich fast schon als Schnäppchen durch, denn das iPhone X kostet ab 1.150 Euro. Zum Verkaufsstart ist das Essential PH-1 ein knappes Gut, weil die Nachfrage die Zahl der vorproduzierten Geräte übersteigt, so wie es von iPhone-Launches auch schon kennt. Deshalb wird es derzeit nur in USA und Kanada vertrieben. In Deutschland kann man das Essential-Phone bislang nur reservieren, um zu einem späteren Zeitpunkt möglichst frühzeitig an ein Gerät zu kommen.

Den Namen des PH-1 kann man übrigens auch anders verstehen "Ph-one". Das iPhone X wird iPhone 10 ausgesprochen, was auf das Jubiläumsjahr des iPhone anspielt - vor zehn Jahren kam das erste iPhone heraus. Und nur der Vollständgkeit halber erwähnt: Unternehmensgründer Rubin arbeitete früher als Engineer bei Apple - aber das ist lange her.

Schön schlichte Formsprache und klassische Android-Oberfläche

Die Form des Essential-Phones ist gradlinig und schnörkellos, die Ecken sind gerundet, die Verarbeitungsqualität erscheint perfekt. Das Rubin-Phone liegt durch das vergleichsweise kompakte Format und die Bautiefe von 7,8 Millimetern gut in der Hand, die Seitentasten zum Ein- oder Ausschalten sowie zu Regulieren der Lautstärke sind so gut zu erreichen. Durch das Gewicht von 185 Gramm wirkt es aber auch schwerer als die meisten anderen Smartphone-Modelle, was zur hochwertigen Anmutung beiträgt. Schön schlicht ist auch die Benutzeroberfläche: Essential nimmt keine Änderungen am Vanilla-UI vor und installiert auch keine Zusatzanwendungen. Wie beim Pixel-Launcher von Google lässt sich der App-Drawer mit einer Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben öffnen. Zum Navigieren im Menü stehen On-Screen-Tasten bereit.

Die Unterschiede des Essential-Phones zum neuen Apple-Smartphone: Anders als beim iPhone X reicht das Display nicht an allen vier Seiten bis an den Rahmen. Unterhalb des Screens liegt ein schmaler Steg. An der Rückseite befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der nur schwer mit dem Finger zu erfühlen ist, wenn man nicht hinsieht. Appel verzichtet beim iPhone X auf den Touch ID genannten Fingerscanner und setzt danz auf die Gesichtserkennung "Face ID" des TrueDepth" genannten Kamerasystems ober halb des Displays. Eine Gesichtserkennung biete das Essential-Phone aber als Alternative zum Fingerabdruckleser auch. Ander Unterkante des Essential-Phones sitzt ein einzelner Lautsprecher neben einem USB-C-Port, der auch als Heaset-Anschluss dient, während sich hier am Apple-Handy der Lightning-Port und Stereo-Lautsprecher befinden.

Kontakte zum Anstecken von Zusatzgeräten

Einen wesentlichen Unterschied zum iPhone X stellen die beiden kleinen kreisrunden Kontakte an der Kreamikrückseite des Essential PH-1 dar: Hieran lassen sich ähnlich wie bei den Moto-Z-Smartphones von Motorola Zusatzgeräte stecken. Erstes kompatibles Zubehör ist eine 360-Grad-Kamera, die aber noch nicht ausgeliefert wird.

In der Bildergalerie könnt ihr uns beim Auspacken des Essential-Phones zusehen. Kopfhörer gehören nicht zum Lieferumfang, ein Adapter für Headsets mit Klinkenstecker liegt aber bei. In unserer Launch-Meldung erfahrt ihr mehr über die technischen Daten des Geräts. In der kommenden Woche werden wir den Testbericht zum Essential Phone veröffentlichen.

Kommentare
  1. 13.09.17 19:05 89marco89 (Advanced Handy Profi)

    Das Teil kann alles was das iPhone auch kann und eigentlich noch mehr. Kostet aber die Hälfte. Mehr muss man dazu nicht sagen.

    Man Zahlt einfach 500.-- mehr für das Logo auf der Rückseite. Tut mir leid, aber als ich die Preise für das iPhone X gesehen habe wurde mir schon etwas schlecht.

  2. 14.09.17 11:42 bk1986 (Newcomer)

    "In Deutschland kann man das Essential-Phone bislang nur reservieren, um zu einem späteren Zeitpunkt möglichst frühzeitig an ein Gerät zu kommen. "

    wo genau ist dies den Möglich, meines Wissens ging dies nur vor derm Launch in den USA. und die aktuelle Meldung auf der Seite führt nun nun auf die Seite zum Kaufen des Gerätes in den USA.

  3. 18.09.17 04:05 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Ist ja ganz schick usw., aber ich traue dem Laden nicht im Geringsten. Mal sehen, wie lange der Android-Gründer Bock auf die Firma hat.
    Für mich ist im Rahmenlosdesign dieses Jahr ganz klar LG mit dem V30 der Gewinner. Preislich und auch vom Design her.
    Mal sehen, ob Nokia wirklich noch dieses Jahr mit dem 9 nachzieht, aber das steht noch in den Sternen.

  4. 12.10.17 05:25 bocadillo (GURU)

    Die crux an dem Ding - es läuft mit Android !

    Dazu eine sehr zweifelhafte Zukunft - aber den Smartshoppern gefällts.

    Genauso wie denjenigen die noch vor wenigen Wochen dank des günstigen Preises Flüge bei Air Berlin buchten !

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