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Christopher Gabbert, Andreas Woitaschek | 1

Motorola Moto G5S Unboxing: Günstig in Metall gewickelt

Mit dem Moto G5S packt der US-Hersteller Motorola auch das kleinere der beiden jüngst veröffentlichten Smartphones seiner Mittelklasse-Reihe in einen Unibody aus Metall. Und dem sieht man seinen Preis von 249 Euro aus der Nähe nicht so schnell an.

Das Moto G5S von Motorola erreicht Käufer im bekannt poppig bunten Pappkarton der Mittelklasse-Serie. Im Inneren befinden sich neben dem Smartphone selbst ein Netzteil mit einem Output von 3 Ampere, ein USB-Kabel, das Auswurf-Werkzeug für den SIM-Slot sowie eine Kurzanleitung und Sicherheitsinformationen. Kopfhörer liegen dem Moto G5S, wie kaum anders zu erwarten, nicht bei.

Das Motorola-Smartphone aus der Verpackung genommen, liegt es mit dem Metall-Unibody, einem mit Diamantschliffkante versehene Rahmen, und der zu den Kanten hin abgerundeten Rückseite angenehm in der Hand. Mit einem Gewicht von 157 Gramm vermittelt es zudem eine gewisse Wertigkeit, ohne zu schwer in der Hand zu liegen. Wo ansonsten die Spaltmaße gleichmäßig und Verarbeitung sauber ausfallen, sticht eine leichte Ausfransung beim 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss ins Auge. Dafür muss man allerdings schon genau hinsehen und ist möglicherweise nur bei dem uns liegenden Testmodell der Fall.

Mit Trauerrahmen und scharfen Kanten

Das 5,2 Zoll große FHD-Display mit IPS-Panel auf der Vorderseite ziert ein schmaler Trauerrahmen. Darunter befindet sich der Fingerabdrucksensor, der gleichzeitig als Home-Button dient und auch die Navigationstasten von Android für Zurück und die Taskansicht über verschiedene Gesten in sich vereint.  

Auf der Rückseite ist die 16-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz zu finden, die, wie bei allen aktuellen Moto-Smartphones, mit einer runden Einfassung aus dem Gehäuse heraussteht. Ebenfalls charakteristisch ist die Diamantschliffkante der Einfassung, die leicht über das Schutzglas der Kamera hinausragt und so vor Kratzern schützt, aber auch selbst etwas scharfkantig ist. Durch Größe und Position der Einfassung, hält sich das Wackeln des Moto G5S, wenn es auf dem Tisch liegend benutzt wird, in Grenzen.

Knackiger Sitz, weicher Druckpunkt

Der Powerbutton und die Lautstärkewippe befinden sich auf der rechten Gehäuseseite und sind fest sitzend in den Rahmen eingelassen. Während Letztere mit einem knackigen Druckpunkt überzeugt, fällt dieser beim Power-Button etwas weniger knackig aus. Etwas mehr hätte es auch bei der Schraffierung des An-/Aus-Schalters sein dürfen. Diese fällt leider nicht grob genug aus, als dass sie ausreichend bei der Unterscheidung der Buttons ohne Hinsehen helfen könnte, wenn man nicht ungewöhnlich feinfühlig darüberstreicht.

Der Hybrid-Slot ist auf der linken Seite untergebracht und bietet Platz für wahlweise zwei Nano-SIM-Karten oder die Kombination aus einer Nano-SIM und einer microSD-Karte, um den 32 GB großen Speicher zu erweitern. Vom Speicher stehen übrigens nur 24 GB zur freien Verfügung. Der Rest des Speichers ist bereits vom System eingenommen.

Nicht für Höchstleistung geboren

Als Antrieb dient im Moto G5S mit dem auf 1,4 GHz getakteten Snapdragon 430, mit 3 GB RAM der gleiche Prozessor wie im "normalen" Moto G5. Dieser macht unseren Erfahrungen nach bei einfachen Aufgaben wie dem Schreiben von Nachrichten oder Surfen durchs Web keine Probleme. Bei aufwändigeren Aufgaben oder grafisch aufwendigen Spielen geht dem Prozessor aber in der Regel schnell die Puste aus. Beim ersten Ausprobieren animierte der Chip des Moto G5S das weitestgehend unangetastete Android 7.1.1 Nougat ruckelfrei und ohne lange Bedenkzeiten beim Öffnen von Apps.

Kommentare
  1. 23.09.17 12:00 bambural (Youngster)
    hardware etwas zu schwach

    Also ich hatte starkes Interesse an diesem Gerät aber als ich erfahren habe welcher Prozessor drin ist.
    Muss ich sagen das ist zu wenig sorry 430 für 250 Euro da hat die Konkurenz deutlich besseres im Program Honorar 6x Huawei p9lite p10 lite und p8lite 2017 Samsung a3 2017 j7 2017 Also ein 625 oder 652 waren die deutlich bessere Wahl gewesen

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