Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek | 2

LG Q6 Unboxing: Das Mittelklassemodell im Stil der Oberklasse

Das LG Q6 soll die Brücke zwischen Mittel- und Oberklasse schlagen: Oberklasse-Design und – Features zum Mittelklasse-Preis. Dafür orientiert es sich in vielen Bereichen am Spitzenmodell LG G6, ist aber schon für 350 Euro zu haben. Wir zeigen euch in einer Bildergalerie, welche Abstriche Interessenten dafür hinnehmen müssen.

Das LG G6 ist das Spitzenmodell von LG, es bietet viele Features und kostete entsprechend. Das LG Q6 ist da deutlich günstiger, setzt aber trotzdem auf einige der besonderen Features des Spitzenmodells. Dazu gehört dessen Full-Vision-Display, also das hohe Verhältnis von Display zu Gehäusefront. Außerdem ist die gleiche Weitwinkel-Frontkamera mit dabei, wie auch das Design mit Metallrahmen, der jetzt sogar noch mehr einstecken kann und das Smartphone so weniger anfällig für Beschädigungen machen soll.

Das LG Q6 liegt besser in der Hand als das deutlich größere LG G6 – bei fast gleichem Aussehen. Allerdings ist der seitliche Rand etwas breiter als beim G6. Im Gegenzug wurden die Display-Ecken nun sorgfältiger abgerundet und es gibt auch keinen schwarzen Rand mehr zwischen Gehäuse und Display, der vor allem bei Geräten mit hellerer Farbgebungen auf. Auch bei den technischen Daten des Displays muss man Abstriche machen, es bietet 5,5 Zoll und nur noch 2.160 x 1.080 Pixel. Die Bildschärfe liegt dennoch bei guten 439 Pixel pro Zoll.

Mittelklasse bleibt Mittelklasse

Die Verarbeitung des LG Q6 ist vorbildlich, der Wertigkeitseindruck kann da aber nicht ganz mithalten. Das merkt man vor allem, sobald man das Q6 in die Hand nimmt, denn statt Glas auf der Rückseite gibt es nun Kunststoff. Außerdem fehlt auf der Rückseite die zweite Optik der Hauptkamera und auch der Powerbutton samt Fingerabdrucksensor. Das Fehlen des Sensors wurde schon bei der Vorstellung des Modells zurecht bemängelt. Seine Aufgabe übernimmt eine überarbeitete und an einen Lagesensor gekoppelte Gesichtserkennung. Beim ersten Ausprobieren dauerte das aber mit abnehmendem Licht zu lang, um im Alltag auf Gegenliebe zu treffen.

Auch beim Antrieb gibt es deutliche Anzeichen des kaum halb so hohen Verkaufspreises im Vergleich zum LG G6. Statt des Snapdragon 821 aus dem Spitzenmodell kommt im LG Q6 Snapdragon 435 zum Einsatz, der von 3 statt 4 GB RAM unterstützt wird. Immerhin wurde der interne Speicher bei 32 GB internem, erweiterbarem Speicher belassen. Kabelloses Laden gibt es nicht, außerdem setzt LG beim Q6 auf Micro-USB statt USB Typ C. Die Wasserdichtigkeit wurde von Schutz gegen Untertauchen, auf Schutz gegen Spritzwasser gesenkt – auch hier liegt das doppelt so teure LG G6 vorn.

Kommentare
  1. 07.10.17 13:32 AlfredENeumann (Handy Profi)

    Zum Preis:
    Bei o2 wird es zu 289€ gelistet. Und das will scho was heissen.
    https://www.o2online.de/e-shop/handys-ohne-tarif/lg/lg-q6-details

  2. 07.10.17 23:33 Antiappler (Handy Profi)

    "Die Verarbeitung des LG Q6 ist vorbildlich, der Wertigkeitseindruck kann da aber nicht ganz mithalten. Das merkt man vor allem, sobald man das Q6 in die Hand nimmt, denn statt Glas auf der Rückseite gibt es nun Kunststoff."

    Ist mir echt unverständlich, was es immer am "Kunststoff" auszusetzen gibt?

    Glas ist glatt, wird auch oft genug bemängelt. Hinterlässt Fingerabdrücke und ist leicht zu beschädigen.

    Alu ist zu kalt und auch leicht zu beschädigen.

    Außerdem gibt es ein hervorragendes Beispiel wie eine Rückseite aus Kunststoff aussehen kann, nämlich das Wiko Ridge 4G.

Kommentar schreiben

Die Komentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
Mehr Informationen