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Fantec Boogy

Einsteiger
 
Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek | 2

Fantec Boogy Unboxing: Es muss nicht immer teuer sein – oder?

Fantec – das klingt nach einem Produkt, mit dem ein paar Enthusiasten per Crowdfunding ihren Traum von technischem Gerät in die Realität umsetzen und sich dafür bezahlen lassen wollten. Tatsächlich ist es aber ein Hersteller, der schon seit 1999 tätig ist – nur bisher nicht bei Smartphones. Dabei hat das Fantec Boogy für den Preis von 99 Euro sogar einiges zu bieten.

Fantec? Nie gehört! Keine Sorge, das geht nicht nur euch so, auch wir wurden von einem Anruf der PR des Unternehmens überrascht – weil wir den Hersteller nämlich auch nicht kannten. Aber man ist ja neugierig, entsprechend haben wir uns ein Exemplar des Fantec Boogy genannten Smartphones kommen lassen. Schönheitspreise wird das Gerät dabei wohl kaum gewinnen, auch wenn es gar nicht so richtig billig wirkt, sondern eher altbacken. Form, Material und Farbe erinnern an die typischen Smartphones von vor fünf Jahren – Plastik Fantastik, dick, rund und knubbelig und vor allem eines: braun. Aber so billig, wie es mit seinen 85 Euro Straßenpreis derzeit suggeriert, wirkt es trotz allem nicht – dafür ist die Verarbeitung zu ordentlich. Unregelmäßigkeiten bei Spaltmaßen oder Geräusche, wenn man das Gerät verwinden will, gibt es nicht. Wegen seiner Rundungen liegt das Gerät grundsätzlich recht angenehm in der Hand.

Auch technisch ist man gar nicht so schlecht aufgestellt, wie man vermuten könnte. Ausgestattet ist das Fantec Boogy mit einem 5,5 Zoll großen Touchscreen, der eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel bietet und so eine Bildschärfe von 267 PPI abliefert. Auf den ersten Blick ist der Screen nicht übermäßig hell – das täuscht allerdings, da er Weiß recht gelblich, beinahe milchig-trüb darstellt. Dafür ist der Kontrast aber ziemlich hoch. Dass es recht breite Ränder seitlich des Displays gibt, sollte bei einer UVP von 99 Euro klar sein. Für Antrieb sorgt ein auf 1,3 Gigahertz getakteter Quad-Core-Prozessor, der in Benchmarks natürlich eine recht klägliche Figur abgibt, beim ersten Ausprobieren des Smartphones aber keine Leistungsschwächen offenbarte. Unterstützt wird der Prozessor von einem 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher – das ist zwar etwas wenig, aber in Anbetracht des Preises noch verschmerzbar. Von Zukunftssicherheit kann natürlich bei so wenig Arbeitsspeicher nicht die Rede sein. Für die nötige Ausdauer steht dem Fantec Boogy ein 2.800 mAh starker Akku zur Verfügung.

Gar nicht so schlecht - in Anbetracht des niedrigen Preises

Hobbyfotografen greifen auf die rückseitige 8-Megapixel-Kamera zurück. An der Front findet sich eine 5-Megapixel-Kamera. Bilder wie auch Videos werden in dem 16 Gigabyte großen internen Speicher abgelegt, der mit Hilfe einer microSD-Karte um weitere 64 Gigabyte erweitert werden kann. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 7.0 Nougat zum Einsatz. Das machen selbst einige renommierte Hersteller immer noch nicht besser. Unser erster Eindruck: In Relation zum niedrigen Verkaufspreis ist das Fantec Boogy gar nicht so übel!

Kommentare
  1. 08.11.17 11:14 AirUser (Newcomer)

    Und die restlichen Spezifikationen?
    LTE-Bänder? WLan-Frequenzen? GPS?
    Klinkenbuchse? Kamerablitz?

  2. 08.11.17 12:28 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Hässlich wie die Nacht...
    Dann lieber eins der neuen Gigasets.

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