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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 1

LG V30 gegen Huawei Mate 10 Pro: Die Flaggschiff-Phablets im Vergleich

Die Mate- und die V-Serie sollen Fans von Smartphones mit großen Bildschirmen ansprechen. Das tun sie auch in der aktuellen Generation: Das Mate 10 Pro von Huawei und das LG V30 haben jeweils einen 6 Zoll großen Bildschirm. Dabei sind sie im Vergleich zu den Vorgängern deutlich handlicher geworden.

Wenn sich ein Smartphone-Trend für dieses Jahr abzeichnet, dann sicherlich der Wandel vom klassischen 16:9-Bildschirm hin zu einem Display mit Überlänge. Mehr Display, weniger Rahmen ist die Devise. Auch von LG und Huawei, die ihren aktuellen Spitzenmodellen V30 und Mate 10 Pro jeweils eine Anzeigefläche im 18:9-Format spendiert haben und dabei den Rand oben und unten reduziert haben. Trotz der 6 Zoll messenden Displays – die Modelle der V- und der Mate-Serie führen seit jeher große Displays – sind V30 und Mate 10 Pro noch halbwegs handlich und kleiner als ihre jeweiligen Vorgänger. Das LG-Smartphone ist minimal kürzer und dünner als das von Huawei, fühlt sich aber tatsächlich viel kompakter an.

Dazu trägt einerseits das Gewicht bei, das V30 ist satte 20 Gramm leichter als das Mate 10 Pro. Andererseits ist es die Gehäuseform, die beim Huawei-Smartphone dicker aufträgt. Der polierte und leicht gebürstete Metallrahmen ist kantiger als die lackierte, abgerundete Fassung des V30. Zudem sind die Glasflächen des LG V30 symmetrisch zu den langen Seiten hin gewölbt und gehen nahtlos in den Rahmen über. Beim Mate 10 Pro ist die Rückseite stärker gebogen als das Deckglas, der Übergang fällt wegen der Diamantschliffkanten im Metall härter aus.

Die Verarbeitung ist vor allem beim Mate 10 Pro vorbildlich. Das V30 leistet sich minimale Spalte zwischen dem Metallrahmen zum Glas hin und liefert damit Angriffspunkte für Staub und Schmutz. Beide Smartphones sind gegen das Eindringen von Wasser geschützt.

Abstriche müssen bei beiden Smartphones gemacht werden

Damit enden die Gemeinsamkeiten nicht: Beide haben eine Dual-Kamera, einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, einen USB-C-Anschluss am Fußende und ein AMOLED-Panel. Letzteres stellt beim Mate 10 Pro allerdings "nur" 2.160 x 1.080 Pixel dar, während das V30 2.880 x 1.440 Pixel zeichnet. Auch sind beim LG-Smartphone die Bildschirmecken rund, beim Mate sind sie gewohnt eckig. Nur das V30 hat einen Kopfhörereingang und unterstützt Qi-Laden, dafür hat das Mate 10 Pro den größeren Akku: Die 4.000 mAh dürften auch das höhere Gewicht erklären, LG verbaut nur einen Energiespender mit 3.300 mAh.

Die in den Geräten verbauten Prozessoren Snapdragon 835 (V30) und Kirin 970 (Mate 10 Pro) sind etwa auf demselben Leistungsniveau, nur koppelt Huawei seinen Achtkerner an 6 GB RAM und 128 GB Festspeicher. LG-V30-Nutzer müssen mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher vorlieb nehmen, können aber eine microSD-Karte als Erweiterung nutzen. Das Mate 10 Pro nimmt dafür wiederum zwei SIM-Karten auf. Zudem ist die Software mit Android 8.0 und EMUI 8 hier aktueller, beim V30 ist noch Android 7.1 vorinstalliert.

Kommentare
  1. 09.11.17 10:43 Der C (Youngster)
    Handlichkeit und Bedienbarkeit

    Komisch das ein LG V30 so viel handlicher sein soll schlicht durch eine Rundung, obgleich es mit 75,4 mm zu dem Mate Pro mit 74,5 mm ja ca. einen Millimeter breiter ist und darauf kommt es auch an.
    Das ließt man, wenn man nicht gerade die hochjubelden "noch mehr Display"-Tests ließt.
    Ich dachte immer um 75 mm wäre die Grenze der Breite welche ein Durchschnittsnutzer mit einer Hand noch bedienen könnte - zumindest laut anderen Seiten.
    Deshalb versuchen alle dort derzeit zu sparen, neben einer angenehmen Rundung, die aber zu lasten eines quaderförmigen Akkus geht.
    Es geht also Schlicht um das Grundlegendste - Bedienbarkeit im Alltag.
    Eine Einhandbedienung ist bei 6 Zoll dank dem Strecken nach ganz unten bzw. oben links auch nur eingeschränkt möglich im Vergleich zu 5,5 Zoll, aber das müssen die Konzerne auch noch lernen das eigentlich 16:9 schon optimal war. Der Zenit ist also eher das S7 Edge an Bedienbarkeit, da mehr als 16:9 und mehr als diese Breite nur wenig Sinn ergibt.

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