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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

HTC U11 Life Unboxing: Android-One-Smartphone mit gewissen Extras

Mini-Auflagen von Top-Smartphones sind out? Nicht bei HTC! Das neue U11 Life sieht dem U11 sehr ähnlich und hat mit Edge Sense und USonic sogar einige Features des Vorbilds spendiert bekommen. Im Unboxing stellen wir euch das Android-One-Smartphone näher vor.

Nach nur zwei Versuchen erklärte HTC die Miniaturisierung seiner Topmodelle für beendet. Das One Mini 2 war das bislang letzte Smartphone des Herstellers, das äußerlich und in einigen Features die Handschrift des gerade aktuellen Flaggschiffs trug, dabei aber preiswerter und mit abgespeckter Technik daher kam. In dieser Tradition steht nun das neue HTC U11 Life, das sich das U11 zum Vorbild nimmt, dabei aber kleiner und trotz einiger Gemeinsamkeiten mit anderer Ausstattung daher kommt.

Wie das Spitzen-Smartphone hat auch das U11 Life (zum Hands-on) eine Rückseite aus auffällig spiegelndem Glas, der lackierte Rahmen besteht aus Metall. Das Life-Modell ist außerdem nach IP67 gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Vorne unter dem Display verbaut HTC einen berührungsempfindlichen Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor und daneben liegenden Sensortasten. Der Abstand zum 5,2 Zoll großen Full-HD-Display darüber ist ähnlich groß wie beim U11. Am Kopfende hat das U11 Life den Einschub für SIM- und microSD-Karten – Vorsicht, die Öffnung für das Mikrofon ist direkt neben der für das SIM-Tool! - am Fußende finden sich ein einfacher Lautsprecher und der USB-C-Eingang.

Noise-Cancelling und Edge Sense sind mit an Bord

Einen Kopfhöreranschluss sucht man beim Smartphone vergeblich. Immerhin legt HTC dem Lieferumfang gleich ein paar Kopfhörer mit USB-C-Anschluss – leider keinen Klinkenadapter – bei. Das Headset unterstützt HTC USonic mit aktiver Geräuschunterdrückung, vor allem Pendler dürften sich über dieses vom U11 entlehnte Feature freuen. Mit Edge Sense beherrscht das U11 Life noch eine weitere Funktion des Topmodells: Durch Quetschen des Rahmens in zwei Druckstufen lassen sich dadurch bestimmte Apps starten. Standardmäßig wird durch kurzes Drücken die Kamera aufgerufen, längeres startet den Google Assistant. Leider sitzen die Druckknöpfe des U11 Life ein wenig niedrig im Rahmen, beim Ausführen einer Edge-Geste könnte also versehentlich auch die Power-Taste gedrückt werden.

Als erstes Smartphone von HTC ist das U11 Life Teil der Android-One-Initiative von Google. Folglich kommt das Betriebssystem ohne einen Launcher des Herstellers aus, statt Sense UI findet der Nutzer Stock-Android auf dem Stand Android 8.0 Oreo vor. Das kommt auch der Performance zugute, denn die lässt keinen Spielraum für Kritik – trotzdem mit dem Snapdragon 630 und 3 GB RAM nur Mittelklasse-Technik im HTC-Smartphone steckt. Die Qualität des IPS-Displays ist für die Preisklasse bis 350 Euro angemessen, die Blickwinkel sind stabil, das Panel an sich aber etwas blass.

Alle technischen Details zum Smartphone findet ihr im Datenblatt des HTC U11 Life.

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