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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Moto Z2 Force Unboxing: Messerscharfes Kraftpaket

Motorola legte im vergangenen Jahr das überzeugendste Konzept eines modularen Smartphone vor, das Angebot an Moto Mods war für die erste Generation des Moto Z allerdings noch arg eingeschränkt. Mit dem Moto Z2 Force bringt der Hersteller nun auch neue spannende Module auf den Markt. In unserer Galerie packen wir das Smartphone und gleich vier neue Mods aus.

Motorola hat sich die Aufgabe gestellt, das im vergangenen Jahr gestartete MotoMod-Ökosystem über mindestens drei Jahre zu pflegen. Das ist gut für alle Besitzer eines Moto-Z-Smartphones, für den Hersteller selbst aber kein einfaches Unterfangen: Zum einen müssen neue spannende Module her, zum anderen wollen mit neuen Smartphones auch neue Nutzer vom Modulkonzept überzeugt werden. Während Motorola zumindest in erstgenanntem Punkt Erfolge verbuchen kann – einige der zuletzt vorgestellten Module sind ziemlich abgefahren -, da gehen dem Unternehmen ausgerechnet beim Entwurf spannender neuer Träger-Smartphones die Ideen aus. Kein Wunder, die neuen Module, die an die Smartphones vom Vorjahr und an die neuen Modelle passen sollen, geben den Formfaktor vor – viel Variation ist da nicht drin.

Und so sieht auch das 799 Euro teure Moto Z2 Force kaum anders aus als das erste Moto Z oder das im Sommer in den Verkauf gestartete Mittelklasse-Smartphone Moto Z2 Play. Die Geräte haben die gleiche Form, die gleiche Größe und dieselbe Display-Diagonale von 5,5 Zoll, die Kamera ragt bei allen Modellen mehrere Millimeter aus der Rückseite heraus. Unterschiede finden sich natürlich im technischen Grundgerüst und beim verwendeten Gehäusematerial: Die zwei Moto-Z2-Smartphones haben einen Unibody aus Metall -, das Moto Z2 kommt zudem nur als sogenannte "Force Edition", also mit "garantiert bruchsicherem Display", auf den Markt. Der "Shatter Shield" besteht dabei nicht aus Glas, sondern aus einem speziellen Kunststoff.

Auf die Haptik hat das andere Material zunächst einmal keinen Einfluss, es fühlt sich nach Glas an. Allerdings ist die Schutzscheibe an den Enden und Aussparungen sehr scharfkantig, die Bedienung des Fingerabdrucksensors ist regelrecht unangenehm. Verletzungsgefahr besteht sicherlich nicht, wirklich gut fühlt sich das Moto Z2 Force aber vor allem wegen des scharfen Übergangs vom Shatter Shield zum Rahmen nicht an. Da bringt es auch nichts, dass der leicht gewölbt ist. Einen Herstellungsfehler schließen wir an dieser Stelle einmal aus, da uns zwei Geräte mit derselben Problematik vorliegen.

Am OLED-Bildschirm unter dem Kunststoffglas gibt es hingegen nur wenig auszusetzen, er stellt Inhalte in QHD-Auflösung dar und ist farbenfroh, etwas heller hätte er aber schon sein können. Die Performance des Moto Z2 Force ist dank Snapdragon 835 und 6 GB Arbeitsspeicher ausgezeichnet, das vorinstallierte Android 7.1.1 Nougat wird ohne Ruckler animiert. Das Motorola-Flaggschiff hat wie der Vorgänger leider keinen Kopfhöreranschluss, ein USB-C-auf-Klinke-Adapter liegt dem Lieferumfang immerhin bei. Ein Headset ist nicht mit dabei, dafür aber ein StyleShell-Mod, der die Rückseite mit einer Nylon-Oberfläche überzieht. Das Modul macht das nur 6 Millimeter dünne Smartphone zwar etwas dicker, durch die etwas größere Auflagefläche für den Daumen fühlt sich aber zumindest die Displaykante nicht mehr ganz so scharf an.

Zu den weiteren neuen Moto Mods, die wir uns im Rahmen des Smartphone-Tests auch näher anschauen werden, zählen das Gamepad Mod, der Smart Speaker Mod, der Insta-Share Printer von Polaroid und der 360-Grad-Kamera-Mod. Jedes dieser Module lässt sich ganz einfach an die Rückseite des Moto Z2 Force klemmen, ein Magnet und die Kamerafassung halten es dann an Ort und Stelle. Das Smartphone erkennt den jeweiligen Mod automatisch, die 360-Grad-Kamera wird beispielsweise ganz einfach über die gewöhnliche Kamera-App bedient, mit dem Gamepad-Mod kann bei Bedarf sogar die Android-Oberfläche gesteuert werden.

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