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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Motorola Moto Z2 Force gegen Moto Z2 Play: Das doppelte Modchen

Das Moto Z2 Force besticht mit Highend-Technik und einem bruchsicheren Display, ist allerdings teuer. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben, aber trotzdem die Module nutzen möchte, der dürfte mit dem Moto Z2 Play liebäugeln. Das Mittelklasse-Smartphone sieht dem Flaggschiff auf den ersten Blick zum verwechseln ähnlich – auch auf den zweiten?

Die Moto-Z-Smartphones sind die einzigen Geräte aus dem Angebot von Motorola, die auch zu den MotoMods kompatibel sind. Wie im vergangenen Jahr bietet der Hersteller aktuell zwei Modelle zu sehr unterschiedlichen Preispunkten an, das Topmodell Moto Z2 Force kostet rund 800 Euro, das Mittelklasse-Smartphone Moto Z2 Play nur etwa die Hälfte. Anders als noch bei der ersten lassen sich bei der zweiten Generation auf den ersten Blick aber überhaupt keine Unterschiede beim Design des Gehäuses ausmachen. Wo das Moto Z Play noch merklich pummeliger und mit einer etwas anders gestalteten Rückseite daherkam als das Moto Z, da scheint das Moto Z2 Play dem Moto Z2 Force zu gleichen wie ein Ei dem anderen.

Die Smartphones sind in ihrer Form, ihren Abmessungen und sogar in ihrer Dicke identisch. Die Unibody-Gehäuse beider Geräte bestehen aus Metall, das des Moto Z2 Force hat einen Bürstenlook verpasst bekommen während sich das Moto Z2 Play matt präsentiert. Die Antennenstreifen rahmen die Rückseite bei den zwei Smartphones ein, die Kanten des Gehäuserahmens sind leicht gewölbt, aber zu Vorder- und Rückseite hin leicht angeschliffen. Die seitlich befestigten Druckknöpfe gleichen sich in Größe, Erscheinung und Position, auch der USB-C-Port am Fußende ist bei Moto Z2 Force und Moto Z2 Play an derselben Stelle zu finden. Hier offenbart sich dann aber doch der erste größere Unterschied: Das Moto Z2 Force hat als teureres Modell keinen Kopfhörereingang.

Nur sehr subtile Unterschiede

Auch von vorne betrachtet ähneln sich die Moto-Smartphones stark. Unterhalb der 5,5 Zoll großen AMOLED-Displays – beim Force mit QHD-, beim Play mit Full-HD-Auflösung – befindet sich ein Fingerabdrucksensor, darüber die Sensoren, die Frontkamera und ein zweifarbiger LED-Blitz. Letztere sind bei den Smartphones umgekehrt arrangiert, was beim Moto Z2 Play links sitzt ist beim Moto Z2 Force rechts. Dadurch, dass der Hersteller den Moto-Schriftzug vorne beim Top-Smartphone zwischen den Fingerabdrucksensor und das Display quetscht, setzt auch die Anzeigefläche minimal höher ein, die Sensorfläche ragt weiter bis an das Fußende. Beim Play-Modell prangt die Bezeichnung über dem Bildschirm.

Die Unterschiede in der Ausstattung tragen sich bei den Geräten sehr subtil nach außen. Das Moto Z2 Force hat in seinem – etwas dünneren - Kamerabuckel auf der Rückseite eben zwei Objektive, das Moto Z2 Play nur eins. Vorne sieht man dem Moto Z2 Force nicht an, dass das Display-Glas in Wahrheit aus einem speziellen, gehärteten Kunststoff besteht – spüren tut man es aber. Zumindest die Kanten zum Rahmen hin, an der Hörmuschel und um den Fingerabdrucksensor sind arg scharf geraten, beim Moto Z2 Play gibt es derartige Auffälligkeiten nicht.

Damit bleiben erschreckend wenige äußerliche Unterschiede – und im zuletzt genannten Fall sogar ein klarer Pluspunkt für das Moto Z2 Play -, trotzdem die Smartphones zu höchst unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Wer es vor allem auf die Mods abgesehen hat, der darf also bedenkenlos zum Moto Z2 Play greifen.

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