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Christopher Gabbert, Andreas Woitaschek | 1

Google Pixel Buds Unboxing: Hoher Preis für dünnen Sound

Ab sofort gibt es die Google Pixel Buds auch in Deutschland zu kaufen. Wir haben die Bluetooth-Kopfhörer mit Google Assistant ausgepackt und schildern unsere ernüchternden ersten Eindrücke.

Die Pixel Buds sind Googles Antwort auf die Air Pods von Apple und sollen mit dem Google Assistant darüber hinaus noch ein besonderes Alleinstellungsmerkmal bieten. Wie bei den Konkurrenz-Kopfhörern von Apple lagern die Pixel Buds bei Nichtnutzung in einem Case, das die Kopfhörer gleichzeitig auflädt. Das Lade-Etui hält mehrere Ladungen für die Pixel Buds bereit und soll damit laut Google insgesamt bis zu 24 Stunden Wiedergabedauer für unterwegs sorgen. Die Kopfhörer selbst bieten eine Spieldauer von knapp 5 Stunden, bis sie wieder zurück in die Schale müssen.

Das Lade-Etui für die Pixel Buds macht auf den ersten Blick einen angenehm unauffälligen Eindruck. Bezogen ist die 6,6 x 6,5 x 2 Zentimeter große Schale mit einem weichen Stoff, der auch an der Basis des Google Home zu finden ist. Allerdings wirkt das Case wenig hochwertig und erinnert mit den überstehenden Rändern eher an eine Imbiss-Schale. Auf der Rückseite befindet sich ein USB-C-Anschluss, mit der die Schale und auch die Pixel Buds aufgeladen werden. Eine Ladestandsanzeige über drei LEDs lässt sich über einen Button im Inneren abrufen.

Um an die Kopfhörer zu kommen, lässt sich das Etui nach hinten aufklappen. Dabei werden beide Hälften an der Rückseite leider nur durch einen dünnen Kunststoff-Steg zusammengehalten, der nicht den Eindruck macht, als würde er zahlreichen Öffnungen standhalten. Die Innenseite der Ladestation für die Pixel Buds ist mit gummierten Kunststoff ausgelegt. Zum Einlegen der Kopfhörer müssen diese zunächst in die entsprechenden Öffnungen gesteckt und anschließend die Verbindungskordel um einen Außenring aus Gummi geführt werden. Anschließend lässt sich das Etui verschließen und wird auf der Vorderseite durch Magneten zusammengehalten.

Nett gedacht, nicht so gut gemacht

Die Pixel Buds selbst sind mit einer Kordel miteinander verbunden, die auch gleichzeitig genutzt wird, um mehr Halt im Ohr gewährleisten. Dafür wird zunächst der Kopfhörer in das Ohr gesteckt und anschließend das Band durch den selbigen geführt, bis die Kordel an der inneren Concha anliegt. Das ist zwar nett gedacht, allerdings eher umständlich als intuitiv. Zudem verstellt sich die Kordel zu leicht, wenn die Kopfhörer weggesteckt werden, so dass sie regelmäßig neu eingestellt werden muss. Hinzu kommt, dass das Band vergleichsweise kurz ausfällt und so auch beim Drehen des Kopfes verstellt werden kann oder einer der Pixel Buds aus dem Ohr gezogen wird.

Zur Steuerung der Musikwiedergabe und Nutzung des Google Assistant besitzt der rechte Kopfhörer der Pixel Buds ein Touchfeld. Durch wischen von oben nach unten oder in die entgegengesetzte Richtung verstellen Nutzer die Lautstärke, einmaliges Tippen stoppt und startet die Wiedergabe, doppeltes Tippen schaltet die Kopfhörer aus. Möchten Nutzer mit dem Google Assistant sprechen, muss dafür der Finger während der Spracheingabe auf dem Touch-Feld aufgelegt sein.

Dünner Sound zum hohen Preis

Beim ersten Ausprobieren konnten die Pixel Buds, besonders zu einem Preis von satten 179 Euro, nicht überzeugen. Zu dünn klingt der Sound, der aus den Kopfhörern schallt und dabei leider auch alle Personen im näheren Umkreis daran teilhaben lässt. Auch sitzen die Kopfhörer nicht so richtig bequem und wenig sicher im Ohr. Wer die Pixel Buds einmal selber ausprobieren möchte, hat ab sofort in Deutschland die Möglichkeit. Die Kopfhörer werden im Google Store zum Preis von 179 Euro angeboten.

Kommentare
  1. 09.12.17 00:29 Oannes (Member)

    Danke, Google!

    Setzen! Sechs.

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