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Matthias Zellmer| 10.01.2018 - 11:25 | 3

Sony Xperia XA2 und Xperia XA2 Ultra Hands-on: Wenig Neues auf der CES

Als einer der wenigen Hersteller präsentiert Sony mit dem Xperia XA2 und Xperia XA2 Ultra zwei neue Android-Smartphones auf der CES 2018 in Las Vegas. Wir hatten die beiden Geräte schon in der Hand und verraten euch unsere ersten Eindrücke.

Die diesjährige Consumer Electronic Show in Las Vegas lässt es ruhig angehen, was die Präsentation neuer Flaggschiff-Smartphones anbelangt. Der japanische Hersteller ist nach einer hinter uns liegenden LG- und Samsung-Pressekonferenz das erste Unternehmen mit drei neuen Smartphones der Einsteiger- und Mittelklasse. Neben dem Xperia L2, das zu einem Preis von 249 Euro Ende Januar auf den Markt kommen soll, stellte Sony noch das Xperia X2 und Xperia X2 Ultra vor. Beide kommen ab Mitte Februar 2018 und sind dann  zum Preis von 349 und 449 Euro im deutschen Handel erhältlich.

Der Fingerabdrucksensor wandert auf die Rückseite

Sony hält weiterhin am Unified Design fest. Rechts und links gibt es die typische Optik mit runden Seiten, oben unten ist es so plan, dass das Smartphone fast hochkant stehen kann. Auf das versprochene Re-Design müssen wir uns wohl noch bis zur Vorstellung eines Flaggschiff-Smartphones gedulden. Dafür ist die Verarbeitungsqualität gewohnt hoch. Neu hingegen ist der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Er lässt sich genau so intuitiv erreichen, wie die ursprüngliche Unterbringung im rechten Power- und Standby-Button. Rechtsstreitigkeiten in den USA verhindern aber angeblich die seitliche Platzierung.

Der Powerknopf wurde bei Sony Xperia XA2 und XA2 Ultra weiterhin auf der rechten Seite unter der Lautstärkewippe platziert und ist jetzt wieder wie von früheren Sony-Smartphones bekannt rund. Das wirkt beinahe etwas retro, andere würden altbacken dazu sagen. Immerhin ist die Haptik insgesamt sehr gut. Beim Xperia XA2 gefällt sie uns sogar noch ein wenig besser, da das Xperia XA2 Ultra aufgrund der Größe von 163 x 80 x 9,5 Millimeter und dem Gewicht von stattlichen 221 Gramm klar größer und schwerer ist.

Altes Design, neue Dual-Frontkamera mit OIS

Auch ein Blick auf das 5,2 Zoll und 6 Zoll große Full-HD-Display vermittelt einen etwas altmodischen Eindruck. Zwar geht der Bildschirm rechts und links dicht an den Rand des Gehäuses, aber oben und unten bleibt es bei den breiten und unnützen Rändern der aktuellen Modelle. Die Konkurrenz macht das längst besser, zumal beide Smartphones keine Stereo-Frontlautsprecher bieten, die derartige "Balken" in Zeiten der Vollformat-Displays erklären würden. Die beiden Displays mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel bieten aber immerhin eine dynamische Farbwiedergabe mit gutem Kontrast und ordentlicher Blickwinkelstabilität.

Über dem Display bietet Sony für das Ultra eine Dual-Frontkamera mit einem 8-Megapixel-Weitwinkel-Sensor und einem 16-Megapixel-Sensor samt LED-Blitzlicht. Bei dem kleineren Xperia XA2 gibt es nur den Weitwinkel-Sensor. Auf der Rückseite befindet sich als Hauptkamera der von Vorgänger-Modellen bekannte 23-Megapixel-Sensor mit einer Blende von f/2.0 für beide XA2-Smartphones. Trotz kurzer Test-Schnappschüsse wollen wir ein endgültiges Urteil erst in einem ausführlichen Testbericht in der Areamobile-Redaktion fällen. Angesichts eines optischen Bildstabilisators nur für die Frontkamera ist jedoch fast schon von besseren Foto-Ergebnissen der Selfie-Kamera auszugehen - das macht das Modell wohl nur für Selfie-Fotografen sinnvoll.

Ausreichende technische Performance

Sony installiert Android 8.0 Oreo auf beiden Xperia XA2. Das ist angesichts der Auslegung als Mittelklasse-Smartphones durchaus positiv zu bewerten. Auch der mit acht Kernen ausgestattete Snapdragon 630 gilt als solider Mittelklasse-Prozessor aus dem Hause Qualcomm. Die 3 GB Arbeitsspeicher des XA2, sowie den 4 GB des XA2 Ultra, versprechen eine ausreichende Performance. Auch die 3.300 und 3.580 mAh starken Akkus sorgen  zumindest auf dem Datenblatt für ausreichend Energie, welche Dank Quick Charge 3.0 auch entsprechend schnell wieder zugeführt werden kann. Allerdings kommt es auch auf das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten an - wie gut das funktioniert, klären wir in einem späteren Test.

Fazit des Sony Xperia XA2 und XA2 Ultra

Mein erster Gesamteindruck ist trotz allem positiv. Die 32 GB Programmspeicher sind für ein Mittelklasse-Smartphone ausreichend, zumal er sich per microSD-Speicherkarte erweitern lässt. Ob das Xperia XA2 Ultra mit 64 GB auch in Deutschland erscheinen wird, konnte uns vor Ort nicht beantwortet werden. Das Design leider immer noch nicht innovativ, das kann man aber auch als Kontinuität seitens Sony auslegen und entsprechend Gefallen daran finden. Dennoch dürften es die beiden Neuvorstellungen bei Preisen von 349 und 449 Euro angesichts der Konkurrenz schwer haben. Diese ist entweder um 100 Euro günstiger oder bieten aktuellere Technik wie ein Display im 2:1-Format.

Kommentare
  1. 10.01.18 18:02 tayler (Advanced Member)

    Na Matthias,
    auch hier wieder, die Dual-Frontkamera mit LED Blitz und OIS sucht ihresgleichen bei sogar Topmodellen und was schreibst du:"seltsam"!!!??
    Das nenne ich doch neutrale Redaktion!!?

    Man könnte es auch andees schreiben:" einmalig" oder "überragend" oder " für die Mittelkasse sensationell" OIS in der Frontkamera bei Sony, geht da noch woanders mehr zukünftig!?"

    Daran erkennt man wieder wunderbar wo die Interesse und die Sachlichkeit von einem Redakteur geblieben sind!! Lächerlich.

    Ähnliches gilt für den Preis, der ist immer relativ.
    In diesem Fall ist das Produkt in seiner Gesamtheit preiswert.
    Deine Argumentation bezüglich des Preises und Vergleich ist relativ.
    Mit wem willst du vergleichen, mit einem Chinaböller der null Support hat oder Spionageapps installiert hat oder kein richtiges Band oder wo du 100 Jahre auf mögliche Ersatzteile warten musst oder wo du erst mal Wochenlang auf dein Paket aus China oder sonst wo her warten musst!!!

    Vergleiche es doch mit einem A5 oder ähnlichem Gerät, da hält der Preis locker stand.
    Fang auch bitte nicht an alten Topmodellen preislich zu vergleichen oder zu schreiben das ein vergleichbares Chinagerät 6GB hat, dann lach ich mich richtig weg.

    Leute ehrlich, das ist einfach schwach.

    Die Vorgänger waren durchaus kritikfähig, diese zwei neuen Modelle wurden sehr gut verbessert und im Preis moderat angepasst.
    Nach wenigen Wochen erhälst du die Geräte sowieso für 50-80Euro billiger!

  2. 11.01.18 15:27 REhuus (Handy Profi)
    Altbacken, altbacken, altbacken.

    "Der Powerknopf wurde bei Sony Xperia XA2 und XA2 Ultra weiterhin auf der rechten Seite unter der Lautstärkewippe platziert und jetzt wieder wie von früheren Sony-Smartphones bekannt rund aus. Das lässt das Smartphone ein wenig altbacken wirken"

    "Auch ein Blick auf das 5,2 Zoll und 6 Zoll große Full-HD-Display vermittelt einen etwas altbackenen Eindruck."

    "Das Design ist altbacken, was aber unter Umständen auch Gefallen finden kann."

    Da bekommt man ja Krätze von der häufigen und völlig unpassenden Verwendung des Begriffs "altbacken". Wie ein an der rechten Seite platzierter, runder Ein-/Ausschalter altbacken wirken kann, ist schon fragwürdig. Aber ein Display nach Stand der Technik kann nicht altbacken wirken.


    "Auch die 3.300 und 3.580 mAh starken Akkus dürften zumindest auf dem Datenblatt für ausreichend Energie sorgen"

    Entweder versprechen die Leistungsdaten des Akkus auf dem Papier eine gute Ausdauer - oder sie tun es nicht. Da die Werte bekannt sind und mit anderen Geräten verglichen werden können, ist der Konjunktiv hier fehl am Platze.

    Ersnthaft: Man darf doch von Menschen, die ihr Geld mit dem schreiben von Texten verdienen, ein Mindestmaß an sprachlicher Präzision erwarten können. Perfektionieren könnte man den Text noch, wenn der Autor Synonyme verwenden würde, statt den immer gleichen Begriff. So erfüllt der Text nicht mal den Anspruch einer Schularbeit der Mittelstufe. Zum inhaltlischen hat taylor ja bereits etwas geschrieben. Aber für die falsche Verwendung von Zeit, Fehlern bei Grammatik und Rechtschreibung gäbe es noch einen zusätzlichen Abzug.

  3. 12.01.18 10:25 Christopher Gabbert (areamobile.de)
    @tayler @REhuus

    Leider haben sich bei dem Artikel im Stress der Messe, die unser Kollege Matthias wohlgemerkt alleine bestreitet, mehrere Fehler eingeschlichen. Diese werden zeitnah berichtigen.

    Trotzdem fordere ich euch hiermit auf, Kritik künftig konstruktiver, sachlicher und ohne Beleidigungen zu verfassen. Formulierungen wie "Da bekommt man ja Krätze [...]" sind hier nicht erwünscht und werden entsprechend geahndet.

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