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Matthias Zellmer| 13.01.2018 - 16:10 | 1

Motorola: Die neuen Moto Mods im Hands-on

Motorola präsentiert auf der CES 2018 zwei neue Moto Mods: Das Vital Moto Mod und den Gewinner der "Transform the Smartphone Challenge" mit einer ausziehbaren Tastatur. Wir haben uns die beiden Module auf der CES 2018 einmal genauer angeschaut.

Das Lenovo-Tochter-Unternehmen Motorola hält sein Versprechen ein, mindestens drei Jahre das Moto-Mod-Konzept zu unterstützen und präsentiert dieses Jahr zwei weitere andockbare Moto Mods auf der CES in Las Vegas. Damit erweitert dieser kontinuierlich das Angebot für die Smartphones der Moto-Z-Serie.

Livermorium Slider Keyboard Moto Mod

Einst eines der Kaufargumente für ein Blackberry-Smartphone, gibt es nach wie vor eine Zielgruppe für eine Hardware-Tastatur zur Texteingabe an einem Smartphone. Das stellt der Gewinner der "Transform the Smartphone Challenge 2017" Livermorium unter Beweis. Motorola hatte gemeinsam mit Indiegogo aufgerufen und das Pendel schlug eindeutig für das Volltastatur-Mod aus.

Ebenfalls aus Kunststoff gefertigt, stellt es eine im Slider-Prinzip ausziehbare QWERTY-Tastatur zur Verfügung. Weiterhin lässt sich die Tastatur um bis zu 60 Grad kippen, um das Smartphone im Querformat auf den Tisch zu stellen. Es ist aber ratsam den vollen Hub auszunutzen, da sonst das Smartphone, samt angedockter Tastatur, aufgrund des Gewichtes des Moto Z nach hinten umfällt. Da wäre ein Gewicht in der Tastatur unter Umständen ratsam.

Der Hub der beleuchteten Tasten ist okay, aber nichts für Leute mit dicken Fingern. Sehr angenehm ist, dass es eine zusätzliche Zahlenreihe und Cursortasten gibt. Auch sonst haben wir beim ersten Schreibtest keine Tasten vermisst. In den USA kommt das Livermorium Slider Keyboard Moto Mod ab Ende Januar zu einem Preis von 99 US-Dollar in den Handel. Wer eine Hardware-Tastatur bevorzugt, eine echte Alternative.

Vital Moto Mod

Bei dem Vital Moto Mod handelt es sich entgegen dem Tastatur-Mod um eine Lenovo-eigene Fertigung. Die Verarbeitung des Vital Mod wirkt ein wenig preiswert - fast wie ein Spielzeug. Das liegt vermutlich an dem leichten Gewicht und dem komplett aus Kunststoff gearbeiteten Modul. Dabei ist es mit einem Preis von 395 US-Dollar, alles andere als günstig.

Durchaus gerechtfertigt: Denn das Vital Moto Mod kann theoretisch den Arztbesuch ersparen, um die typischen Untersuchungen vorzunehmen. Einmal den Finger durch die oben liegende Schlaufe eingeführt und das Messprogramm gestartet, pumpt sich die Ummantelung rund um den Finger auf und misst für die nächsten 120 Sekunden den Herzschlag und systolischen und diastolischen Blutdruck sowie den Sauerstoffgehalt im Blut.

Im Anschluss fragt einen die Anwendung, ob man auch die Körpertemperatur messen möchte. Dazu befindet sich ein weiterer Sensor oberhalb der kreisrunden Öffnung zur Arretierung des Mods an dem Smartphone. Dieser Sensor soll zur Messung zwischen die Augenbrauen gehalten werden. Trotz erfolgreicher Messung wollte mir das Testgerät keinen Wert bekannt geben. Auch die Messung des Blutzuckers ist auf der Messe aus sicherheitstechnischen und hygienischen Gründen nicht möglich.

Ob das Vital Moto Mod nach Deutschland kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt. In den USA kommt der transportable Arzt zum Preis von 395 US-Dollar, Mitte April in den Handel.

Kommentare
  1. 14.01.18 12:59 regusername
    Tasten Ö, Ü und Ä fehlen

    Zitat: "Auch sonst haben wir beim ersten Schreibtest keine Tasten vermisst."

    Ich vermisse schon jetzt die Tasten Ö, Ü und Ä.

    Das man diese Tasten sogar bei einer kleineren Tastatur gut unterbringen kann, sieht man beim Nokia E71.

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